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Aktuell / Archiv | Beitrag vom 07.09.2014

Kinder-SendungPost von Kakadu

Kakadu - Das Programm für Kinder (Deutschlandradio)
Kakadu - Das Programm für Kinder (Deutschlandradio)

Meine lieben Fans, tja, außer in Bayern und Baden-Württemberg sind dieser Tage ja nun in ganz Deutschland die Sommerferien vorbei und der Sommer vermutlich auch.

Aber das soll uns nicht stören, ich freue mich auf einen netten Altweibersommer, einen goldenen Herbst, und dann kann man ja auch beginnen, sich ein Wintergefieder zuzulegen, beziehungsweise sich wie mein Kumpel Sumpfbiber Martin einen guten Winterspeck anzufuttern.

Ein Sumpfbiber verputzt am 13.11.2003 im Hofer Zoo einen Apfel. (picture alliance / dpa /Marcus Führer )Mein Kumpel Sumpfbiber Martin futtert sich einen Winterspeck an. (picture alliance / dpa /Marcus Führer )

Ist zweckmäßig und fällt unter dem dicken Fell ja auch kaum auf. Athena überlegt, ob sie dieses Jahr mal wieder einen Winterschlaf einlegen soll, sie fühlt sich so müde. Fände ich natürlich doof, denn ich fand mit der Kerze auf dem Rücken sah sie echt gut aus.
Tiger ist auch schon auf dem Wintertrip, der haart unser Baumhaus voll, da er dieses Jahr entschieden hat, sich bereits jetzt sein Winterfell zuzulegen. So viel kann man gar nicht staubsaugen, um die ausgefallenen Haare alle wegzubekommen. Was mich nur total nervt, er singt jetzt auch schon Weihnachtslieder.

Tiger! - Es ist September! - Das sind noch mehr als drei Monate bis Weihnachten!

Sekunde, nur noch drei Monate?
Das ist ja total knapp, ich wollte doch dieses Jahr endlich mal früher anfangen, mich um Geschenke zu kümmern. Weihnachten kommt immer so überraschend, finde ich.
Also Kehrtwende, volles Kommando zurück, Tiger hat Recht.

Meine lieben Hörer, ab jetzt sind wir besinnlich und froh, möge der Winter kommen, unsere Herzen sind bereit! Diverse Lebkuchen-Gebäcke der Lebkuchenfabrik Ferdinand Wolff GmbH in Nürnberg (picture alliance / dpa / Daniel Karmann)In drei Monaten ist Weihnachten und die Nürnberger Lebkuchen werden jetzt schon produziert (picture alliance / dpa / Daniel Karmann)

Die Nürnberger Lebkuchenproduktion läuft bereits auf Hochtouren. Macht Platz in den Regalen der Supermärkte für Spekulatius, Nussmakronen und Lebkuchen. Hiermit läute ich ganz offiziell kakadumäßig die Vorweihnachtszeit ein.

Kommen wir zum Vorweihnachtsprogramm der neuen Woche:

Am Montag (8.9.) am Infotag informiere ich Euch über Blogs von und für Kinder im Internet.

My Blog, 2012 (picture alliance / dpa / Simon Chavez)Am Infotag könnt Ihr alles über Blogs von und für Kinder im Internet erfahren. (picture alliance / dpa / Simon Chavez)

Ich stelle Euch die interessantesten Kinderzeitschriften vor und berichte über den Animationsfilm "Wenn ich ein Superheld wäre, dann ...", den Kinder im Rahmen des Projekts Kunstwelten 2014 produziert haben.

Am Dienstag (9.9.) am Medientag habe ich eine Filmkritik über den neuen "Biene Maja" Film, im Spieltipp stelle ich Euch "Zeih Leine, Flynn" vor und Tim Weise war dabei, als hier im Sender das Kinderhörspiel "Sonnenglut und Wüstenpferd" aufgenommen wurde.

Am Mittwoch (10.9) am Musiktag gehe ich der Frage nach, ob man in der Musik auch fliegen kann. Was für eine Frage, wenn ihr mich fragt. Man kann in Musik sogar abheben. Beispielsweise gibt es da ein Musikstück, das uns in eine alte Propellermaschine hinauf in die Wolken versetzt. Vor 85 Jahren begeisterten sich der Komponist Kurt Weill und der Dichter und Theaterautor Bertolt Brecht für die Fliegerei. Sie beschlossen daher, gemeinsam ein Stück über Charles Lindbergh und seinen berühmten Ozeanflug von Amerika nach Europa zu schreiben.

Charles Lindbergh (l) vor seinem Flugzeug "Spirit of St. Louis" nach seiner Rückkehr aus Frankreich 1927. (picture alliance / dpa / UPI new york times)Hier seht Ihr Charles Lindbergh vor seinem Flugzeug im Jahr 1927 (picture alliance / dpa / UPI new york times)

Corinna Thaon stellt diese Musik vor. Außerdem gibt es neue Musikminuten mit Stefan Malzew.

Am Donnerstag (11.9.) am Quasseltag könnt Ihr hören, wie das war, als die Zeitungsleute der Mitteldeutschen Zeitung in Halle ihren "Tag der offenen Tür" hatten.

