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Lesart / Archiv | Beitrag vom 23.05.2017

Karl Ove Knausgard: "Kämpfen""Das Schlimmste habe ich ausgespart"

Karl Ove Knausgard im Gespräch mit Joachim Scholl

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Der Autor Karl Ove Knausgård im Studio von Deutschlandfunk Kultur (Deutschlandradio / Cara Wuchold)
Der Autor Karl Ove Knausgård im Studio von Deutschlandfunk Kultur (Deutschlandradio / Cara Wuchold)

Karl Ove Knausgard hat sein sechsbändiges, autobiografisches Romanprojekt nun auch auf Deutsch beendet, "Kämpfen" heißt der letzte Teil. Die Zeit des Schreibens sei ein "Inferno" gewesen, sagt der norwegische Schriftsteller. Weiter schreiben will er dennoch.

Joachim Scholl: In Norwegen der größte Bestseller seit Jahrzehnten, mittlerweile in 14 Sprachen übersetzt, sechs Bände mit über 4.500 Seiten, das ist "Min kamp", wie der Schriftsteller Karl Ove Knausgard sein autobiografisches Romanriesenwerk getauft hat nach einem Ausspruch seiner Oma, die immer gesagt hat: "Das Leben ist ein Kampf."

Auf Deutsch war dieser Titel aus verständlichen Gründen natürlich unmöglich, und so sind in den letzten Jahren die Bände "Sterben", "Lieben", "Spielen", "Leben" und "Träumen" erschienen. Jetzt kommt der sechste, der Schlussband heraus und er heißt "Kämpfen". Karl Ove Knausgard war bei uns im Studio. Wir haben Englisch miteinander gesprochen. Willkommen, welcome to Deutschlandfunk Kultur.

Karl Ove Knausgard: Thank you!

Scholl: Über die Jahre haben Sie uns mehrmals besucht, Herr Knausgard. Ich muss mich heute eigentlich für meine Fragen von damals entschuldigen: Wie haben Ihre Freunde reagiert, war so eine Frage; wie konnten Sie nur so rücksichtslos sein; redet Ihre Frau noch mit Ihnen? Jetzt in diesem letzten Band beschreiben Sie detailliert, wie das wirklich für Sie war, diesen Roman zu schreiben, und es war die reine Hölle für Sie, ein einziger schrecklicher Kampf mit dem eigenen schlechten Gewissen. Haben Sie sich inzwischen davon erholt?

Die Zeit war ein "echtes Inferno"

Knausgard: Ja, durchaus. Diese ganze Zeit aber habe ich als echtes Inferno erlebt wegen der Reaktionen der Betroffenen und auch der Medien. Das war für mich völlig unerwartet.

Ich weiß nicht, wie lange das gedauert hatte, aber, wissen Sie, die ersten fünf Bände wurden über ein Jahr hinweg veröffentlicht und waren auch über ein Jahr hinweg geschrieben worden, und dieser sechste Band soll eben jetzt die Folgen all dessen beschreiben, was durch diese Bücher ausgelöst worden ist.

Scholl: 2011 haben Sie die letzte Zeile dieses sechsten Bandes geschrieben. Im Schlussteil geht es um die Ehekrise, Ihre Ehekrise, die Ihr Roman verursacht hat. Am Ende steht die Hoffnung, dass alles gut wird, im Buch. Im vergangenen Herbst, in Ihrem Leben, so war zu lesen, hat Linda, Ihre Ehefrau, doch die Scheidung eingereicht. Hat das Buch also schließlich doch Ihr Privatleben ruiniert, Herr Knausgard?

Knausgard: Nein, so kann ich das eigentlich nicht sagen. Sicherlich haben diese Bücher mein Leben verändert, aber das Leben, das vorher geführt wurde, ist mehr oder minder auch weitergegangen.

Diese Bücher haben sicherlich eingegriffen, aber es gibt ja immer einen wesentlichen Unterschied zwischen der Beschreibung eines Lebens und dem Leben, wie es gelebt wird.

Ich wollte damit zweifellos etwas sichtbar machen, was vorher nicht so erkennbar war. Es hat auch in mir etwas Verletzendes ausgelöst, was ich vorher nicht so gespürt hatte, und insofern hatte es eine befreiende Wirkung.

"Das Werk hat mein Leben verändert"

Wie gesagt, ich meine, dieses Werk hat das Leben von mir verändert, aber ich glaube nicht, dass es das Leben, mein eigenes Leben und das der mich umgebenden Menschen zum Schlechteren hin verändert hat.

Davon abgesehen habe ich ja das Schlimmste, das Äußerste auch ausgespart. Es gibt immer Dinge, die man in einem autobiografischen Werk nicht erzählen kann. Ja, also es hat mein Leben verändert – das ist richtig –, aber ich weiß nicht, ob es nicht doch zum Besseren geschehen ist.

Scholl: An einer Stelle heißt es, dieser Roman hat allen in meiner Umgebung wehgetan, und er hat mir wehgetan, und in einigen Jahren, wenn sie groß genug sind, um ihn zu lesen, wird er meinen Kindern wehtun. Hätte ich ihn noch schmerzhafter werden lassen, wäre er noch wahrer geworden. Ist es das, Herr Knausgard, worum es Ihnen ging, worum es Ihnen geht in diesem Roman – um die Wahrheit, um nichts als die Wahrheit?

Karl Ove Knausgård, norwegischer Autor in Finnland am 29. September 2011.   (picture alliance / dpa / Antti Aimo-Koivisto)Karl Ove Knausgard: Wahrheitssuche bis zur Schmerzgrenze (picture alliance / dpa / Antti Aimo-Koivisto)

Knausgard: Ja, das war in der Tat meine Absicht, als ich "Mein Kampf" so schrieb. Ich wollte in völliger Freiheit und nur mit dem Blick auf die volle Wahrheit schreiben, aber schon nach wenigen Seiten merkte ich, dass es unmöglich ist, alles zu erzählen, dass es geradezu unmenschlich ist, alles ungeschminkt zu erzählen.

Schließlich arbeitet man ja an einem Roman. Er richtet sich an jemand anderen, an eine Person, die vielleicht bestimmt ist, aber jedenfalls doch außerhalb eines Selbst ist, und zu diesem Zweck braucht man eine gewisse Rahmung, man braucht ein Gesamtbild.

Man braucht einen Rahmen für die eigene Wahrheit

Wenn man das nicht schafft, wenn man keinen solchen Rahmen schafft und immer nur meine volle eigene Wahrheit schreibt, dann kommt so etwas Unlesbares heraus, eine unverdauliche Selbstverteidigung. Ich habe einige solcher Manuskripte gelesen, in denen sich die Autoren ständig selbst rechtfertigen oder sich selbst gefallen wollen. Das ist im Grunde ungangbar.

Auch mein Lektor hat immer wieder gesagt, so kannst du das nicht schreiben, du verteidigst dich hier nur. Also es taucht ein Begriff des Schreibens auf, der im Grunde diesen Begriff der vollen Wahrheit nach und nach unterhöhlt.

Selbstverständlich, ich versuche meine Fassung, meine Sicht der Dinge zu liefern innerhalb dieses Rahmens, und innerhalb dieser Grenzensetzung versuche ich so ehrlich und redlich wie möglich zu sein, aber auch unbequeme Wahrheiten auszusprechen, gerade in Bezug auf meine Frau aber hätte ich nicht weitergehen können.

Wenn ich noch wahrer geworden wäre, wäre es auch schmerzhafter geworden, und es war für mich so nicht möglich. Der Leser hätte auch diese Spannung mitbekommen.

Jetzt aber habe ich es mir ja vom Leib geschrieben, jetzt kann ich das, was ich ausgespart habe, in eine fiktive Gestalt gießen. Ich kann einen fiktiven Roman schreiben und da all diese Erlebnisse hineinflechten, ohne dass irgendjemand auf mich zugehen würde und sagen würde, wie kannst du nur so etwas schreiben. Jetzt kann ich es.

Autor Karl Ove Knausgard (picture alliance/dpa/Foto: Bernd von Jutrczenka, Luchterhand Literaturverlag)Buchcover "Kämpfen" von Karl Ove Knausgard und Portraitfoto des Schriftstellers Karl Ove Knausgard. (picture alliance/dpa/Foto: Bernd von Jutrczenka, Luchterhand Literaturverlag)

Scholl: Ich glaube, Herr Knausgard, dass alle Leser, die die anderen fünf Bände kennen, dieses sechste Buch, diesen Schlusspunkt ungeheuer spannend finden werden, also eben auch wegen dieser Selbstreflexion und wegen der öffentlichen Wirkung Ihres Werks.

Schon der erste Band war in Norwegen ja eine Sensation, hat Schlagzeilen gemacht. Sie waren zwar vorher schon ein anerkannter Autor, aber jetzt wurden Sie richtig berühmt, sind es mittlerweile in der ganzen Welt. Fühlen Sie sich eigentlich bestätigt, dass Ihr Buch als Literatur anscheinend so viele Menschen bewegt, berührt?

Knausgard: Ja, das ist schon so. Im Grunde ist es das, wovon jeder Schriftsteller träumt, dass alle seine Bücher lesen und sich darüber Gedanken machen.

In meinem Fall machen sie sich gar nicht so sehr Gedanken über die Literatur, als vielmehr über die Lebensläufe, die da erzählt wurden, und das ist noch schmeichelhafter für mich.

Es ist aber auch erschreckend oder einschüchternd. Ich versuche, so wenig wie möglich daran zu denken. Gerade wenn man in eine Lesung kommt und die Leute zuhören, der Saal ist voll, und danach unterschreibt man die Bücher, und man weiß, jeder hat so eine ganz persönliche Beziehung dazu aufgebaut. Das ist für mich eigentlich ziemlich schwer zu verarbeiten.

Zwei Lebensstränge, die nie zusammenkommen

Ich versuche deshalb, beides zu trennen: mein eigenes persönliches Leben mit meiner Familie, meinen Kindern, den Freunden einerseits, andererseits das Leben auf den Flughäfen, bei all den öffentlichen Veranstaltungen. Die beiden Lebensstränge kommen nie zusammen. Es wäre aber gelogen, wenn ich jetzt behaupten würde, das Ganze gefiele mir nicht. Nein, es ist ja doch ein Riesengeschenk für einen Schriftsteller. Zugleich befürchte ich, dann dadurch verdorben zu werden und frage mich sorgenvoll, bin ich auch schon verdorben, laufe ich jetzt Gefahr, den Lesern nur noch gefallen zu wollen? Aber insgesamt fühlt es sich schon gut an.

Scholl: "Min kamp, Band 1 bis 6" heißt Ihr Buch, wie gesagt, im Original, Herr Knausgard, aber auch in Norwegen kennt wohl jeder Erwachsene diesen Titel von woanders her, und Sie widmen sich jetzt auch diesem ominösen deutschen Machwerk "Mein Kampf" in einem langen, mehrere hundert Seiten umfassenden Essay über Adolf Hitler. Wie kamen Sie denn dazu?

Knausgard: Als Schriftsteller gehe ich immer sehr intuitiv vor. Ich habe niemals vorher einen Plan. Als ich dieses autobiografische Werk begann, hatte ich zunächst den Titel "Der Hund" im Sinn, dann "Argentinien". Beide Titel schienen nicht zu funktionieren, und so geriet ich in ein Gespräch mit einem Freund, und der erwähnte irgendwie beiläufig Hitlers "Mein Kampf", und dann sagte er, das ist dein Titel, und mir wurde sofort klar, ja, das passt am ehesten zu meinem Vorhaben.

