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Interview / Archiv | Beitrag vom 07.04.2012

"Jede Niederlage hat ja auch ihre Vorzüge"

Ernst Fritz-Schubert über das Streben nach Glück

Moderation: Ute Welty

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Ernst Fritz-Schubert (dpa / picture alliance / Ronald Wittek)
Ernst Fritz-Schubert (dpa / picture alliance / Ronald Wittek)

Der Pädagoge und Buchautor Ernst Fritz-Schubert ("Glück kann man lernen") hält es für wichtig, dass Menschen nicht "vor sich hindudeln", sondern Herausforderungen annehmen und Anstrengung erfahren: "Für was sind wir denn auf der Welt, wenn wir nicht was erreichen wollen?"

"Wir können immer darauf warten, dass das Glück vom Himmel fällt - und wir können dann aber unter Umstände auch sehr lange warten. Deswegen lohnt es sich manchmal, dem Glück ein bisschen auf die Sprünge zu helfen, und dafür haben wir alle Möglichkeiten", sagt der Direktor einer Heidelberger Schule, der dort das Fach "Glück" eingeführt hat. "Glück lernen" heißt für Ernst Fritz-Schubert, "dass wir unsere Haltungen überprüfen" und gegebenfalls korrigieren und uns um Haltungen bemühen, "die uns im Leben weiterbringen". Ein Ersatzglück in Form von materiellen Dingen könne man zwar kaufen, aber diese seien nur Platzhalter für ideelle Dinge, etwa unsere Vorstellung von Freiheit, die mit Geld verbunden sei.

Das vollständige Gespräch mit Ernst Fritz-Schubert können Sie bis zum 7. September 2012 in unserem Audio-on-Demand-Angebot als MP3-Audio hören.

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