Seit 13:05 Uhr Länderreport
Donnerstag, 24.06.2021
 
Seit 13:05 Uhr Länderreport

Literatur / Archiv | Beitrag vom 16.05.2006

Kinder der Goldenen Reiter

Eine Reise durch tatarische Dichterwelten

Von Anat Kalman

Aufgeschlagenes Buch mit Lesebrille (Deutschlandradio / Bettina Straub)
Aufgeschlagenes Buch mit Lesebrille (Deutschlandradio / Bettina Straub)

"In der Welt gibt es keine Einheit, nur wechselseitigen Zusammenhang", schreibt der tatarische Schriftsteller Gumer Baschiwor mit Blick auf das Schicksal des tatarischen Volkes. Heute leben die Kinder der "Goldenen Reiter" nicht allein in der Republik Tatarstan mit ihrer tausend Jahre alten Hauptstadt Kasan. Die Tataren haben sich auf der Krim, in der Türkei, in Weissrussland und selbst in Litauen angesiedelt, nicht immer freiwillig.

Der Einfluss anderer Kulturen zeigt sich auch in der Literatur tartarischer Autoren. Bewahrt und bis heute prägend zieht sich wie ein verbindendes Element durch alle literarischen Stimmen das mythisch Verträumte und das orientalisch Zauberhafte.

Das Feature geht auf Entdeckungsreise und hat im poetischen Gepäck von Dichtern und Erzählern wie Gabdulla Tukaj, Musa Dshalil oder Abdullah Alisch exotische Motive, faszinierende Erlebniswelten und Zauberwesen wie die Schürale entdeckt.

Mehr bei deutschlandradio.de

Downloads:

Manuskript: Die Kinder der Goldenen Reiter

Literatur

Lyrik lesen"No Art" oder "Kunst"?
Lyrikerin Wanda Coleman vor einem Graffito in einer Unterführung. (IMAGO / Leemage)

Lyrik beglückt oder verstört, seit Menschen ihre Gedanken und Gefühle in Worte fassen. Drei Kritiker und eine Moderatorin diskutieren über neue Lyrikbände. Allein drei davon stammen aus den USA, ein vierter entstand dort. Mehr

Die Literaturkritik in der KritikWer bespricht wen?
Eine schwarze Brille liegt auf einem Stapel aufgeschlagener Bücher. (Unsplash / Tamara Gak)

Literaturkritik gibt es im Feuilleton und im Netz. Grün sind sich ihre Exponenten nicht immer. „Elektronisches Stammtischgeschnatter“ nannte Sigrid Löffler die Konkurrenz, die sich als moderner und aufgeschlossener begreift. Eine Debatte.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur