Freistil, vom 01.12.2019, 20:05 Uhr

Jüdischer Humor in DeutschlandFallhöhe

Darf man den Antisemitismus mit Humor bekämpfen? Ist es die heiligste Pflicht der Gagschreiber von Woody Allen bis Ephraim Kishon: an Tabus zu rühren, bis dem Publikum das Lachen im Hals stecken bleibt?

Der Künstler und Comedian Shahak Shapira. (Shahak Shapira )
Shahak Shapira bei seiner Aktion #heytwitter. 300 Hassbeiträge, die ihn auf Twitter erreichten, hat er dem Unternehmen gemeldet. (Shahak Shapira )

Gibt es ihn wirklich, den berühmten jüdischen Humor, auch im heutigen Deutschland?
Der Comedian Shahak Shapira ist in Israel geboren. 2002 kam er nach Deutschland, seither erklärt er Nazi-Rappern und Holocaust-Leugnern hierzulande den Krieg: „Alle, die nicht über meine Witze lachen, sind Nazis!“.
Oliver Polak ist ein harter und kompromissloser deutsch-jüdischer Stand-up-Comedian. Seine Gags gehen an die Schmerzgrenzen und darüber hinaus.

Jüdische Comedians brechen Tabus, um Verdrängtes im deutsch-jüdischen Verhältnis ans Licht zu bringen. Das Thema ist allerdings ein Minenfeld. Entertainer Hugo Egon Balder und Regisseur Dani Levy helfen, darin zu navigieren.

Fallhöhe
Jüdischer Humor in Deutschland
Von Manuel Gogos

Regie: Susanne Krings
Es sprachen: David Vormweg und Carlos Lobo
Ton und Technik: Angelika Brochhaus und Michael Morawitz
Redaktion: Klaus Pilger
Produktion: Dlf 2019

Fallhöhe. Jüdischer Humor in Deutschland (PDF)

Fallhöhe. Jüdischer Humor in Deutschland (Textversion)

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