Mittwoch, 12.08.2020
 

Chormusik / Archiv | Beitrag vom 12.02.2020

Joseph Haydns "Missa Cellensis" mit dem RIAS Kammerchor, der Akademie für Alte Musik Berlin und Justin DoylePrachtvoll und strahlend

Gast: Justin Doyle, Dirigent; Moderation: Ruth Jarre

Beitrag hören
Cover der CD (deutschlandradio / Cornelia de Reese)
Die neue CD des RIAS Kammerchores und der Akademie für Alte Musik Berlin, die in Cooperation mit Deutschlandfunk Kultur entstand. (deutschlandradio / Cornelia de Reese)

Eine "perfekte Bewerbungsmappe" sei die "Missa Cellensis", sagt Chefdirigent Justin Doyle. Hier zeigt Joseph Haydn, was er kann. Prachtvoll und strahlend ist auch die neue Einspielung mit dem RIAS Kammerchor und der Akademie für Alte Musik Berlin.

Als Joseph Haydn mit 29 Jahren in den Dienst des Fürsten Esterhazy trat, war er zunächst Vizekapellmeister, dann verlegte er sich auf Wunsch des Fürsten Nikolaus, der extra ein Opernhaus und Konzertsäle in der Sommerresidenz erbauen ließ, fast ganz aufs Komponieren. Nur für die Kirchenmusik war sein Vorgänger als Kapellmeister zuständig, erst nach dessen Tod schrieb Haydn auch geistliche Werke. Die Arbeit an der "Missa Cellensis" begann er gleich nach seiner Beförderung. Justin Doyle, der Chefdirigent des RIAS Kammerchores, hat viel recherchiert im Vorfeld der Aufnahme. Über die Besonderheiten des Werkes und die verschiedenen Gründe, warum es bis heute nicht zum Standardrepertoire gehört, kann er ausführlich Auskunft geben. Ruth Jarre stellt die neue CD im Gespräch mit Justin Doyle vor.

Justin Doyle interagiert vom Pult aus mit den Orchestermusikern (Matthias Heyde)Justin Doyle am Pult (Matthias Heyde)

Joseph Haydn
"Missa Cellensis in honorem Beatissimae Virginis Mariae" Hb. XXII:5

Johann Winkel, Sopran
Sophie Harmsen, Alt
Benjamin Bruns, Tenor
Wolf Matthias Friedrich, Bass
RIAS Kammerchor
Akademie für Alte Musik Berlin
Leitung: Justin Doyle

Produktion Deutschlandfunk Kultur / harmonia mundi 2019

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur