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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 09.12.2016

Italien sagt "no"Menetekel für Europa?

Moderation: Andre Zantow

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Luftballons in den Nationalfarben Italiens sind zwischen Statuen nahe der Piazza del Popolo in Rom (Italien) zu sehen.  (Lena Klimkeit, dpa picture-alliance)
Die italienischen Bürger haben sich gegen eine Reform der Verfassung ausgesprochen. (Lena Klimkeit, dpa picture-alliance)

War das Italien-Referendum eine Abrechnung der Italiener mit ihrer politischen Klasse oder ein weiterer Sieg eines Populismus? Zumindest triumphieren die Populisten von Lega Nord und Cinque Stelle.

Italien droht nach dem gescheiterten Verfassungs-Referendum unsichere Zeiten: Die Populisten von Lega Nord und Cinque Stelle triumphieren, zur Wirtschafts- und Schuldenkrise kommt nun auch eine politische hinzu, mit Folgen für Europa. In Österreich dagegen ist die rechtspopulistische FPÖ beim Griff nach dem Präsidentenamt gescheitert.

War das Italien-Referendum nur eine Abrechnung der Italiener mit ihrer politischen Klasse oder ein weiterer Sieg eines europakritischen, anti-elitären Populismus? Oder zeigt Österreich, dass gegen Populismus ein Kraut gewachsen ist? Was sind die Ursachen für die Abwendung vieler Menschen vom Projekt Europa - und von den sogenannten Eliten? Welche Rolle spielen dabei neue Formen des Diskurses in den Sozialen Medien? Und was blüht uns im kommenden Jahr, wenn in Frankreich und den Niederlanden gewählt wird - und in Deutschland?

Über diese und andere Fragen diskuterieren:
Ulrike Guérot, Politologin, Direktorin des European Democracy Lab der European School of Governance
Daniel Dettling, Politologe, Gründer von re:publik - Institut für Zukunftspolitik
Jan-Christoph Kitzler, ARD-Korrespondent in Rom

Moderation: Andre Zantow

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