MZ startet Kinderzeitung "Galaxo"In der Redaktion der in Halle/Saale erscheinenden «Mitteldeutschen Zeitung» die Redakteurinnen mit dem Stellvertretenden Chefredakteur  über eine Testausgabe der Kinderzeitung "Galaxo". (picture alliance / dpa / Waltraud Grubitzsch)Hier sprechen der Chefredakteur und die Redakteurinnen über neue Beiträge in der Zeitung (picture alliance / dpa / Waltraud Grubitzsch)

Ein Quasseltag aus der Zeitung sozusagen, mit Druckereibesuch und Kindernachrichtenredakteuren auf der Bühne.

Am Freitag (12.9.) am Entdeckertag begeben wir uns auf das unbekannte Terrain, oder wie unsere Kanzlerin einst sagte, das Neuland, wo die Digital Natives wohnen. Ein Kinderfeature von Silvia Kurschus über den natürlichen Umgang mit digitalen Medien.
Kinder und Jugendliche, die heute ganz selbstverständlich mit Computern und dem Internet aufwachsen, nennt man "Digital Natives". Doch was sind eigentlich diese "Digital Natives" und wie unterscheiden sie sich von der Generation ihrer Eltern? Viele Kinder und Jugendliche sind mit digitalen Medien und deren Möglichkeiten bestens vertraut. Sie lernen und kommunizieren anders als frühere Generationen es in ihrer Kindheit getan haben.

Mit dem E-Book im Park (picture alliance / Wolfram Steinberg)So ein E-Book kann man einfach mit in den Park nehmen (picture alliance / Wolfram Steinberg)

Die Informationssuche für ein Schulreferat findet zum Beispiel eher in Online-Suchmaschinen als in Bibliotheken statt. Es gibt inzwischen viele Kinder und Jugendliche, die Freude daran haben, sogenannte Blogs, also Tagebücher im Internet, zu schreiben. Darüber können sie sich austauschen und Kontakte knüpfen. Viele Schülerzeitungen sind heutzutage online. All diese Dinge führen dazu, dass Kinder mit einem ganz anderen Weltbild aufwachsen, als die Generationen vor ihnen. Aber bei all diesen Möglichkeiten sollte man nicht vergessen, dass das Internet auch Gefahren mit sich bringen kann.

Am Sonntag (14.9.) im Kakadu für Frühaufsteher präsentiert Euch Ryke die Geschichte "Meine Mama kann nicht lesen" von Jenny Reinhardt.
Mathilde verstand zunächst nicht, warum ihre Mutter sich so freute, dass sie in der ersten Klasse beim Lesen lernen so schnell solche Fortschritte machte. Bis sie begreift, dass ihre Mutter selbst nicht lesen und schreiben kann. Doch dass Mathilde ihrer Mutter nun alles vorlesen soll, ist ihrer Meinung nach nicht der richtige Ausweg. Mama muss selbst lesen und schreiben können. Doch das geht nicht so leicht, wie Mathilde sich das vorstellt. Mama fällt das Lernen viel schwerer als ihr. Und dann ist da ja auch noch Ludwig, der neue Freund ihrer Mutter, der von diesen Problemen nichts weiß.

Und anschließend um 8.05 Uhr im Kinderhörspiel könnt Ihr eine tolle Ursendung hören. Weltpremiere im Kakadu hat: "Sonnenglut und Wüstenpferd", von Mario Göpfert  nach dem Kinderbuch von Xavier-Laurent Petit.
Galshan verbringt ihre Ferien in der mongolischen Steppe, bei ihrem Großvater Baytar. Es ist ein unerträglich heißer und trockener Sommer. Baytars Ziehsohn Uugan will auf der Suche nach Wasser und besseren Weiden mit seiner Herde in Richtung Norden ziehen und Baytars Tiere mitnehmen.

Nomaden in der Mongolei, 2003 (picture-alliance / dpa/dpaweb / epa Michael Reynolds)Galshan und ihre Freundin Toja begleiten Uugan und die Herde. (picture-alliance / dpa/dpaweb / epa Michael Reynolds)

Nach einigem Zögern, willigt der Alte ein. Galshan und ihre Freundin Toja, die aus der Stadt zu Besuch gekommen ist, begleiten Uugan und die Herde. Unterwegs geraten sie in einen heftigen Sandsturm, der Tiere und Menschen wild durcheinanderwirbelt. Als der Sturm sich gelegt hat, sind die Mädchen ganz allein in der endlosen Steppe. Nur Kudja, Galshans Adler, kann sie nun noch retten.

Ja, das war es dann auch für diese Woche. Richtig schönes Kinderradio, ein richtig schönes Vorweihnachtszeitkinderradiohörfunkprogramm. Und  ich starte einen Aufruf! Ich zettele einen Wettbewerb an!

Alle Kakadufans aufgepasst!
Wer das erste Weihnachtslied hört im Radio oder im Kaufhaus,  Supermarkt, Aufzug und so weiter, der soll mir schreiben. Er gewinnt eine Packung Dominosteine!

Aber nur wirkliches zufälliges hören zählt. Selbst eine Weihnachts-CD in den Player schieben gilt natürlich nicht.

Einen habe ich aber noch: (bitte vorher eine Duftkerze anzünden und den Adventstee ansetzen)

Fichten, Lametta, Kugeln und Lichter,
Bratäpfelduft und frohe Gesichter,
Freude am Schenken – das Herz wird so weit.
Ich wünsche allen: Eine fröhliche Weihnachtszeit!

In diesem Sinne

Euer Kakadu

Studio 9

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