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Feiertag - Kirchensendung / Archiv | Beitrag vom 10.08.2008

Iona - Insel mit geistlicher Ausstrahlung

In der Reihe "Heilige Orte"

Von Pfarrer Stephan Krebs, Darmstadt

Obwohl kaum fünf Kilometer lang, war die Insel Iona im 6. Jh. n. Chr. die Wiege des nordeuropäischen Christentums. Eine evangelische Kommunität hat den traditionsreichen Klosterstandort sowie die alten Benediktinerregeln mit neuem Leben erfüllt. Sie entwickelt aus der tiefen keltischen Frömmigkeit liturgische Impulse und verbindet sie mit sozialkritischem Engagement. Die geistliche Kraft der Gemeinschaft strahlt in die gesamte christliche Welt aus. Stephan Krebs hat Iona besucht.

Sprecher:
The deep peace of the running wave to you
the deep peace of the flowing air to you
the deep peace of the quiet earth to you
the deep peace of the shining stars to you1


Sprecherin mit der Übersetzung:
Der tiefe Friede der rauschenden Wellen sei mit dir
der tiefe Friede der fließenden Luft sei um dich
der tiefe Friede der stillen Erde sei in dir
der tiefe Friede der leuchtenden Sterne sei über dir.

Autor:
Ein traditioneller keltischer Segen. Einfache Glaubenswünsche zum Anfassen, zum Spüren und Hören, eng verbunden mit der Erde, dem Meer, dem Himmel - keltische Frömmigkeit von Iona. Die kleine Insel im Nordwesten von Schottland gehört zu den ältesten Zentren der keltischen Frömmigkeit – und nicht nur das. Sie ist sogar die Wiege des nordeuropäischen Christentums. Iona hat alles, wovon der Segen spricht: Luft und Sterne, Wellen und Meer.

Wer von Deutschland aus nach Iona reisen will, muss weit fahren, bis an den nordwestlichen Rand Europas. Muss die quirligen Städte und schnellen Autobahnen hinter sich lassen, immer Richtung Nordschottland. Dort schlängelt sich der Weg durch die Berge der Highlands. Vorbei an Alm- und Heidelandschaften, wo unzählige Schafe grasen. Iona-Reisende müssen weiter an die Küste und dort eine Fähre besteigen, die zur Insel Mull hinüberfährt. Dort geht es weiter auf engen Straßen durch einsame Landschaften bis an die Westküste. Und dann kommt sie endlich in Sicht, die kleine Insel, die eine so große Wirkung entfaltet hat. Noch liegt der Iona Sund dazwischen. Aber schon hier wähnt man sich am Ende der Welt.

Musik

Autor:
Drüben, auf der anderen Seite des Iona-Sunds, bei klarem Himmel gut zu sehen, da liegt Iona, die heilige Insel, wie sie viele nennen. Flache Hügel mit üppigem Grün, weidende Schafe. Rund um die Insel steinige Ufer, an denen sich die Wellen des Atlantiks brechen. Zu hören ist nur der Wind, mal sanft, mal ruppig, und das Schreien der Möwen. Ansonsten liegt über allem eine Stille, die ganz fremd wirkt. Auf Iona gibt es nur eine Straße und fast keine Autos. Wozu auch. Die Insel ist zwei Kilometer breit und fünf Kilometer lang. Bewohnt ist nur ein kleiner Teil, denn auf die Westküste peitschen die Stürme und Wellen des offenen Atlantiks. An der geschützten Ostseite liegt das Kloster, das Geschichte schrieb und schreibt. Dort duckt sich auch das einzige Dorf mit seinen knapp 100 Einwohnern hinter die schützenden Hügel. Und hier legt die Fähre an, die von Mull herüber kommt. Sie ist die einzige Verbindung zum Rest der Welt. Aber aufgepasst: Wenn gerade eine Welle über die Rampe schwappt, bekommt man nasse Füße – beim Einsteigen und dann noch mal beim Aussteigen.

So erreicht man Iona am besten mit einem beherzten Sprung. Iona gehört zu den Orten mit dem gewissen Etwas. Man kann es nicht sehen. Aber man spürt es. Ein geistlicher Ort, Geheimnis umwittert. "Iona is a very thin place", so umschreibt es der schottischer Pfarrer George McLeod, der die Kommunität von Iona gründete. A very thin place – das bedeutet: Iona ist ein Ort, wo der Abstand zwischen Himmel und Erde, zwischen der materiellen und der geistlichen Welt besonders dünn ist. Iona wurde als Übergangstor von der diesseitigen in die jenseitige Welt gesehen, eine Art Pforte zur Ewigkeit. Eine alte schottische Legende sagt es so: Wenn die Welt untergeht, dann versinkt alles im Meer, nur die Insel Iona nicht. Vor dem Jüngsten Gericht erscheint man lieber in trockenen Kleidern. Und wer möchte seine Auferstehung schon mit nassen Füßen erleben?! Deshalb haben sich Dutzende von Königen auf der Insel beerdigen lassen. 64 sollen es gewesen sein, aus Schottland, Irland, Norwegen ...

Musik

Sprecher:
Bless to us, o God
the moon that is above us
the earth that is beneath us
the friends who are around us
your image deep within us.2


Sprecherin mit der Übersetzung:
Segne uns, Gott
den Mond, der über uns scheint
die Erde, die uns trägt
die Freunde, die uns umgeben
dein Bild tief in uns.

Autor:
Ein Leben unter diesem Segen – das suchte vor fast 1500 Jahren der Mönch Columba. Mit zwölf Freunden brach er im Jahr 563 von Irland auf. Über das Meer kamen sie nach Iona. Die Ankömmlinge spürten wohl dieses gewisse Etwas der Insel. Columba und seine Getreuen gründeten ein Kloster. Dessen geistliche Ausstrahlung war offenbar groß. Schnell wuchs es. Von dort zogen Mönche los und gründeten weitere Klöster, zunächst in Schottland und England. Das berühmteste von ihnen war Lindisfarne. Von dort setzen Mönche auf das europäische Festland über. Sie kamen bis nach Russland und in die Schweiz. Der berühmteste von ihnen war Bonifatius, der den Ehrentitel Missionar der Deutschen bekam.

Während sich der Glaube in Europa verbreitete, starb er in seiner Wiege auf Iona aus. Mehrmals überfielen Wikingerbanden die Insel und metzelten die Mönche nieder. Mitte des neunten Jahrhunderts gaben die letzten von ihnen auf. Sie ließen die Trümmer ihres Klosters zurück. Und manche jener charakteristischen keltischen Kreuze, aus Stein gehauen mit verschlungenen keltischen Ornamenten. Ihre Besonderheit ist der Kreis um den Schnittpunkt des Kreuzes. Er steht für die Sonne, die das Kreuz umfängt. In Jesus Christus, der an einem solchen Kreuz hing, gehen Himmel und Erde ineinander über, das sagen diese Kreuze. Die alten Mönche errichteten sie als Markierungen für Orte, an denen sie die geistliche und die materielle Welt in besonders engem Kontakt sahen. Mit den Kreuzen blieb auf Iona nur noch die Erinnerung daran, dass hier die Wiege des nordeuropäischen Christentums stand. Die Insel gehörte nun den Schafen und den Menschen, die sie hüteten.

Rein rechtlich kam sie in den Besitz der Grafen von Argyll und die wussten, was sie besaßen. Einer von ihnen ließ Ende des 19. Jahrhunderts die alte Klosterkirche sichern. Dann übergab er sie einer Stiftung mit zwei Auflagen: Erstens sollte die Kirche vorrangig ein Ort des Gebets und keine Touristenattraktion sein. Und zweitens sollte sie allen Konfessionen offen stehen, also ökumenisch sein.
Und so geschah es. Zu danken ist dies maßgeblich einem Pfarrer aus Glasgow, George McLeod. Seine Gemeinde lebte in einem Arbeiterviertel. 1932 war sie von der Weltwirtschaftskrise hart getroffen. Viele Leute waren arbeitslos und arm. Jugendliche lungerten verwahrlost herum. Sie erfuhren Sinnlosigkeit und Gewalt von Kindesbeinen an. Und auf der anderen Seite sah der Pfarrer junge feingeistige Nachwuchstheologen heranreifen, die aus gutem, bürgerlichem Hause stammten - ohne Bezug zur harten sozialen Realität. Pfarrer McLeod wollte beide Gruppen zusammen bringen. Die einen, um ihnen die raue Wirklichkeit zu zeigen. Die anderen, um ihnen etwas zu tun und etwas zum Glauben zu geben. Er hatte die Idee, dass sie zusammen auf Iona das Kloster wieder aufbauen könnten. Auch ein Tagungshaus sollte hier entstehen, ein geistliches Zentrum, wo beides gleichermaßen zuhause sein sollte: gesellschaftliches Engagement und persönliche Frömmigkeit.

Musik

Sprecher:
So here, in this sacred place,
place of celebration, of struggle, and of safety,
we rest, content or cautious, to know your presence,
hear your Word, sense your Spirit,
welcoming us, and waiting.3


Sprecherin mit der Übersetzung:
Hier, an diesem heiligen Ort,
einem Ort der Feste, des Kampfes und der Geborgenheit,
hier wollen wir ausruhen,
zufrieden oder erwartungsvoll,
hier wollen wir deine Gegenwart wahrnehmen,
dein Wort hören und deinen Geist spüren,
der uns erwartet und willkommen heißt.

Autor:
Dieses Gebet aus Iona umschreibt die Aura der Kirche, die vor 70 Jahren neu belebt wurde. Wuchtig und kantig wie eine Trutzburg stehen die Mauern wieder da. Alles ist schlicht, archaisch. Wer mit meist vom Wind zerzaustem Haar die Kirche betritt, taucht ein in einen Schutzraum gegen Kälte, Regen und Wind. Und vielleicht auch vor der Kälte des Herzens. Denn um das Kloster hat sich 1938 eine Gemeinschaft gebildet, die heute ihren festen Platz in der weltweiten Ökumenischen Gemeinschaft hat, die Iona-Community, die Kommunität von Iona. Sie hat in Glasgow ihren Sitz, betreibt das Kloster auf Iona und hält weltweite Kontakte. Zu dieser Kommunität gehören 200 Mitglieder, über 1000 assoziierte Mitglieder und ein weltweiter Freundeskreis, darunter auch etliche Deutsche. Die Kommunität ist international und ökumenisch. Die meisten ihrer Mitglieder arbeiten verstreut in unterschiedlichen Berufen. Nur wenige organisieren und gestalten auf Iona den Tagungsbetrieb, den tragen dort viele junge Freiwillige. Gruppen aus der ganzen Welt kommen dorthin.

Was suchen sie dort, auf dieser kleinen Insel, wo es kaum etwas zu sehen gibt?
Wo das Wetter wechselhaft und das Freizeitangebot minimal ist?
Sie suchen etwas, das es zuhause offenbar zu wenig gibt.
Dem hektischen Straßenverkehr stellt die Insel einige, wenige Fußwege entgegen.
Dem schnellen Tempo des Alltags stellt die Insel die Langsamkeit entgegen.
Der geistigen Zerstreuung stellt die Insel die geistliche Konzentration entgegen.
Der Ablenkung von sich selbst stellt die Insel die Besinnung auf sich selbst entgegen.

Die Mitglieder Iona-Kommunität teilen miteinander die Erfahrung von der befreienden Kraft Jesu Christi. Sie begreifen sie als Auftrag zu einer persönlichen und gesellschaftlichen Verwandlung. Die Insel Iona bietet dafür den Ort der geistlichen Konzentration, der Ort der inneren Heilung. Zugleich ist er der Ort, der sie auch wieder aussendet.

Musik

Sprecher:
Lead me o God on the journey to justice
guide me o God to the pathways of peace
renew me o God by the wellsprings of grace4


Sprecherin mit der Übersetzung:
Leite mich, Gott, auf meiner Reise zur Gerechtigkeit,
führe mich, Gott auf dem Pfad des Friedens,
erneure mich, Gott, an den guten Quellen der Gnade

Autor:
Für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung einzutreten, das ist für die Mitglieder von Iona selbstverständlich. Sie folgen damit auf ihre Weise dem Kernsatz des Mönchtums: ora et labora, bete und arbeite. In konkreten Projekten arbeiten sie mit folgenden Zielen: Sie unterstützen Arme und Ausgebeutete. Sie engagieren sich gegen Rassismus und für die Erhaltung der Natur. Sie fördern das ökumenische Verständnis und die Gemeinschaft der Christen und der Kirchen. Und sie entwickeln neue Formen christlicher Spiritualität. So findet man Mitglieder der Kommunität unter anderem in der angelsächsischen Friedensbewegung, unter den Kernkraftskeptikern und auf dem Katholikentag in Osnabrück.
Die Kommunität hat den alten Klosterregeln des Benedikt, des Urvaters des Mönchtums, eine moderne Form gegeben. Benedikt hatte von den Mönchen Armut gefordert. Iona fordert, verantwortlich mit Geld und Zeit umzugehen. Benedikt hatte Gehorsam gefordert. Iona fordert die regelmäßige Gemeinschaft in der Kommunität. Das tägliche Bibelstudium der Mönche und die Gebetszeiten morgens, mittags und abends werden auf Iona fortgeführt.
Ein Herzensanliegen ist es, die Liturgie neu zu beleben - eine Gemeinsamkeit mit der Kommunität im französischen Taizé. Manche bezeichnen Iona auch als das Taizé des Nordens. Ständig entwickelt die Kommunität neue Texte für Gebete und neue geistliche Lieder.

Musik

Autor:
Das Lied stammt aus Zimbabwe. Damit haben sich die Afrikaner Mut zugesungen im Kampf für die Befreiung von der englischen Kolonialherrschaft. Sicher singen sie es noch heute und drücken damit ihre Sehnsucht nach Frieden und Freiheit aus. Dieses Lied haben die Musiker aus Iona auf einem christlichen Musikfest in Deutschland entdeckt und mit nach Hause genommen.
Musik

Autor:
Jeder Tag auf Iona steht unter einem besonderen Motto - zum Beispiel gibt es ein Tagesgebet für Heilung und eines für Frieden und Gerechtigkeit. Der Mittwoch steht im Zeichen des Pilgerweges über die Insel.

Die Pilgernden gelangen an die markanten Punkte der Insel. Reste von Gebetsstätten oder Rückzugsräume erinnern an das Leben der frühen Mönche - längst sind diese Orte von Schafen übernommen. Der Pilgerweg führt zur Columba´s Bay, der Bucht, an der der Mönch Columba und seine Getreuen ihre offenen Boote an Land zogen und ein ganz neues Leben anfingen. Weiter zur Martyers Bay, der Märtyrerbucht, wo Wikinger im Jahre 806 68 Mönche niedermetzelten. Sie nicht zu vergessen ist wie ein Mahnmal gegen Gewalt. Der Weg führt weiter zu den keltischen Rundkreuzen, die vielleicht sogar hier erdacht worden sind und sich dann erst in Irland und Schottland verbreiteten.

Nicht nur Pilger kommen nach Iona. Pro Jahr wagen etwa 300.000 Tagestouristen den Sprung von der Fähre auf die Insel. Touristen oder Pilger? Das lassen die Menschen in der Kommunität offen. Möglicherweise sind sie alle auf der Suche nach etwas, nach einem Impuls, der ihrem Leben neuen Schwung gibt, nach etwas Besonderem, das den Alltag überstrahlt, nach etwas, in dem sich der Sinn ihres Lebens spiegelt. Iona stärkt die Sinnsuchenden mit geistlicher und geistiger Nahrung. Dann werden sie von der Insel wieder zurück in ihr eigenes Leben geschickt. Denn das ist die Überzeugung der Kommunität: Die geistliche Kraft des Glaubens darf sich nicht allein in den Kuschelecken eines abgeschiedenen Klosters oder in den Kerngemeinden entfalten. Der Glaube soll sich auch im Alltag beweisen. Darauf basiert die große Wirkung der kleinen Insel. Sie ist eine Quelle geistlicher Kraft und ein Segen für die Lebensreise.

Sprecherin:
Möge die Straße dir entgegen kommen
Möge der Wind immer in deinem Rücken sein
möge der Regen sanft auf deine Felder fallen
möge Gott dich in seiner offenen Hand halten.

Sprecher:
May the road rise to meet you
may the wind be always at your back
may the rain fall softly upon your fields
may God hold you in the hollow of his hand5


Literaturangaben:
Zitate 1,2,4 und 5 sind traditionelle keltische Segensworte.

1 J. Philip Newell, "Each Day & Night". A weekly Cycle of Prayers from Iona in the celtic Tradition, Wild Goose Publications/The Iona community 1994, S. 16.

2 Peter W. Miller, "Iona". Pilgrim Guide, Canterbury Press 1997, S. 51.

3 Gebet, zitiert nach www.iona.org.uk.

4 J. Philip Newell, "Each Day & Night". A weekly Cycle of Prayers from Iona in the celtic Tradition, Wild Goose Publications/The Iona community 1994, S. 73.

5 Peter W. Miller, "Iona". Pilgrim Guide, Canterbury Press 1997, S. 51.


Musikangaben:
Magie Butler, "Magic of the Celtic Harps”, CD "Snow Geese”.

John L. Bell, Wild Goose Worship Group, "Heaven and Earth”, CD "Come all you people".

Ders., "Send out your light",CD "Come all you people".

Ders., "Glory and gratitude and praise” CD "Come all you people".

Traditional, Bearbeitung: John L. Bell, The Cathedral Singers , "If you believe and I believe”, CD "Songs from the Iona Community”.

John L. Bell, The Cathedral Singers, "Darkness is gone" CD "Songs from Iona".


Die redaktionelle und inhaltliche Verantwortung für diesen Beitrag liegt bei Pfarrerin Petra Schulze, Rundfunkarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland für Deutschlandradio und Deutsche Welle beim Gemeinschaftswerk der evangelischen Publizistik

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