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Dienstag, 13.11.2018
 
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Kulturnachrichten

Montag, 2. Juli 2018

Islamwissenschaftler Fuat Sezgin gestorben

Sezgins Wissenschaftssammlung in deutschen und türkischen Museen präsent

Der renommierte Islamwissenschaftler Fuat Sezgin ist tot. Nach Angaben seiner Familie starb der 93-Jährige am Wochenende in Istanbul. Sezgin gründete 1982 das Institut für Geschichte der Arabisch-Islamischen Wissenschaften an der Universität Frankfurt am Main, dessen langjähriger Leiter er war. Das Institut widmet sich dem Beitrag des arabisch-islamischen Kulturkreises zur Geschichte der Wissenschaften. Sezgins umfangreiche, mehrbändige "Geschichte des arabischen Schrifttums" wurde zu einem vielzitierten wissenschaftshistorischen Standardwerk. Sezgin wurde mehrfach für seine Arbeiten ausgezeichnet. 2001 erhielt er das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. Den Hessischen Kulturpreis lehnte er im Jahr 2009 ab, weil er nicht zusammen mit Salomon Korn, dem damaligen Vizepräsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, ausgezeichnet werden wollte, dessen Äußerungen zum Gaza-Krieg er ablehnte.

"Dresdner Mars"-Skulptur wird doch nicht versteigert

Bayer AG verkauft nun direkt an die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Nach Protesten aus der Kunstwelt und einem Appell von Kulturstaatsministerin Monika Grütters an die "gesamtgesellschaftliche Verantwortung", verzichtet die Kunstsammlung der Bayer AG darauf, die "Dresdner Mars"-Skulptur zu versteigern. Statt der geplanten Versteigerung bei Sotheby's verkauft Bayer die Figur des Bildhauers Giovanni da Bologna (1529-1608) direkt an die Sammlungen in Dresden. Über den Preis wurde Stillschweigen vereinbart. Grütters zeigte sich erleichtert: "Ich bin erleichtert, dass die Bayer AG sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung zwar spät, aber immerhin bewusst geworden ist und die Mars-Skulptur von Giambologna nun den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) zum Kauf angeboten hat." Das kurzfristige finanzielle Engagement Vieler für einen solchen Erwerb sei ein klares Bekenntnis zur Kultur und auch Ausdruck eines schlagkräftigen "kooperativen Föderalismus" in Deutschland, so Grütters. Eine klares behördliches Bewusstsein für national wertvolles Kulturgut solle in Zukunft derart eklatante Fälle verhindern. Die rund 40 Zentimeter große Bronzefigur stammt aus den ältesten Bestand des Dresdner Museumsverbundes und gelangte 1587 als persönliches Geschenk von Giambologna an Kurfürst Christian I. von Sachsen nach Dresden. Seit 1983 gehörte sie der Bayer AG. Die SKD hatten sich wiederholt bemüht, den Mars als Dauerleihgabe zu bekommen.

Neue Anschuldigungen gegen Harvey Weinstein

Rund 75 Frauen werfen dem ehemaligen Filmproduzenten Fehlverhalten vor

Der Ex-Filmmogul Harvey Weinstein muss sich wegen Vorwürfen einer weiteren kriminellen sexuellen Handlung vor Gericht verantworten. Der Fall, der sich um den 10. Juli 2006 ereignet haben soll und bei dem Weinstein "erzwungener Oralsex" vorgeworfen wird, soll in einer Anhörung am 9. Juli verhandelt werden, wie ein New Yorker Bezirksstaatsanwalt mitteilte. Der neue Fall würde den bisherigen Anklagepunkten, die sich auf die Jahre 2004 und 2013 beziehen, hinzugefügt. Die Opfer, die sich an die Öffentlichkeit gewendet haben, hätten "außerordentlichen Mut" bewiesen, hieß es in der Mitteilung. "Wenn du eine Überlebende des rücksichtslosen Missbrauchs bist, der Herrn Weinstein vorgeworfen wird, ist immer noch Zeit zur Durchsetzung von Gerechtigkeit", erklärte der Staatsanwalt. Mehr als 75 Frauen werfen Weinstein Fehlverhalten vor. Darunter sind mehrere Schauspielerinnen und Models. Weinstein streitet alle Anschuldigungen ab. Seine Anwälte stellen die Glaubwürdigkeit der Klägerinnen infrage.

