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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 16.05.2013

Jenseits von Bullerbü

Der Eurovision Song Contest in Malmö

Von Tim Krohn

Malmö - jung und modern.  (Deutschlandradio - Lars Sundstrom)
Malmö - jung und modern. (Deutschlandradio - Lars Sundstrom)

Jung, modern und weltoffen – so will sich Malmö beim Eurovision Song Contest präsentieren und endlich das Image der tristen Industriestadt abschütteln.

Malmös Eingang ist das Meer. Die Tür zur Stadt liegt auf der neu gebauten Veranda am Öresund. Die großzügige Promenade am Wasser ist aus Holz und Beton. Es gibt Sitzgruppen, Bühnen und Cafés. Und immer wieder führen einzelne breite Badetreppen hinab ins Meer.

Ricardo: "”Im Sommer gibt es keinen besseren Platz als diesen. Ich mag vor allem diese große breite Promenade hier. Da kann man beim Sonnenuntergang am Ufer sitzen. Das ist wirklich schön. Für mich ist das der pure Luxus. Ich komme ja aus Rio de Janeiro und bin es deshalb gewohnt, schnell am Strand zu sein und eine Runde schwimmen zu gehen. Es ist für mich schon sehr wichtig, die Sonne zu genießen." "

Heute hat er keine Zeit zum Schwimmen. Ricardo Correa, ein 26-jähriger Psychologe aus Brasilien, packt Kisten aus, schleppt Umzugskartons in seine neue Wohnung im Västra Hamnen, dem preisgekrönten Neubaugebiet im alten Westhafen von Malmö. Ricardo ist einer, wie ihn sich die Stadtplaner in Malmö wünschen: jung, dynamisch, gut ausgebildet. Jeder Dritte hier in der Stadt ist im Ausland geboren. Jeder Zweite ist jünger als 35 Jahre.

Ricardo: "Ich fühle mich sehr wohl hier. Und ich glaube, dass ich mit dieser Wohnung richtig Glück gehabt habe. Die Häuser hier sind alle ziemlich neu und modern. Die Wohnung liegt im Erdgeschoss und ich habe einen kleinen Garten. Ich habe auch meine eigene Waschküche, muss also nie wieder irgendwelche Waschzeiten eintragen."

Hier im Västra Hamnen schafft es Malmö tatsächlich, sich neu zu erfinden, modern und großzügig zu erscheinen. Der Blick über das Meer geht weit, bis hinüber auf die andere Seite. Man kann von hier aus die Kirchtürme von Kopenhagen sehen.

Der Wind presst sich durch den Aufzugsschacht. Jan Andersson nimmt den Fahrstuhl. Der Lift ist das Herzstück von Malmös neuem Wahrzeichen am Meer. Andersson ist der Chef-Concierge im berühmten "Turning Torso".

Jan Andersson: "Im Fahrstuhl kann man den Wind hören. Denn da ist ja sehr viel Luft, die man vor sich her drückt. Der Lift schafft vier Meter pro Sekunde und bis hier oben bracht man 38 Sekunden."

Ganz oben im Turm hat der Concierge sein Büro, vielleicht eines der schönsten, das man sich in Europa vorstellen kann.

Jan Andersson: "Es ist das zweithöchste Wohnhaus in ganz Europa. Wir sind jetzt in der 54. Etage, das heißt, wir sind ganz oben in der Konferenzetage. Auf einer Höhe von 179 Metern über dem Boden."

Der elegante "Turning Torso" – von unten sieht er aus wie eine leicht verdrehte Wirbelsäule. Vom Meer aus denkt man eher an ein schmales hohes weißes Segel, filigran an den Mast gespannt und vom Wind zerzaust.

Jan Andersson: "80 Kilometer weit können wir von hier oben gucken: dort links bis zum Kullen, über Helsingborg, sieht man das nördliche Schonen ... Und auf der anderen Seite sieht man den Fährhafen in Trelleborg ... Und gegenüber liegt Kopenhagen, also die dänische Seite."

Das Haus thront über dem neuen Stadtviertel Västra Hamnen. Der spanische Architekt Santiago Calatrava hatte darauf bestanden, dass seine Wohnskulptur alleine steht, ohne irgendwelche anderen Hochhäuser in der Nähe. Das Neubauviertel im Westhafen wirkt von hier oben wie ein Miniaturmodell für Stadtplaner.

Turning Torso in Malmö (AP)Turning Torso (AP)Im Fahrstuhlwind geht´s wieder runter ... raus in den Westhafen, dahin, wo früher die Kockums-Werft U-Boote und Ozeanriesen gebaut hat. Saab und Scania betrieben hier einmal die modernsten Autofabriken Europas. Lange ist´s her. 1998 machte die Werft endgültig dicht, es war der Tiefpunkt der jüngeren Stadtgeschichte. Ein paar Gleise und Kräne sind noch zu sehen, wie ein Zitat über Glanz und Elend der Industrialisierung stehen sie da und verleihen dem neuen Viertel Konturen, tiefe Furchen zwischen Glas und Beton.

