Seit 20:03 Uhr Konzert
Sonntag, 29.11.2020
 
Seit 20:03 Uhr Konzert

Feiertag - Kirchensendung / Archiv | Beitrag vom 21.12.2014

Kevin, Jesus und FranziskusNamen sind nicht Schall und Rauch

Von Pfarrer Michael Broch, Leonberg

Papst Franziskus (afp / Patrick Hertzog)
Bei Papst Franziskus ist der Name Programm, sagt Pfarrer Michael Broch. (afp / Patrick Hertzog)

Wir sind keine anonymen Nummern, sondern von Gott angenommen als unverwechselbares Du, mahnt Pfarrer Michael Broch. Gott nennt uns beim Namen, weil er uns achtet. Auch wir Menschen sollten uns beim Namen nennen, also uns mit Achtung und Respekt begegnen.

"Name ist Schall und Rauch". Goethe hat das im Faust gesagt. Ich mag diesen Spruch nicht. Er passt in eine Welt, in der wir nicht mehr mit Namen benannt, sondern mit Zahlen nummeriert werden. In der Antike hatte der Name eine besondere Bedeutung. Er sagte etwas aus über das Wesen einer Person oder einer Sache. Etwa bekannte Vornamen: Agathe heißt ursprünglich "die Gute", Christoph "Christusträger", Angelika bedeutet "die Engelhafte", Theodor "ein Geschenk Gottes".

So hört sich das ganz anders an: "Fürchte dich nicht ... ich habe dich bei deinem Namen gerufen!" – so spricht Gott beim Propheten Jesaja im Alten Testament (43,1).Ich verstehe das so: Wenn Gott mich anspricht und beim Namen nennt – dann schenkt er mir Würde und Freiheit und schützt sie. Jeder Mensch ist einmalig und unverwechselbar. Dazu passt auch dieser irische Segensspruch: "Die Freuden des Himmels mögen durch zwei Dinge gesteigert werden: dass Gott dich beim Namen ruft und dass dein Schutzengel ein Loblied auf dich anstimmt."

Gestatten, mein Name ist Michael. Auf diesen Namen wurde ich vor 71 Jahren getauft. "Michael" bedeutet: "Wer ist wie Gott?" Diese Frage fasziniert mich und lässt mich immer neu staunen: Was hat Gott mit mir, mit der Menschheit, mit seiner Schöpfung und mit dem unermesslichen Weltall im Sinn?

Fremdsein gehört zum Leben

Andere Frage: Was haben ein Koch, ein Architekt und ein Bergmann gemeinsam? – Dieselbe Patronin: die heilige Barbara. Merkwürdig. Die heilige Barbara muss einmal sehr beliebt gewesen sein im christlichen Heiligenhimmel. Immerhin hat sich bis heute dieser Brauch gehalten: Wer am 4. Dezember, dem Barbaratag, Zweige vom Kirschbaum oder vom Forsythienstrauch ins Wasser stellt, dem blühen sie am Heiligen Abend.

Wer ist Barbara? – Wir wissen nicht viel von ihr. Der Tradition nach ist sie um 300 als Märtyrerin in Kleinasien gestorben. Interessant ist ihr Name. Barbara stammt aus dem Griechischen: "barbara", das bedeutet: "die Fremde". Fremd wurde sie ihrer eigenen Familie, als sie sich taufen ließ und Christin wurde.

Bis heute entfremden sich Familien, weil die Kinder eigene Wege gehen oder einen anderen Lebensstil pflegen als ihre Eltern. Menschen verändern sich, ich verändere mich. Die Unterschiede zum Partner, zur Partnerin können größer werden oder man hat sich zu sehr aneinander gewöhnt. So können Liebende und Ehepaare, Freunde und Kollegen einander fremd werden, Beziehungen auseinander gehen. Aus Sehnsucht nach einer besseren Zukunft verlassen Menschen ihre Heimat, wandern aus oder flüchten – und bleiben doch Fremde in dem Land, in dem sie jetzt leben.