Vier neue Welterbestätten

Auch das Tehuacan-Cuicatlan-Tal in Mexiko gehört nun dazu

Das Unesco-Welterbekomitee hat vier neue Stätten in China, Frankreich, Mexiko und Südafrika in die Liste des Welterbes aufgenommen. Eine Stätte in Russland wurde erweitert. Damit seien die Neuaufnahmen für das laufende Jahr abgeschlossen, wie die Deutsche Unesco-Kommission in Bonn zum Abschluss der Komiteetagung in Manama mitteilte. Auf der Liste des Welterbes stünden damit derzeit 1.092 Kultur- und Naturstätten in 167 Ländern. Deutschland verzeichnet 44 Welterbestätten. In den vergangenen Tagen waren der Naumburger Dom in Sachsen-Anhalt sowie die archäologischen Denkmäler Haithabu und Danewerk nahe Schleswig aufgenommen worden. Zu den vier bisher letzten Neuaufnahmen gehört der Berg Fanjingshan in der chinesischen Provinz Guizhou, dann die Vulkankette der Chaine des Puys, die geologische Verwerfung Limagne und das Relief der Montagne de la Serre in Zentralfrankreich. Außerdem das Tehuacan-Cuicatlan-Tal in Mexikos Bundesstaaten Puebla und Oaxaca sowie die Barberton Makhonjwa-Berge in Südafrika, wo sich laut Unesco die ältesten geologischen Überreste der Erde befinden. Das russische Bikin-Flusstal ist schließlich eine Erweiterung der 2001 eingeschriebenen Welterbestätte Zentral-Sichote-Alin.

Interimsintendant der Semperoper verabschiedet

Wolfgang Rothe hatte 2012 kommissarisch die Leitung übernommen

Das sächsische Kunstministerium hat Wolfgang Rothe als kommissarischen Intendanten der Semperoper Dresden verabschiedet. Er hatte nach dem Tod von Amtsinhaberin Ulrike Hessler im Sommer 2012 die Leitung der Sächsischen Staatsoper übernommen und übergibt sie nun an den Schweizer Peter Theiler, der vom Staatstheater Nürnberg kommt. Sachsens Kunstministerin Eva-Maria Stange sagte, Rothe habe ohne Vorbereitung in schwierigen Zeiten das Ruder übernommen und die Staatsoper in ein ruhiges Fahrwasser geleitet.

Zubin Mehta muss Konzerte absagen

Der deutsche Dirigent Karl-Heinz Steffens springt für ihn ein

Zubin Mehta (82), Dirigent des Israelischen Philharmonieorchesters, muss aus gesundheitlichen Gründen bis zum Ende der laufenden Konzertsaison pausieren. Einspringen werde der deutsche Dirigent Karl-Heinz Steffens, teilte eine Sprecherin des Orchesters in Tel Aviv mit. Steffens ist Chefdirigent der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Auf dem Programm des Tel Aviver Orchesters steht eine Konzertreihe mit dem deutschen Pianisten Rudolf Buchbinder. Man hoffe auf eine Rückkehr Mehtas zu Beginn der neuen Konzertsaison im Oktober, sagte die Sprecherin. Der in Indien geborene Dirigent hatte sich bereits im November einer Operation an der Schulter unterziehen müssen. Darauf folgte eine mehrmonatige Zwangspause. Mehta will die Leitung des renommierten Orchesters im Oktober 2019 offiziell abgeben, nach genau 50 Jahren im Amt. Übernehmen soll der israelische Dirigent Lahav Shani, der unter anderem in Berlin studiert hat.

Keine Einigung im Cottbuser Theaterstreit

Generalmusikdirektor Christ hatte gegen seine Kündigung geklagt

Im Zivilstreit zwischen dem Staatstheater Cottbus und dem gekündigten Generalmusikdirektor Evan Alexis Christ ist in der Güteverhandlung keine Einigung erzielt worden. Die Parteien kündigten vor dem Arbeitsgericht Cottbus aber an, über einen möglichen Vergleich im Gespräch zu bleiben. Christ hatte die Kündigungsschutzklage gegen seinen Arbeitgeber, die Brandenburgische Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder), eingereicht. Er wehrt sich dagegen, dass er nach Kritik aus dem Ensemble an seinem Führungsstil gehen soll. Sein Vertrag läuft noch bis zum Jahr 2024.