Kaum etwas symbolisiert den Wandel in Malmö so sehr wie der blaue flache Neubau gleich gegenüber dem Eingang des "Turning Torso." Es ist eine kleine Privatklinik für Plastische Chirurgie.

Malmös gute Stube

Ein Straßenmusiker steht vor den bunten Cafés am Lilla Torg, dem "Kleinen Platz" von Malmö. Die bunten Fachwerkhäuser hier sind ein dänisches Erbe aus dem 16. Jahrhundert, das Kopfsteinpflaster zwischen den gut restaurierten Kontorhäusern erinnert an hanseatische Marktplätze. Malmö zeigt den Touristen hier seine fein herausgeputzte "gute" Stube.

Sämtliche klassischen Sehenswürdigkeiten von Malmö, der Lilla- und der Stora Torg, das Rathaus und der Schlosspark, liegen innerhalb des Ringkanals, der die Altstadt umschließt. Wie ein Fächer breitet sich die Stadt vom Hafen her aus. Der Ringkanal hält das Innere noch fest umschlossen, weiter außen franst sie aus.

Das typische, echte Malmö der Arbeiter und Zuwanderer findet man vor allem hier im Stadtteil Möllevangen.

Iranisch stämmige Händler preisen ihren Bananen und Salate an. Hausfrauen aus Thailand feilschen mit ihnen, alle in unüberhörbar improvisiertem Schwedisch. Die Menschen in Malmö kommen aus 174 verschiedenen Ländern der Erde. An den Ständen am Möllevangstorget finden sie alle etwas: Gewürze aus Pakistan, Beeren aus Lappland oder Feigen aus Syrien. Das Land von Köttbullar und Potatismos scheint weit, weit weg zu liegen. Malmö schmeckt anders, nach weiter Welt und Rosengard. Dieses Viertel, gleich hinter Möllevangen, gilt als das kriminelle Schmuddelkind der Stadt. Rosengard, das sind gesichtslose Wohnsiedlungen in grau und beige, typisch schwedische Zweckbauten, kantig, funktional, heruntergekommen.

Ivan Milosevic: "Viele denken ja: Oh Rosengard, das ist gefährlich! Klar, das ist nicht der netteste Platz auf Erden, aber es ist nicht so, wie alle denken."

Ivan Milosevic ist hier aufgewachsen. Er hat die vielen Schlagzeilen noch vor Augen. Die Bandenkriminalität nahm zu Beginn des neuen Jahrtausends erschreckende Ausmaße an. Alleine im Jahr 2010 gab es hier noch rund 50 unaufgeklärte Schusswechsel. Dazu kam noch ein Heckenschütze, der ein ganzes Jahr lang wahllos Jagd auf Ausländer machte. Ivan kennt sie alle. Da links im Block, erzählt er, leben die Roma und auf der anderen Seite die Afrikaner. Nördlich der Schnellstraße, das ist ein schwedisches Viertel. Und ja, da vorne, da hat er gewohnt: Rosengards berühmtester Sohn.

Fußballgott Zlatan

Stockholm mag zwar einen König haben, Malmö aber hat einen Fußballgott. Wer das Spiel des Zlatan Ibrahimovic verstehen will, muss Rosengard verstehen, sagt Ivan. Und er weiß, wovon er redet. Schon als Kinder hatten der kleine Ivan und der immer schon große schlaksige Zlatan zusammen gekickt, so lange und so gut, bis beide einen Profivertrag bekamen.

Ivan Milosevic: "Er war ehrgeizig. Vielleicht war er nicht der beste von uns allen, aber er war immer der fleißigste. Er hatte Talent und mochte den Ball lieber als alles andere. Zlatan war immer ein fröhlicher Kerl, solange er den Ball hatte. Am liebsten hätte er mit dem Ball geschlafen."

Für Zlatan Ibrahimovic gab es gab es immer nur den Ball, den Kampf und die Playstation. Profi oder Knast, andere Alternativen in seinem Leben hatte der junge Zlatan nie gesehen. Seine Mutter verdiente ihr Geld mit Hehlerei, sein Vater füllte den Kühlschrank höchstens mal mit Alkohol auf.