Auch Gott kann mir fremd werden und ist weit weg von dem, was mich bewegt. Hört er mich, wenn ich zu ihm bete?

Ich kann mir auch selbst gegenüber fremd werden. Denke ich an die eigenen Grenzen, die gesundheitlichen und die psychischen, denke ich ans Älterwerden. Die Kompetenz, über die ich heute noch spielerisch verfüge, kann ich schon morgen verlieren. Rückschläge in meiner Leistungskraft können mich verunsichern, bis ich mir schließlich selbst nicht mehr über den Weg traue.

Fremdsein gehört zum Leben. Fremd sein ist eine Art "Existenzangst" und hat damit zu tun, dass unser Dasein auf Erden begrenzt und vergänglich ist. Zum Leben gehört aber auch: Die Sehnsucht nach Heimat und Geborgenheit inmitten aller Fremde. Die Hoffnung, dass sich einmal alles zum Guten wendet und einem nichts und niemand mehr fremd ist.

Als Pfarrer habe ich schon viele Kinder, etliche Jugendliche und Erwachsene getauft. Ein Gedanke ist mir dabei stets wichtig: Gott ruft jede und jeden beim Namen. Unsere Namen sind nicht Schall und Rauch. Wir sind keine anonymen Nummern. Wir sind von Gott angenommen und geliebt als unverwechselbares Du. Wenn Gott solche Achtung vor uns hat, sollten auch wir einander beim Namen nennen, sprich: mit Achtung und Respekt einander begegnen.

Gott hat tausend Namen

Das könnte auch all jene ermutigen, die sich nicht damit abfinden wollen, dass Menschen rücksichtslosen Marktgesetzen ausgeliefert sind und wie Konsumgut gebraucht werden. Die sich nicht damit abfinden wollen, dass für manche Finanzspekulanten Solidarität ein Fremdwort ist. Achtung und Respekt ist auch all denen wichtig, die der Gier nach dem "immer noch mehr" und der Ellenbogenmoral ein menschliches Verhalten entgegensetzen wollen.

Papst Franziskus – um den es nachher auch noch mal gehen wird – hat dazu in seinem ersten großen Lehrschreiben ein drastisches Beispiel genannt: "Es ist unglaublich, dass es kein Aufsehen erregt, wenn ein alter Mann, der gezwungen ist, auf der Straße zu leben, erfriert, während ein Kursrückgang um zwei Punkte an der Börse Schlagzeilen macht."

Und wie heißt Gott? Was für einen Namen hat er? – Gott hat tausend Namen in aller Welt und tausend Gesichter bei allen Menschen. Gott wird auf vielerlei Weisen angesprochen, verehrt und angebetet. Gott ist eine große Frage in unzähligen Herzen und wird angezweifelt in vielen Köpfen.

Bevor sie ein Staat wurden, verehrten die Israeliten den kanaanäischen Hauptgott "El". Da dieser Name in seiner Bedeutung ungeklärt war, wurde er oft mit Zusätzen erweitert: "El eljon – der höchste Gott"; "El Schaddaj – der mächtigste Gott"; "El olam – der ewige Gott". Der Plural "Elohim" besagt keine göttliche Mehrzahl, sondern betont und unterstreicht die Majestät Gottes.

Entscheidend für den Glauben Israels aber ist, dass Gott sich selbst einen Namen gibt: "Jahwe" – das heißt: "Ich werde der sein, der immer für euch da sein wird." (Exodus 3,14) Aus Ehrfurcht vor diesem heiligen Namen wird im
jüdischen Gottesdienst der Name "Jahwe" als "Adonai" oder als "Ha-schem" gelesen. Und das bedeutet: der Name.

Jesus gibt dem Namen Gottes noch seine ganz persönliche Note. Er nennt Gott "Abba" – das heißt "Vater" und sehr liebevoll einfach "Papa". Und er meint, wir sollten Gott auch so ansprechen. Inniger geht es wohl nicht!