Mir war auch schon bald klar, dass ich früher oder später auch auf dieses Buch würde eingehen müssen. Ich beschaffte es mir also oder ließ es mir beschaffen, denn ich wagte es nicht, es selbst zu kaufen. Dieser Freund beschaffte es mir, und ich nahm es mit auf eine Reise nach Island und begann, es auf dem Flughafen zu lesen. Selbstverständlich kann man so etwas nicht im Flugzeug selbst lesen, aber mir war es klar, ich konnte das nicht in der Öffentlichkeit lesen.

Hitlers "Mein Kampf": Inbegriff des Bösen

Es ist das einzige Buch, das geradezu tabuisiert ist in der Öffentlichkeit. Man kann sich damit nicht zeigen. Es gilt als Inbegriff des Bösen – nicht nur der Inhalt, sondern das Buch selbst gilt als das Böse schlechthin, und das interessierte mich daran.

Im sechsten Band habe ich auch länger nachgedacht über den Wert von Namen. Mein Bruder hatte mir ja eine Erklärung meines Vaters zugeschickt, dass ich nicht das Recht hätte, den echten Namen meines Vaters zu verwenden, und so kam ich ins Nachdenken über die Bedeutung von Namen mit einem Gedicht von Ingeborg Bachmann über Paul Celan aus den 1950er-Jahren. Da geht es auch um dieses Thema, und mir war klar, mit diesem Gedicht Bachmanns würde der Prozess zum Ende kommen, der mit diesem Titel "Mein Kampf" begonnen hatte. Ich war also durch das Lesen dieses Buches sehr gefesselt, und dann ging es weiter und ging weiter.

Scholl: Dieser Essay, Mister Knausgard, ist eigentlich ein eigenes Buch geworden: fast 500 Seiten lang, und es geht nicht nur um Hitler, sondern in einem zweiten Strang eben über Literatur – Sie haben es schon angesprochen –, vornehmlich deutsche Literatur interessanterweise. Sie schreiben über Ingeborg Bachmann, auch über Paul Celan, über Hermann Brochs – selbst bei uns reichlich vergessenen – Roman "Tod des Vergil". An einer Stelle heißt es, Peter Handke ist vielleicht der beste Schriftsteller der Welt.

Diese Seiten, also auch Paul Celan wird richtig interpretiert, die könnten Sie, glaube ich, bei jeder Universität als Magisterarbeit einreichen. Man hat das Gefühl, dass Literatur Ihnen genauso viel, ja wenn nicht vielleicht sogar mehr bedeutet als das Leben. Ist das ein dummer Gedanke?

Knausgard: Nein, das ist wirklich eine sinnvolle, zulässige Frage, denn darum geht es ja in dem Buch: um Leben und Literatur und das Verhältnis der beiden. Selbstverständlich überspringen die Leser in Norwegen diese vielen Seiten über Literatur und springen vor auf die Stellen, wo es wieder um die Menschen geht. Für mich aber ist die Literatur eben so bedeutsam, dass mir klar war, die musste auch einen wichtigen Platz in dem Buch einnehmen.

Literatur verstanden als eine Suche, im Wesentlichen eine Suche nach Sinn, nach dem Sinn des Lebens, des Todes, und das fasse ich zusammen in diesen beiden Hauptstücken unter dem Titel "Namen" und "Zahlen", also eine sehr existentialistische Herangehensweise, freilich auf amateurhafte Weise. Ich bin ja kein Philosoph.

Ich hatte aber das Gefühl, ich musste etwas rausfinden über diesen Sinn, ohne immer Bezug auf mich selbst zu nehmen, wie ich das über Tausende von Seiten hinweg gemacht hatte. Ich hatte am Beginn des Projektes ja tatsächlich auch einige Abschnitte über den Tod eingefügt: den Tod in unserer Gesellschaft, den Tod meines Vaters, und jetzt gegen Ende wollte ich den Faden wieder aufnehmen und dieselben Themen aus der Sicht der Literatur, der Kunst aufnehmen.