Ivan Milosevic: "Zlatan war ein typischer Rosengard-Junge in der Zeit. Er hatte es verdammt schwer zu Hause. Da gab es auch schon mal kein Essen auf dem Tisch. Aber wenn er dann hierher kam, ließ er sich niemals etwas anmerken. Und bei ‚Balkan‘ gab es einige, die ihm geholfen haben. Unser Trainer zum Beispiel steckte ihm immer mal wieder 10 oder 20 Kronen für einen Hamburger zu. Oder er kaufte ihm ein paar Schuhe fürs Training."

Es hat sich gelohnt. Aus dem vernachlässigten Dickschädel mit seiner großen Klappe ist einer der größten Fußballer der Welt geworden. Ibrahimovic spielt wie einer dieser Hütchenspieler. Man denkt, man hätte die Tricks alle schon mal gesehen. Und dann verblüffen sie einen doch. Jahresgehalt heute: Mindestens 15 Millionen Euro pro Jahr.

Malmö ist kein Bullerbü

Vor dem Haus der jüdischen Gemeinde in Malmö steht kein Schild, kein Name. Als würde man sich verstecken. Was für eine Ironie, ausgerechnet dieses Viertel trägt den Namen "Sorgenfri". Eine Kamera überwacht den Eingang - aus gutem Grund, denn es ist hier schon viel zu viel passiert. Einmal mussten sich die Kinder oben verkriechen, weil es Bombenalarm gab. Ein anderes Mal steckte ein Sprengsatz im Briefkasten. Ein Rabbi wurde auf offener Straße angegriffen, mehrere Gemeindemitglieder wurden bedroht. Die Zwischenfälle in Malmö hatten europaweit Schlagzeilen gemacht. Der Europäische Jüdische Kongress beschrieb die Situation der Juden in Malmö noch vor kurzem als "unerträglich", die Gemeinde sei in großer Gefahr. Fred Kahn, der Vorsitzende der Jüdischen Vereinigung in Malmö, ist einer, der trotz alledem nichts dramatisieren möchte.

Kahn: "Viele in der Gemeinde zeigen nicht gerne, dass sie Juden sind. Denn es besteht immer eine gewisse Angst. Sagen wir mal so: Wir haben hier 30- bis 40.000 Migranten aus dem Nahen Osten. Vielleicht sind ein Prozent von denen hartgesottene Islamisten. Das wären dann 300. Wie viele von denen wollen Gewalt ausüben? Wenn es nur 0,1 Prozent sind, dann sind es 30 Leute. Aber das reicht schon."

Der 70-jährige Kahn sieht müde aus. Er mag diese Stadt und eigentlich ja auch deren Bürgermeister. Aber ausgerechnet der hatte durch einige unbedachte Äußerungen in den letzten Jahren die Stimmung gegen die Juden verbal noch zusätzlich aufgeheizt. Der Konflikt im Nahen Osten landete plötzlich bei Kahn vor der Haustür. Und Bürgermeister Reepalu brauchte Jahre, um sich überhaupt einzugestehen, dass es hier ein Problem gibt.

Ilmar Reepalu: "Ich bin einfach nur ein Politiker, der seine Meinung deutlich sagt. Ich versuche, nichts zu verschleiern. Wenn ich dabei Israel kritisiere, heißt es immer gleich, ich sei ein Antisemit."

Das sei er nun wirklich nicht, sagt Ilmar Reepalu, der in Estland geboren wurde und die Stadt Malmö so nachhaltig geprägt hat wie kaum ein anderer vor ihm. Fast 20 Jahre ist der hemdsärmelige linke Bürgermeister jetzt im Amt. In diesem Sommer ist Schluss. Reepalu kennt die Probleme in der Stadt, das soziale Elend, den Frust auf der Straße. Malmö ist kein Bullerbü. Aber er kann auch beeindruckende Zahlen vorweisen. Als er die Stadt in den 90ern übernahm, lag Malmö wirklich am Boden. Die Kassen waren leer, die Arbeitslosigkeit stieg auf 22 Prozent. Dann kam die Brücke nach Kopenhagen und mit ihr der Aufbruch in eine neue Zeit.

Ilmar Reepalu: "Als ich hier anfing, hatten wir etwa 240.000 Einwohner. Heute sind es 310.000 und die größte Gruppe dabei sind junge Leute zwischen 20 und 35. Die Hälfte der Bevölkerung in Malmö ist unter 35 Jahre alt. Es ist also eine offene Stadt. Die Jugendlichen lieben es hier, denn das ist so etwas wie Berlin im Kleinen: eine offene und sympathische Kulturstadt."

Die Brücke nach Dänemark

Der Zug nach Kopenhagen fährt alle 10 bis 20 Minuten, und das rund um die Uhr. Im Café über dem neuen Bahnsteig sitzt Jessica Selander, eine von täglich knapp 20.00 Pendlern.