Bay-City-Roller Alan Longmuir gestorben

Er starb 70-jährig friedlich in Schottland

Der an der Gründung der Band Bay City Rollers mitbeteiligte Musiker Alan Longmuir ist tot. Er starb im Alter von 70 Jahren friedlich umgeben von Angehörigen in Schottland, wie seine Familie über Twitter mitteilte. Und weiter: "Er war ein außergewöhnlicher Mann mit einem außergewöhnlichen Herz. Er brachte jedem so viel Liebe und Freundlichkeit entgegen und er hinterlässt ein riesiges Loch in unserer Familie." Die Bay City Rollers wurden Ende der 1960er Jahre gegründet und hatten vor allem in den 1970er Jahren erheblichen kommerziellen Erfolg, unter anderem mit dem Song "Bye Bye Baby". Die Bandmitglieder waren außerdem für ihre Schottenmuster-Outfits bekannt. Longmuir spielte mehrere Instrumente, darunter Bassgitarre und Keyboard.
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"Cats"-Choreographin Lynne ist tot

Sie wurde 92 Jahre alt

Die an einigen der berühmtesten Musicals von Andrew Lloyd Webber beteiligte Choreographin Gillian Lynne ist im Alter von 92 Jahren in London gestorben. Sie "hinterlässt ein riesiges Vermächtnis und wird von vielen bewundert", schrieb ihr Mann, Schauspieler Peter Land, auf Twitter. Lynne war unter anderem an den äußerst erfolgreichen Musicals "Cats" und "Das Phantom der Oper" von Andrew Lloyd Webber beteiligt. Webber benannte im Juni sein New London Theatre in Gillian Lynne Theatre um. Es ist das erste Theater im Londoner West End, das nach einer Frau benannt ist. Für ihre jahrzehntelange Theaterarbeit erhielt sie viele Auszeichnungen und 2014 wurde ihr der britische Titel Dame verliehen. Webber twitterte: "Drei Generationen des britischen Musicals schulden dir so viel."

Ohnsorg-Theater ausgezeichnet

Die Monica-Bleibtreu-Preise wurden in Hamburg verliehen

Die Monica-Bleibtreu-Preise der bundesweiten Privattheatertage gehen in diesem Jahr an Bühnen in Hamburg, Magdeburg und Stuttgart. Die Preise wurden am Sonntagabend in Hamburg verliehen. In der Kategorie (moderner) Klassiker wurde das Hamburger Ohnsorg-Theater mit "Buten vör de Döör" (Draußen vor der Tür) von Wolfgang Borchert ausgezeichnet (Regie: Ingo Putz). Als beste Produktion der Kategorie Komödie gewann "Hungaricum" vom Studio Theater Stuttgart, eine Produktion der Brüder Presnjakow in der Regie von Christof Küster. Als beste Produktion der Kategorie Drama siegte das Theaterhaus Stuttgart mit der Produktion "7 Minuten" von Stefano Massini in der Regie von Werner Schretzmeier. Der Publikumspreis ging an "Enigma" von Eric-Emmanuel Schmitt in der Regie von Marcus Kaloff vom Theater an der Angel Magdeburg.

Grütters begrüßt Entscheidung des Welterbekomitees

Auch der Naumburger Dom wurde nun in die Unesco-Welterbeliste aufgenommen

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat die Aufnahme des Naumburger Doms, der Wikingersiedlung Haithabu und der Grenzanlage Danewerk in die Unesco-Welterbeliste begrüßt. Die Aufnahme des Naumburger Doms sei eine besondere Auszeichnung für dieses herausragende mittelalterliche Kulturdenkmal in Sachsen-Anhalt, erklärte Grütters in Berlin. Sie freue sich, dass der Naumburger Dom nun über seine nationale Bedeutung hinaus auch die internationale Anerkennung der Unesco erhalten habe. Das Welterbekomitee hatte das Bauwerk am Sonntag bei seiner Tagung in Bahrain in die Welterbeliste aufgenommen. In Sachsen-Anhalt gehören bereits die Altstadt von Quedlinburg mit Schloss und Stiftskirche, die Bauhaus-Stätten, das Gartenreich Dessau-Wörlitz und die Luthergedenkstätten zum Unesco-Weltkulturerbe.

Generalmusikdirektor zieht vor Gericht

Das Staatstheater Cottbus hatte Evan Alexis Christ gekündigt

Der umstrittene Generalmusikdirektor des Staatstheaters Cottbus, Evan Alexis Christ, wehrt sich mit einer Klage gegen seine Kündigung. Am Mittag beginnt die Güteverhandlung, wie das Arbeitsgericht Cottbus ankündigte. Dem Ganzen ging ein großer Krach an dem Mehrspartenhaus voraus. Ensemble-Mitglieder kritisierten Christs Führungsstil. Dieser war dann zunächst beurlaubt worden. Der Ärger an Brandenburgs einzigem Staatstheater hatte auch zur Folge, dass Intendant Martin Schüler aufhören wird und Theater-Stiftungschef Martin Roeder eine fristlose Kündigung erhielt.

