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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 19.03.2008

Kampf ums Wasser in Brandenburg

Im "Land der 100 Seen" verschwindet das Wasser

Von Maren Schibilsky

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Ein Bild aus der Vergangenheit: Hochwasser im Oderbruch (AP)
Ein Bild aus der Vergangenheit: Hochwasser im Oderbruch (AP)

In Brandenburg verschwindet das Wasser. Das seenreiche Bundesland im Osten hat durch den Klimawandel mit einem dramatischen Rückgang von Regenwasser zu kämpfen. Die Pegel der großen Seen fallen. Kleine Gewässer trocknen aus. Flüsse fließen im Sommer nicht mehr.

"Wir verlieren mehr Wasser als wir bekommen. Es wird in den nächsten 50 Jahren noch einmal um ein bis eineinhalb Grad wärmer, was eine sehr moderate Temperaturzunahme ist, so dass Brandenburg ein Wasserproblem bekommt."

Der Kronensee im Norden Brandenburgs nahe der Kleinstadt Templin. Rüdiger Mauersberger kommt regelmäßig hierher. Sein Blick schweift über den 50 Hektar großen See. Das bräunliche Schilf am Ufer wiegt sich im Wind.

"Der Wasserspiegel des großen Kronensees ist in den letzten 15 bis 20 Jahren um über zwei Meter abgesunken und er steht als Beispiel für viele andere Seen Nordbrandenburgs."

Über 500 See liegen im nördlichen Brandenburg. Als "Blaue Augen der Landschaft" werden sie in den Tourismusbroschüren der Region beschrieben. Besonders Wasserwanderer lieben diese klaren Waldseen.

Den vielen Besuchern fallen die schleichenden Veränderungen an den Seen kaum auf.

"Wir haben zwar in den letzten Jahren relativ gleichbleibende Niederschläge gehabt, aber die Verdunstung ist durch die Klimaänderung, die Erwärmung sehr stark angestiegen. Damit bleibt immer weniger Wasser für die Grundwasserneubildung. Damit sinken auch automatisch die Wasserspiegel in den Seen."

Rüdiger Mauerberger vom Naturpark Uckermärkische Seen beunruhigt diese Entwicklung. Als er vor zehn Jahren in die Uckermark kam, standen die Erlen am Kronensee noch im Wasser. Jetzt befinden sie sich weitab vom Ufer auf dem Trockenen.

"Der Steg reichte noch bis ans Wasser ran. Man konnte von dort aus noch baden gehen. Das geht jetzt schon lange nicht mehr."

Die Uckermark hatte noch nie viel Regen. Im Vergleich zum Westen Deutschlands gab es immer 300 bis 400 Millimeter weniger im Jahr. Eine Regenarmut, die fast das ganze Land Brandenburg betrifft.
Wenn die Niederschlagsgebiete vom Atlantik mit den Westwinden nach Deutschland hinein kommen, regnen sie sich im Harz oder am Thüringer Wald vorher ab.

Entlang der Oder, in der Uckermark und in der Lausitz kommt am wenigsten an. Das sind auch die Brennpunkte für den Wassermangel im Land – berichtet der Präsident des Landesumweltamtes Brandenburg Matthias Freude.

"Also so richtig entspannt ist es nirgends. Brandenburg am östlichen Rande von Deutschland. Wir sind einfach schon ein bisschen kontinentaler als die anderen Bundesländer. Das sieht man schon auf den Landkarten, die Niederschlagskarten zeigen immer gelbe und rote Farben an. Man sagt dann immer ´Versteppung der Landschaft´. Ich halte da wenig davon. Aber Steppenklima beginnt bei 400 Millimeter Niederschlag oder 450. Wir haben in vielen Jahren unter 450 Millimeter. In manchen Bereichen wird es schon knapp."

Am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung analysieren Wissenschaftler die Klimaentwicklung für Brandenburg seit 15 Jahren.

Friedrich Wilhelm Gerstengarbe hat an zwei Klimastudien für das Land mit gearbeitet. 1993 und 2003.

"In Zukunft wird es so sein, es kommen weniger Tiefdruckgebiete in unsere Region. Das beobachten wir jetzt schon. Es ist schlicht und ergreifend trockener und dann kommt noch die hohe Temperatur dazu, das heißt, die Verdunstung nimmt noch zu."

Das Jahr 2007 stellte scheinbar alle Szenarien auf den Kopf. Nach dem Dürremonat April regnete es in Brandenburg ab Juni wie aus Eimern. Ein Rekordniederschlagsjahr verzeichnen die Klimatologen. Soviel Regen hatte es noch nie gegeben seit der Wetteraufzeichnung 1893. Eine Trendwende in der Klimaentwicklung Brandenburgs?

