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Literatur / Archiv | Beitrag vom 16.05.2006

Kinder der Goldenen Reiter

Eine Reise durch tatarische Dichterwelten

Von Anat Kalman

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Aufgeschlagenes Buch mit Lesebrille (Deutschlandradio / Bettina Straub)
Aufgeschlagenes Buch mit Lesebrille (Deutschlandradio / Bettina Straub)

"In der Welt gibt es keine Einheit, nur wechselseitigen Zusammenhang", schreibt der tatarische Schriftsteller Gumer Baschiwor mit Blick auf das Schicksal des tatarischen Volkes. Heute leben die Kinder der "Goldenen Reiter" nicht allein in der Republik Tatarstan mit ihrer tausend Jahre alten Hauptstadt Kasan. Die Tataren haben sich auf der Krim, in der Türkei, in Weissrussland und selbst in Litauen angesiedelt, nicht immer freiwillig.

Der Einfluss anderer Kulturen zeigt sich auch in der Literatur tartarischer Autoren. Bewahrt und bis heute prägend zieht sich wie ein verbindendes Element durch alle literarischen Stimmen das mythisch Verträumte und das orientalisch Zauberhafte.

Das Feature geht auf Entdeckungsreise und hat im poetischen Gepäck von Dichtern und Erzählern wie Gabdulla Tukaj, Musa Dshalil oder Abdullah Alisch exotische Motive, faszinierende Erlebniswelten und Zauberwesen wie die Schürale entdeckt.

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Manuskript: Die Kinder der Goldenen Reiter

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