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Im Gespräch / Archiv | Beitrag vom 09.04.2015

Katharina GrosseWarum reicht ein Bilderrahmen für Ihre Kunst nicht aus?

Moderation: Matthias Hanselmann

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Die deutsche Malerin und Professorin Katharina Grosse (VG Bild-Kunst Bonn, 2015; Foto: Veit Mette)
Die deutsche Malerin und Professorin Katharina Grosse (VG Bild-Kunst Bonn, 2015; Foto: Veit Mette)

Katharina Grosse ist unter den zeitgenössischen deutschen Künstlerinnen und Künstlern ein Star: In der ganzen Welt zeigen Museen ihre Werke, ihre großflächigen Bilder kosten mehrere zehntausend Euro. Oft ist ihr die Leinwand zu klein - dann nutzt die Malerin auch den Raum.

1998 entdeckte Katharina Grosse die Sprühpistole für sich, seitdem hat sie die räumliche Begrenzung durch Bilderrahmen für ihre farbenprächtige, abstrakte Malerei aufgegeben. Stattdessen gestaltet die 54-Jährige dreidimensionale Räume, ausgestattet mit verschiedensten Formen und Materialien, über die sie dann ihre Farbkompositionen legt.

Im vergangenen Jahr wurde Katharina Grosse mit dem großen Staatspreis für Bildende Kunst Baden-Württembergs ausgezeichnet. Warum reicht ein Bilderrahmen für ihre Kunst nicht aus? Grosse spricht über ihr "organisches Gefühl für Raum", über den Einsatz von riesigen Mengen Material in Kunstprojekten und darüber, warum sie sich oft beim Malen noch einmal umentscheidet.

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