"Ganz im Gegenteil. Wenn sich das Klima ändert, nehmen die Extremereignisse zu. Das heißt,. neben vermehrten Dürreperioden werden wir auch das eine oder andere Jahr haben, wo wir Starkniederschläge haben. Und so war das voriges Jahr."

Fast 800 Millimeter Regen hatte die Uckermark im vergangenen Jahr. Ein Segen für die trockene Region. Noch ist überall Wasser auf den Feldern und in den Senken zu sehen. Auch der Winter brachte viel Regen. Rüdiger Mauersberger vom Naturpark Uckermärkische Seen freut sich.

"Endlich füllten sich wieder Becken und es waren Kleingewässer entstanden, die Seen stiegen wieder an. Aber irgendwann wurde es dann auch zuviel. Wir waren auch irgendwann erschrocken, weil man konnte keinem mehr vermitteln, dass ein Wasserdefizit existiert."

Denn der Wassermangel ist noch da. Ein regenreiches Jahr kann 15 Jahre Regenarmut und zunehmende Sommertrockenheit nicht ausgleichen.

"Der Mangel existiert im Grundwasserbereich. Das Ziel muss es jetzt sein, vieles von dem Wasser, was jetzt da ist, noch solange zurückzuhalten, dass möglichst viel davon versickern kann, dass wir die unterirdischen Speicher wieder auffüllen damit."

"Wir müssen uns darauf einstellen, dass wir im Winter Wasser speichern müssen, damit wir im Sommer noch genügend davon haben."

Eberhard Hoff steht an einem Entwässerungsgraben in der Nähe von Prenzlau. Das alte Staubauwerk ist geöffnet. Hindurch fließt Wasser. Das ist versickertes Regenwasser aus seinem Moorgrünland. Es wird in den Entwässerungsgraben geleitet und von dort in die Ucker über andere Flüsse in die Ostsee.

Rund 640 Hektar Moorgrünland bewirtschaftet der Betrieb Agrarprodukte Dedelow. Eberhard Hoff ist der Geschäftsführer. Mit dem Grünfutter muss er 2400 Kühe übers Jahr satt bekommen. Das wird immer schwieriger, die Gräser beginnen bereits im Frühjahr zu welken.

"Diese Sachen haben sehr stark in den letzten Jahren zugenommen, speziell in den Monaten April und Mai. Als ich mal 1976 nach Dedelow gekommen bin, hatten wir im Mai und Juli Frühjahrstrockenheiten. Jetzt beginnt die Frühjahrstrockenheit schon im März bis April rein."

Im letzten April regnete es keinen Millimeter in der Uckermark. Eberhard Hoff hatte zwei Zentimeter starke Risse im Boden. So trocken war es. Die Jahre davor waren ähnlich. Aber nicht nur der fehlende Regen ist schuld. Sondern auch die 80 Kilometer Entwässerungsgräben, die sich durch sein Moorgrünland ziehen. Wenn es zuviel auf einmal regnet, ist Eberhard Hoff froh, wenn das Wasser aus der Niederung heraus geleitet wird. Aber bei nahenden Trockenzeiten möchte er es auch zurückhalten, speichern können. Das geht aber nicht, weil ein Großteil der Stauanlagen kaputt ist. Und so fließt das meiste Regenwasser aus dem Winterhalbjahr einfach davon.

"Ich denke, die Sache ist nicht mehr zeitgemäß. Es kommt auf ein vernünftiges Wassermanagment an."

Dafür ist Axel Pietschmann verantwortlich. Er ist Geschäftsführer des Wasser- und Bodenverbandes Uckerseen mit Sitz in Prenzlau.

Auf seiner Wandkarte im Büro ist ein engmaschiges Netz von Wasserläufen zu sehen. 1300 Kilometer Entwässerungsgräben hat er unter seiner Regie.

Rund eine Million Euro im Jahr gibt Axel Pietschmann dafür aus, um das Wasser aus der Landschaft zu leiten. So schreibt es das deutsche Wasserrecht vor: "Wasser schadlos abführen".

"Im Prinzip kann man durch diese Regelung, dass dieses Geld nur für die Wasserabführung genutzt werden darf, kann man dem nicht gegen steuern. Man darf diese Gelder zur Wasserrückhaltung nicht einsetzen."

Eberhard Hoff will das Wasser nicht mehr weg fließen sehen. Er möchte den reichlichen Winterregen ins trockene Frühjahr hinüberretten.

"Ich muss dann die Staue zumachen, wenn sich eine Trockenphase ankündigt, um das Wasser, was von den Feldern noch kommt, im Grünland zu halten."

Bis vor kurzem wollte niemand in die Reparatur der maroden Stauanlagen investieren. Doch mit den Klimaveränderungen hat sich das geändert - berichtet Axel Pitschmann.

"Seit dem Extremtrockenjahr 2003 kommen vermehrt Landwirte und bitten uns darum, diese vorhandenen Stauanlagen zu betreiben und zu rekonstruieren, um das Wasser zurück zu halten."

