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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 29.08.2014

IrakWaffen "Made in Germany" in das irakische Kriegsgebiet

Sieht so die neue deutsche Außen- und Sicherheitspolitik aus?

Moderation: Elke Durak

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Ein Soldat aus der Einheit von der kurdischen Peschmerga wartet am Stadtrand von Kirkuk im Irak.  (dpa / picture alliance / Sebastian Backhaus)
Ein Soldat der kurdischen Peschmerga im irakischen Kirkuk (dpa / picture alliance / Sebastian Backhaus)

Im Irak und in Syrien gewinnen die Terrormilizen des "Islamischen Staats" (IS) weiter an Boden. Schiiten, Jesiden, Christen, Kurden, Frauen und Kinder müssen um ihr Leben fürchten. Zehntausende wurden bereits umgebracht, gefoltert, vergewaltigt, verschleppt. Unter den Augen der Welt verwandeln die sunnitischen Fundamentalisten die Region in ein apokalyptisches Schlachtfeld.

In Deutschland wird diskutiert, wie den bedrohten Menschen geholfen werden kann. Die Bundesregierung erwägt neben humanitären Hilfsmaßnahmen auch Waffenlieferungen an die kurdischen Peschmerga-Truppen, die sich den IS-Terroristen entgegenstellen.

Deutsche Militärgüter in ein Kriegsgebiet? Anders sei der "Islamische Staat" nicht zu stoppen, sagen die einen. Andere befürchten dagegen eine grundlegende Kursänderung in Richtung einer neuen deutschen Außen- und Sicherheitspolitik, die weltweit mehr Verantwortung übernehmen und Einfluss ausüben will - und dabei zahlreiche Risiken in Kauf nimmt.

Im Wortwechsel diskutieren:

- Kristin Helberg, freie Journalistin
- Sylke Tempel, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP)
- Otfried Nassauer, Berliner Informationszentrum für Transatlantische Sicherheit (BITS)

Moderation: Elke Durak

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