Und so betet Jesus einmal: "Vater, ich habe ihnen deinen Namen offenbart. (...) Bewahre sie nun in deinem Namen." (Joh 17,6a.11b) In seinem Namen bewahrt sein – das heißt für mich: Gott würdigt mich als einmalig und einzigartig. Und Gott schützt die Würde des Menschen. Das ist auch angedeutet in diesem wunderbaren Bild, mit dem Gott durch den Propheten Jesaja spricht: "Sieh her: ich habe deinen Namen, ich habe dich eingezeichnet in meine Hände." (49,16) In seinem Namen bewahrt sein, darunter verstehe ich auch: Gott möchte, dass ich von ihm gehalten – lebe. Dass ich mit ihm die Höhen und Tiefen des Daseins bestehe. Ein Leben, das nicht im Chaos endet, das nicht untergeht und selbst dem Tod standhält.

Gott als Begleiter und Gegenüber

Dieser Name ist danach kein Begriff, der mir etwas erklärt, was ich dann wüsste. Mit seinem Namen signalisiert Gott, dass er uns Wegbegleiter sein will. Er möchte uns ein Gegenüber sein, zu dem wir "Du" sagen können. Allerdings entzieht sich Gott auch jedem menschlichen Zugriff. Sein Name besagt Nähe und Geheimnis zugleich.

Der Theologe und Schriftsteller Jörg Zink bringt das in einer Betrachtung über das Vaterunser in diese Verse:

"Heilige du deinen Namen.
Gib ihm Gewicht in unserem Gewissen.
Gib ihm Klarheit in unseren Gedanken.
Gib ihm Fülle und Größe in unserem Herzen.
Mach ihn spürbar wie die Luft,
sichtbar wie die Farben der Dinge,
hörbar wie die Stimme eines Menschen.
Und lass uns nie den Abstand vergessen,
zwischen dir und uns."

Name ist nicht Schall und Rauch. Name kann sogar Programm sein. Wenn es so ist, dass der beste Kommentar zum Evangelium die Heiligen sind, die exemplarischen, überzeugenden Christen, dann trifft das besonders auf Franz von Assisi zu. Ganz im Geiste seines geliebten Vorbildes Jesus hat er freiwillig die Armut gewählt. Er ist Jesus gefolgt in einer beispielhaften Liebe zu Gott, zu den Menschen – vor allem zu den Armen und Kranken – und, damals völlig ungewohnt und unüblich, in seiner Liebe zur Schöpfung.

Auf Franz von Assisi gehen auch die Krippendarstellungen in der Weihnachtszeit zurück und die Kreuzwegstationen in vielen Kirchen. Damit hat Franz von Assisi wieder den Menschen Jesus in den Evangelien entdeckt. Er war ihm offenbar wichtiger als ein mit steifer göttlicher Hoheit umhüllter "Sohn Gottes".

Papst Franziskus zeigt: Keiner ist ein hoffnungsloser Fall

Seit 800 Jahren trägt zum ersten Mal ein Papst den Namen des heiligen Franz von Assisi: Papst Franziskus. Dieser Name ist Programm. Papst Franziskus hat sein Anliegen von Anfang an deutlich gemacht: Er will eine andere Kirche – eine Kirche, die Wunden heilt und nicht richtet. Also: Es geht auch anders. Es ist sein bescheidener Lebensstil. Er geht freundlich und lächelnd auf die Menschen zu, schaut sie an und verkörpert mit diesen Gesten der Güte eine Grundaussage des Evangeliums: Keiner ist ein hoffnungsloser Fall. Und so soll nach dem Willen von Papst Franziskus Gottes Liebe für jeden Menschen durch alles kirchliche Handeln hindurchleuchten. Ein hoher Anspruch, aber ganz im Sinne Jesu.