Aus der Not heraus haben einige Landwirte begonnen, die Stauanlagen selbst zu reparieren. Das kostet Tausende Euro. Das Land Brandenburg unterstützt seit 2004 die Wasserspeicherung mit einem Förderprogramm. Insgesamt zehn Millionen Euro stehen jährlich zur Verfügung. Aus diesem Topf bekommt der Wasser- und Bodenverband Uckerseen 210.000 Euro in diesem Jahr. Damit will Axel Pitschmann 40 Stauanlagen erneuern.

Die Lehstsee-Niederung im Norden der Uckermark. Rüdiger Mauersberger überwacht ungewöhnliche Bauarbeiten. Am Rande des kleinen Sees hebt ein Bagger dunkelbraune Erde aus. Das Baufahrzeug schüttet die Erde in einen Entwässerungsgraben. Langsam füllt sich der Graben mit Erde. Kein Wasser fließt mehr aus der nahe gelegenen Wiese über den Graben in den Lehstsee. Die Entwässerung ist gestoppt.

Seit über zehn Jahren arbeitet Rüdiger Mauersberger gegen die Entwässerung. Im Rahmen eines Naturschutzgroßprojektes. Immer dort, wo Landwirte die Wiesennutzung aufgegeben haben, kauft der Gewässerökologe über den Förderverein Uckermärkische Seen das Land. Dann versucht er, das Gebiet wieder zu vernässen. Aus trockenem Grünland wachsende Moore zu machen. So, wie es sie hier zu hunderten einmal gab.

Diese auf den ersten Blick unwirtlichen Moorlandschaften haben einen unschätzbaren Wert. Gerade in Zeiten des Klimawandels - erklärt Rüdiger Mauersberger.

"Moore sind Wasserspeicher und Flächen, die Wasser auch in Trockenzeiten abgeben können. Das sind kühlende Flächen im Vergleich zu Ackerflächen und versiegelten Flächen, die sich sehr stark aufheizen, bilden Moore kühle Inseln auch bei ganz heißen Jahresphasen."

Doch Entwässerungsgräben unwirksam zu machen ist ein mühsames Geschäft. Im Büro des Fördervereins Uckermärkische Seen am Marktplatz von Templin stapeln sich Hunderte von Aktenordner. Um wenige Meter Entwässerungsgraben zu entschärfen, braucht es jedes Mal ein Planfeststellungsverfahren. Das kostet viel Zeit und Papier. Dennoch ist es Rüdiger Mauersberger gelungen auf einer Fläche von 25.000 Hektar die Grundwasserstände in der Uckermark wieder anzuheben.

"Wir haben Wasserstandsanhebungen machen können bei inzwischen 30 Seen, bei 60 größeren und hundert kleineren Mooren."

Ein Pilotprojekt für das Land Brandenburg. Wenn Moore und Feuchtgebiete zunehmen, ist das nicht nur gut für den Wasserhaushalt und das Mikroklima.

"Überall da, wo Wasser ist, quaken Frösche. In der Uckermark nicht nur ein Frosch, sondern drei, vier verschiedene Arten. Neben dem Grünfrosch, Moorfrösche, Grasfrösche, aber auch der Laubfrosch, der europaweit gefährdet ist. Wir haben Rotbauchunken, wir haben Erdkröten, Knoblauchkröten, Amphibienarten spielen sofort eine Rolle."

Auch Kranich, Wasserläufer und Eisvogel kehren zurück. In trockenen Regionen sind sie längst verschwunden.

"In der Lausitz haben wir das Problem, dass sich Klimawandel und Bergbaueinfluss überlagern. Und dort in ihrer Wirkung aufs Wasser."

Flutungszentrale der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft LMBV in Senftenberg. Täglich überwachen vier Mitarbeiter an den Monitoren die Flutung von 24 ehemaligen Braunkohletagebauen in der Lausitz. Sie sind die größte Landschaftsbaustelle Europas.

Insgesamt zwei Milliarden Kubikmeter Wasser braucht Friedrich Carl Benthaus, um die Kohlelöcher in attraktive Gewässer zu verwandeln. Seit zehn Jahren wird geflutet. Knapp die Hälfte des notwendigen Wassers füllt bereits die Seen. Doch es wird immer schwerer, die restlichen 1,3 Milliarden Kubikmeter Wasser aufzutreiben.

"Dass das eng wird, war allen schon klar. Deshalb hat man bewusst im Jahre 2000 diese Flutungszentrale geschaffen, mit der ein intergriertes Managment der verschiedenen Wasserströme intelligent gesteuert werden kann und auch die letzten Reserven für die Flutung genutzt werden."