Jessica Selander: "Ich arbeite als Rezeptionistin in einem Hotel in Kopenhagen. Das Pendeln mache ich jetzt schon seit einem Jahr. Ich fahre bis zum dänischen Flughafen Kastrup und steige dann in die U-Bahn. Der Zug nach Dänemark braucht 17 Minuten. Und dann in der U-Bahn sind es nochmal 13 Minuten."

Genau eine halbe Stunde Fahrtzeit liegt also zwischen Malmö und der dänischen Hauptstadt, mehr nicht. Die Fahrt beginnt auf beiden Seiten unter der Erde, dann geht es hoch zwischen Himmel und Meer. Neun Kilometer lang rollt der Verkehr über zwei Stockwerke, oben die Autos, unten die Züge, 65 Meter darunter kreuzen Segelboote und wummern Frachter. Die Hochseilbrücke spannt sich zwischen 200 Meter hohen Pylonen.

Jessica Selander: "Meistens sitze ich im Zug und lese. Und dann horcht man plötzlich auf, wenn ein Tourist ruft ‚Wow, ist das schön hier!‘ ... Man selber denkt daran ja gar nicht mehr. Aber manchmal versuche ich, mir das wieder bewusst zu machen, was für eine fantastische Aussicht das ist auf der Brücke. Man sieht Kopenhagen und Malmö – das ist unglaublich!"

Nichts hat das Leben hier so verändert wie die Brücke nach Dänemark. Was der Brückenschlag in nur zwölf Jahren schon alles bewirkt hat, hätten auch die allergrößten Optimisten kaum zu hoffen gewagt. Kopenhagen und Malmö sind längst zu einer Einheit verschmolzen, die Öresundregion gehört zu den dynamischsten Wirtschaftsräumen in ganz Europa.

Jessica Selander: "Die Brücke ist unglaublich wichtig. Es wäre niemals möglich, auf der anderen Seite zu arbeiten. Und es wäre auch viel zu teuer, in Dänemark zu wohnen."

Jessica nimmt noch einen Schluck von ihrem Kaffee, dann schnell runter auf den Bahnsteig, in einer guten halben Stunde ist Schichtbeginn in Dänemark. So wie ihr scheint es der halben Stadt zu gehen, alle sind irgendwie im Aufbruch. Malmö bewegt sich.

Eines will Jessica dann aber doch noch dringend loswerden.

Jessica Salander: "Es ist fantastisch, der der Eurovision Song Contest in Malmö gelandet ist. Ganz unglaublich. Ich finde, dass die Medien ein völlig falsches Bild zeichnen. Da liest man ja mehr oder weniger, dass man hier nicht aus dem Haus gehen kann, ohne erschossen zu werden. Der Song Contest kann der Welt zeigen, was für eine tolle Stadt das ist. Und so nahe beim übrigen Europa."

Eine Stadt, die sich neu erfindet

Selbst Berlin liegt von Malmö aus viel näher als das ferne Stockholm. Malmö dreht der eigenen Hauptstadt fast den Rücken zu. Auch Ricardo, der brasilianische Psychologe mit der schönen Wohnung im Västra Hamnen, ist heute am Bahnhof. Er will schnell mal rüber nach Kopenhagen, ein paar Freunde besuchen und ihnen die begehrten Tickets bringen für den Eurovision Song Contest.

Ricardo: "Ja, da kann man schon stolz sein. Das war ja doch ziemlich überraschend, weil alle dachten: Okay, das Ganze wird wohl in Stockholm laufen ... Aber Malmö wird größer und größer. Und wir werden schon beweisen, dass es hier auch viel Positives gibt."

Es sind junge Leute wie Jessica und Ricardo, die in Malmö heute das Tempo vorgeben. Die graue missmutige Stadt mit ihren überalteten Industrien und funktionalen Wohnghettos legt endlich ihre schlechte Laune ab. Die ESC-Arena von Malmö liegt in wie ein Raumschiff auf einer platten Wiese am Stadtrand. "Hyllie" heißt dieser neue, unfertige Stadtteil auf halbem Weg zur Öresundbrücke. Wer da hin möchte, hat genau zwei Möglichkeiten. Entweder man nimmt die schicke neue U-Bahn oder man steigt in den quietschenden alten Bus.

Die Buslinie 5 quält sich durch den Stadtverkehr, schiebt sich aus dem Zentrum hinaus, durch all die hässlichen Schwestern von Rosengard hindurch. Die Plattenbauten und Wohnsilos am Straßenrand erinnern an die schlimmsten Bausünden der DDR. Wer hier entlang fährt, merkt schnell, dass Malmö nie wirklich schön sein kann. Der Zug unter der Erde dagegen ist neu, alles ist sauber, Malmö reloaded. Die junge Stadt am Öresund erfindet sich neu.

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