Simone Veil im Panthéon beigesetzt

Sie ist erst die fünfte Frau, der diese Ehre zuteil wird

Gut ein Jahr nach ihrem Tod wurde die französische Politikerin und Frauenrechtlerin Simone Veil am Sonntag in der Pariser Ruhmeshalle Panthéon beigesetzt. Dort soll die frühere Präsidentin des EU-Parlaments zusammen mit ihrem bereits 2013 verstorbenen Mann ruhen. Die Ansprache bei der Zeremonie hielt Präsident Emmanuel Macron. Er hatte Veils Engagement nach ihrem Tod als beispielhaft gewürdigt. Veil ist erst die fünfte Frau, die im Panthéon beigesetzt wird. Die Auschwitz-Überlebende erkämpfte als Gesundheitsministerin in den 70er-Jahren das Abtreibungsrecht. 1979 wurde sie erste Präsidentin des EU-Parlaments. Zeitlebens setzte sich Veil auch für die Erinnerung an den Holocaust ein.

Mehr Gehalt für Zeitungsjournalisten

Für viele der 13 000 Redakteure von deutschen Tageszeitungen gibt es mehr Geld

Der Deutsche Journalisten-Verband und der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger einigten sich am frühen Montagmorgen in den Tarifverhandlungen in Hamburg. Nach Angaben des Journalistenverbandes steigen die Gehälter der Redakteure und festen freien Journalisten rückwirkend zum Mai 2018 um 1,9 Prozent sowie zum Mai 2019 um weitere 2,4 Prozent. Weiter gibt es eine Einmalzahlung in Höhe von 500 Euro sowie zum 1. März 2020 weitere 600 Euro. Die Volontärs-Vergütungen steigen um 100 Euro. Die Dienstleistungsgewerkschaft verdi, die ebenfalls viele Redakteure vertritt, lehnte das Angebot der Verleger dagegen ab. Deren Zugeständnisse seien zu wenig, sagte Verhandlungsführer Matthias von Fintel. Die Gewerkschaft will ihre Mitglieder über den Vorschlag der Verleger abstimmen lassen - ausdrücklich ohne Zustimmungsempfehlung, wie eine Verdi-Sprecherin am Montagmorgen sagte. Sollten Verdi und die Verleger nicht auf einen Nenner kommen, könnten Streiks die nächste Konsequenz sein.

Neil Young: "Musik ist kastriert worden"

Rockmusiker wirft Konzernen wie Apple "Verbrechen gegen die Kunst" vor

Die kanadische Rocklegende Neil Young hat IT-Konzernen wie Apple und Streamingdiensten wie Spotify vorgeworfen, Musik durch schlechte Klangqualität zu ruinieren. "Die Musik ist von monopolitischen Tech-Konzernen kastriert worden", sagte Young der "Welt am Sonntag". "Das ist ein Verbrechen gegen die Kunst." Er selbst könne sich dort seine Songs nicht anhören, "das macht mich verrückt", sagte der 72-Jährige. Im vergangenen Jahr hatte Young auf seine Weise auf diese Situation reagiert und sein gesamtes musikalisches Werk als vorerst kostenlosen Stream auf seiner Website veröffentlicht - in weitaus besserer Klangqualität als die Konkurrenz. "Ich wollte zeigen: Wenn ein 72-jähriger kanadischer Hippie das schafft, könnten das doch auch große Konzerne machen", sagte Young, der mit Songs wie "Heart Of Gold" und "Rockin' In The Free World" berühmt wurde.

2000 Jahre alte Amphoren in Mainz entdeckt

In ihnen befand sich Öl, Wein und Fischsauce aus dem Mittelmeerraum

Bauarbeiter haben rund 2000 Jahre alte Amphoren in Mainz entdeckt. Archäologen legten 45 tönerne Gefäße bei Aushubarbeiten für ein geplantes Büroensemble im neuen Stadtviertel Zollhafen frei, wie der Projektentwickler LBBW Immobilien mitteilte. Landesarchäologin Marion Witteyer erklärte, "dass wir es bei den Amphoren mit einem außerordentlichen Fund aus römischer Zeit zu tun haben, der auf eine Siedlung in unmittelbarer Rheinufernähe aus der Zeit um Christus Geburt hindeutet. Die lehmfarbenen Amphoren, in denen Öl, Wein und Fischsauce aus dem Mittelmeerraum nach Mainz transportiert worden war, wurden den Angaben zufolge anschließend wohl als Baumaterial in der vermuteten Siedlung verwendet, um deren nassen Baugrund trocken zu legen und zu stabilisieren. Viele der großenteils unversehrten Amphoren tragen Aufschriften mit Angaben zum Inhalt sowie dessen Qualität und Herkunft. Die antiken Gefäße kamen für weitere Untersuchungen in die Landesarchäologie in Mainz.

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