Ein gigantisches Flutungssystem ist in der Lausitz gebaut worden. Über Rohrleitungen fließt Wasser aus den Flüssen Schwarze Elster, Neiße und Spree in die Tagebaue hinein. Doch die Schwarze Elster und die Spree führen immer weniger Wasser. Die Abflussmengen der Spree haben sich in den letzten Jahren mehr als halbiert - erklärt der Hydrologe Uwe Grünewald von der Technischen Universität Cottbus.

"Da wo Mangel herrscht, muss man den Mangel verwalten. Das wird auch weiter so sein. Es gab ständig Anpassungen des Flutungskonzeptes an die sich veränderten Bedingungen. Es ist überhaupt nötig, dass wir uns an diese Klimafolgen anpassen müssen."

Flutungschef Friedrich Carl Benthaus darf von Mai bis September kein Wasser mehr aus den Flüssen entnehmen, das er aber dringend braucht. Er ist im Wettlauf mit der Zeit.

Jahr für Jahr steigt das einst für den Bergbau abgesenkte Grundwasser in der Erde wieder auf. Von unten füllt es die Tagebauseen, schwämmt aber gleichzeitig Sulfat aus dem Untergrund in das Seenwasser. Eine Besonderheit in der Lausitz, die mit ihrer Geologie zusammenhängt. Das Wasser wird sauer.

"Das wollen verhindern, in dem wir mit der Flutung der Tagebauseen schneller sind und damit das versauerte Wasser in den umliegenden Bodenschichten lassen."

In saurem Wasser kann keiner baden. Außerdem haben viele der Bergbauseen Verbindungen zu den umliegenden Flüssen. Schon jetzt fließen große Mengen Sulfat in die Spree – beklagt der Cottbuser Hydrologe Uwe Grünewald.

"Sulfat ist natürlich betonaggressiv. Es wird dann so sein, dass bestimmte Bauwerke an Gewässern, ob das nun Brücken sind oder ob es Schleusen sind, die werden dann möglicherweise gefährdet."

Das Wasserwerk Friedrichshagen in Berlin. Von hier aus wird die gesamte Trinkwasserversorgung für 3,4 Millionen Menschen gesteuert.

Das Wasserwerk fördert aus Tiefenbrunnen bis zu 5000 Kubikmeter Wasser in der Stunde. Es ist eins von insgesamt neun Wasserwerken für die Hauptstadt. Und es fördert Spreewasser, das aus Uferfiltrat gewonnen wird.

Die hohen Sulfatkonzentrationen im Spreewasser machen Jens Feddern von den Berliner Wasserbetrieben zu schaffen.

"Wir können darauf reagieren. Es gibt Wasserwerke, die sind nicht so von der Spree abhängig. Den Anteil würde man jetzt hoch fahren und den Anteil der an der Spree gelegenen Wasserwerke oder Brunnen entsprechend runter fahren. So kann man mit Mischen etwas hinbekommen, aber das wird wahrscheinlich nicht reichen."

Noch liegen die Sulfatwerte unter den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerten. Doch die Berliner Wasserbetriebe müssen sich auf höhere Konzentrationen einstellen. Gefahren für das Trinkwasser sieht Jens Feddern momentan nicht.

"Es gibt in Deutschland Wässer, die sind weitaus höher belastet. Den Menschen stört das eigentlich nicht weiter. Im Extremfall kommt es dann zu Durchfallerkrankungen, was man natürlich nicht will. Das ist nicht etwas toxisches oder was gesundheitsgefährdendes. Der Gesetzgeber hat nur gesagt, mehr als das soll es dann nicht sein."

Flutungszentrale der LMBV in Senftenberg. Flutungschef Friedrich Carl Benthaus will die Wasserentnahme für die Tagebauflutung aus der Spree reduzieren. Dazu hat die LMVB eine 70 Kilometer lange Rohrleitung vom deutsch-polnischen Grenzfluss Neiße in das Lausitzer Seengebiet gebaut.

Rund 20 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr fließen seit 2006 aus der Neiße in die Tagebaue. Nach 2012 soll es die dreifache Menge werden.

Damit in der Spree immer Wasser fließt, entstehen in der Lausitz riesige Wasserspeicher aus zwei ehemaligen Braunkohletagebauen. Die Wasserspeicher Lohsa und Bärwalde. Rund 50 Millionen Kubikmeter Wasser können sie in Regenzeiten zurückhalten und bei Trockenheit in die Spree langsam einleiten.

Der Kampf ums Wasser wird in Brandenburg nicht einfach werden. Da ist sich Friedrich Wilhelm Gerstengarbe vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung sicher.

"Die meisten Menschen reagieren immer kurz auf Witterung, nicht auf Klima. Witterung ist die Situation über mehrere Wochen, dass wir jetzt zum Beispiel eine feuchte Periode hatten, die sich aber sehr schnell wieder abändern kann in eine durchaus trockene Periode."

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