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Neue Musik | Beitrag vom 21.05.2019

John Cages Poetik des UnbestimmtenVortrag über Nichts

Von Michael Rebhahn

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John Cage sitzt seitlich auf einem Stuhl und blickt in die Kamera (imago)
Der Amerikanische Komponist John Cage im Jahr 1992 (imago)

Ästhetische Traktate, Anekdoten, Wortkunstwerke: Der amerikanische Komponist und Künstler John Cage fand zahlreiche Wege, um seine ästhetischen Entwürfe verbal mitzuteilen.

Nicht nur als Komponist musikalischer Kunstwerke war John Cage äußerst produktiv, auch seine Schriften geben ein umfangreiches Konvolut ab.

Mit Blick auf die Textsorten ist diese Sammlung allerdings durchaus heterogen. Programmatische Entwürfe und ästhetische Traktate stehen hier gleichberechtigt neben Anekdotischem, Poetischem oder solchen Texten, die wiederum selbst als (zufallsbestimmte) Kunstwerke gelten können.

Hier geht es zur Playlist der Sendung

In seiner Sendung ist Michael Rebhahn den Worten jenes Künstlers auf der Spur, der in seinem "Vortrag über Nichts" ein beziehungsreiches Paradox formulierte: "Ich habe nichts zu sagen, und ich sage es."

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