Literatur reichert das Leben mit Sinn an

Das würde die Bedeutung des Ganzen erhöhen. Das reichert mein eigenes Leben mit Sinn an, und das steht wohl auch wirklich im Kern dieses ganzen Buches, dass ich eben dieses Gefühl habe, mein eigenes Leben ist sinnlos. Ich habe eine Frau, ich habe Kinder, ich habe ein Haus, aber das kann doch nicht der Sinn sein, und das ist eine der sieben Arten, mit denen man dem Ganzen Sinn verleihen kann, dass man eben in der Literatur, in der Kunst rauszufinden versucht, worin der Sinn des Ganzen besteht, und ich kann das dann sehen, was ich vorher nicht gesehen habe, und das ist für mich eine unbändige Lust – nicht für die Leser, aber für mich selbst.


Hören Sie hier das Interview mit Karl Ove Knausgard mit seinen Antworten im Original-Englisch:

Scholl: Vor sechs Jahren haben Sie "Min kamp" abgeschlossen. Seither sind mehrere essayistische Bücher über die vier Jahreszeiten erschienen, eins über den Winter, gibt es auch schon auf Deutsch. Jetzt in diesem letzten Band von "Min kamp" findet sich aber auch eine kleine Passage über einen möglichen nächsten Knausgard-Roman, den Sie damals schreiben wollten, und zwar haben Sie auch den ersten Satz geschrieben: "In meiner ganzen Kindheit las ich über Afrika." Wäre, glaube ich, ein toller Anfang für einen Roman. Ist etwas draus geworden, wird etwas draus, Herr Knausgard?

Knausgard: Ja, ich habe das in diesem Buch ja gemacht. Ich wollte eigentlich, dass dieses Buch, der sechste Band, mein überhaupt letztes Buch sein würde, und ich habe durch das Erwähnen all dieser Vorhaben im Grunde die Ideen schon abgestochen. Das wird nichts mehr mit denen.

Jetzt, wo Sie das aber so erzählen, scheint es mir doch wieder ziemlich attraktiv und, ja, doch, ich kann sagen, ich schreibe einen Roman. Ich weiß nicht, ob es dieser Roman sein wird, den Sie da erwähnen – vielleicht ja.

"Heul nicht rum, beschwer dich nicht, du wirst reich"

Scholl: Tun Sie mir einen Gefallen, Herr Knausgard, grüßen Sie Ihren Verleger Geier von mir. Es ist nämlich meine Lieblingsfigur im sechsten Band. Der sagt nämlich immer am Anfang, wenn Sie verzweifelt sind, weil Sie wieder eine furchtbare E-Mail bekommen haben von einem Leser, der sagt, wie kannst du sowas schreiben, der sagt, "Karl Ove, heul nicht rum, beschwer dich nicht, du wirst reich." Hat er nicht recht gehabt?

Knausgard: He was right!

Scholl: Dankeschön, Karl Ove Knausgard für Ihren Besuch! Ich hoffe, dass es nicht der Letzte war. Alles Gute! Thank you for being with us!

Knausgard: Thank you for having me!

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Deutschlandradio Kultur macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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Der Kulturautor Karl Ove Knausgard stellte die deutsche Ausgabe des Buches persönlich in Berlin vor. Unsere Kritikerin Andrea Gerk war bei der ausverkauften Lesung, bei der sich später zum Signieren noch eine lange Schlange bildete. Hier hören Sie einen Auschnitt, in dem Knausberg auf norwegisch liest und der Schauspieler Matthias Brandt die deutschen Passagen sowie ein weiteres Gespräch mit dem Schriftsteller:

 

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