Der Papst betont: Erst kommt der Glaube, dann die Moral. Der konkrete Mensch und sein Schicksal stehen stets an erster Stelle. Die Kirche hat in der Vergangenheit den moralischen Zeigefinger überstrapaziert und dabei oft den Blick für das Wesentliche verloren: die Verkündigung des Evangeliums. Das Wort in moralischen Fragen gehört dem barmherzigen Seelsorger und nicht den Glaubenshütern und Kirchenrechtlern. Das Volk Gottes braucht und will Hirten und keine Religionsfunktionäre. Und so fordert Franziskus Barmherzigkeit statt Ausgrenzung, Machtverzicht statt Machtpolitik, Großzügigkeit statt Zwang. Er verlangt den unbedingten Vorrang der Liebe vor der Lehre. Sonst fällt das moralische Gebäude der Kirche wie ein Kartenhaus zusammen.

Auch theologisch setzt Papst Franziskus neue Akzente: Gott hat man nicht einfach, man muss ihn suchen und immer neu finden. Gott offenbart sich in der Zeit und in den Prozessen der Geschichte. Auch die religiöse Wahrheit ist geschichtlich und veränderlich: "Ich würde zunächst auch für einen Glaubenden nicht von absoluter Wahrheit sprechen – für den Christen ist die Wahrheit die Liebe Gottes zu uns in Jesus Christus, also eine Beziehung. Sie bedarf der Bescheidenheit und Offenheit, um gesucht, angenommen und ausgedrückt zu werden", so der Papst.

Schließlich will Papst Franziskus keine Kirche, die den Menschen von der hohen Warte aus mit moralischen Geboten und Verboten quält. Er will eine Kirche des Dialogs, der Barmherzigkeit, der Wärme und der Zuwendung. Er will eine Kirche, die endlich wieder mehr Verständnis für menschliches Scheitern zeigt!

So etwas hatte man allenfalls von Papst Johannes XXIII. gehört. Das ist einige Jahrzehnte her. Jetzt staunt die Welt wieder und reibt sich die Augen. Dieser Papst aus Argentinien – er scheint noch für einige Überraschungen gut zu sein. Sein Name ist Programm.

Weites, offenes Europa

Name ist nicht Schall und Rauch. Ich denke, das hat auch mit der Idee "Europa" zu tun. Ich verstehe unter Europa mehr als offene Grenzen und eine gemeinsame Währung. Europa ist ein Ideal, das Ideal einer Gemeinschaft religiöser, ethischer und kultureller Werte. Ein griechischer Freund hat mir einen interessanten Hinweis gegeben: Möglicherweise gibt es eine griechische Wurzel des Wortes Europa: Es ist zusammengesetzt aus "euri" und "opi". "euri" heisst "weit" und "opi" das "Gesicht". Europa, ein "weites Gesicht". Nicht eng, nicht engstirnig, sondern weit und offen. Ein schönes Bild.

Drei Charakterzüge prägen dieses Gesicht. Ich möchte sie an drei Städten der Antike festmachen: Athen steht für die griechisch-abendländische Philosophie und für die demokratische Idee. Stichwort: Wahlfreiheit. Rom steht für die staatliche Idee und das bürgerliche Recht. Grundlage für unsere Rechtsprechung. Jerusalem ist zwar keine europäische Stadt, hat aber Europa mit seinen jüdisch-christlichen Werten geprägt: Werte wie Menschenwürde, Gerechtigkeit und Freiheit. Grund dafür ist der biblische Glaube an den Gott der Propheten, an den Gott Jesu Christi. Denn caritative Einrichtungen, soziale Netze hat es in der heidnischen Antike nicht gegeben.

Auch wenn der Weg zu diesen großen Zielen ein mühsamer, oft schmerzlicher war: Auf diesen drei Pfeilern gründet die Idee eines geeinten und friedlichen, eines freien und sozialen Europa. Das "Haus Europa" ist auf dem Fundament des Christlichen, des Humanen und des Sozialen aufgebaut oder es ist – mit der Bibel gesprochen – "auf Sand gebaut". Will Europa sein "weites, menschliches Gesicht" behalten – nach innen und im Blick auf die Herausforderungen der einen Welt – dann muss es zu seiner Herkunft stehen. Dann muss es sich immer wieder seine geistigen Wurzeln bewusst machen.

Drei große Herausforderungen für Europa

Europa hat zurzeit einige Härtetests zu bestehen. Einen ersten Härtetest gilt es zu überwinden, wenn einzelne Mitglieder in der Krise stecken. Dann erst zeigt sich, ob Europa wirklich eine Gemeinschaft ist. Ob mehrere Starke zusammen halten und einigen Schwächeren helfen. Ich wünsche Europa den Willen und die Kraft zur Solidarität.

Ein weiterer Härtetest: Ich denke an die Flüchtlingstragödien im Mittelmeer. An die viel zu vielen Toten im Meer vor unserer europäischen Haustür. "In unserem Meer – mare nostrum", wie das Mittelmeer in der alten lateinischen Sprache heißt. Ich wünsche Europa, dass die Politiker eine legale Zuwanderung menschlich regeln. Zur Zeit sind weltweit mehr als 50 Millionen Menschen auf der Flucht. So viele hat es seit dem Zweiten Weltkrieg noch nie gegeben. Europa hat gerade mal zwei Millionen Flüchtlinge aufgenommen. Alle anderen leben meistens in Entwicklungsländern.

Noch ein Härtetest: Das Votum der Schweizer, die freie Zuwanderung von EU-Bürgern zu begrenzen. Das ist kein Schweizer "Ausrutscher". Fremdenfeindlichkeit entspricht einem europaweiten Trend der vergangenen Monate. Ich wünsche Europa intelligente und großherzige Antworten gegen die einfachen Antworten von rechts und gegen irreale Angstmacherei.

Damit Europa sein "weites und menschliches Gesicht" behält. Name ist eben doch nicht Schall und Rauch.

Mehr zum Thema:

Partnerbeziehung - "Du gehörst mir!"
(Deutschlandradio Kultur, Feiertag, 07.12.2014)

Papst Johannes Paul I. - Post für den Himmel
(Deutschlandradio Kultur, Feiertag, 23.11.2014)

Feiertag

ÜbersichtKirchensendungen im Deutschlandfunk Kultur
Ein Paar Kopfhöhrer liegt auf einer Bibel (imago / fotoimedia)

Beiträge aus den katholischen und evangelischen Kirchensendungen finden Sie in unserer Mediathek zum Nachhören. Zusätzliche Informationen gibt es im Internet auf den Seiten des Medienbeauftragten der evangelischen Kirche in Deutschland sowie den Seiten der Hörfunkbeauftragten der Katholischen Kirche.Mehr

Organspende, eine Herzenssache?Wenn der Tod Leben rettet
Portemonnaie mit Organspendeausweis (imago/Steinach)

Organspenden gehen zurück, gleichzeitig steigt der Bedarf. Das Thema wird nicht nur aufgrund des Skandals manipulierter Wartelisten schärfer diskutiert. Stefan Förner spricht im Feiertag über die Erfahrung mit einer Organspende im Freundeskreis.Mehr

weitere Beiträge

Religionen

Die indische Göttin SitaIdeale Ehefrau im Patriarchat
Eine Künstlerin, die Sita spielt, schminkt sich und bereitet sich auf eine Aufführung in Deu Delhi vor. (imago images / Hindustan Times / Ajay Aggarwal)

Die Göttin Sita prägt seit Jahrhunderten die Vorstellung von der perfekten indischen Ehefrau: tapfer, geduldig, fügsam. Ihr Göttergatte Ram ist Hindu-Nationalisten sehr wichtig – und das von Sita verkörperte Frauenbild passt ihnen gut ins Konzept.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur