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Kulturnachrichten

Samstag, 23. November 2013

Innsbruck: Aktionsbündnis plant Demonstration gegen Burschenschaftlertreffen

Innsbrucker sollten ein Zeichen setzen.

Das ist Auffassung eines "Aktionsbündnis gegen Faschismus", das zu einer Demonstration gegen ein Treffen von Burschenschaftlern in der österreichischen Stadt aufgerufen hat. Es wirft den Burschenschaften vor, sich radikalisiert zu haben. Insbesondere kritisieren sie den Beschluss, künftig einen Arier-Nachweis für eine Mitgliedschaft einzufordern.

Der Dachverband "Deutsche Burschenschaft" erwartet nach Behördenangaben rund 150 Mitglieder. Die Gegendemonstranten gehen für ihre Veranstaltung von rund 2.000 Teilnehmern aus. Hunderte Polizisten sollen die Gegendemonstration begleiten.

Greenpeace-Affäre: Niederlande setzen auf Gespräche mit Russland

Im Streit um die Greenpeace-Aktivisten und das Schiff "Arctic Sunrise" setzen die Niederlande auf Gespräche mit Moskau.

Das Wichtigste ist, dass die Umweltschützer zurückkommen und das Schiff freigegeben wird, sagte der niederländische Außenminister Frans Timmermans der Nachrichtenagentur APN. Er betonte, die Niederlande seien dazu bereit, die von den Richtern des Internationalen Seegerichtshofs festgesetzte Kaution von 3,6 Millionen Euro in Russland zu hinterlegen, wenn dies sein müsse. Das Gericht hatte entschieden, dass die Crew der "Arctic Sunrise" das Recht hat, Russland mit dem Schiff zu verlassen. Moskau will die Entscheidung aber offenbar nicht anerkennen.

Chopins Herz : Gefäß zur Konservierung könnte demnächst reißen

Seit 1850 ruht das Herz des Komponisten Frédéric Chopin in Warschau - und zwar in einem luftdicht abgeschlossenen Gefäß.

Wie lange noch, ist laut dem Breslauer Mediziner Tadeusz Dobosz aber unklar. Seinen Berechnungen zufolge müßte der Behälter allmählich undicht werden. Dadurch könnte die Konservierungsflüssigkeit absinken und das Gewebe des Organs zerstört werden. Bis jetzt erhielt er aber weder bei den Kirchenoberen noch beim polnischen Kulturministerium eine Genehmigung, den Behälter genauer zu untersuchen. Die Urne mit Chopins Herz ist in einem Pfeiler der Heiligkreuzkirche in Warschau eingemauert. Sie gilt als polnisches Nationalheiligtum.

Journalistenpreis für Reportage über Folteropfer

Es ist ein Beispiel für "aufrüttelnden Journalismus".

Mit diesen Worten wurden die Journalisten Michael Obert und Moises Saman für ihre Reportage "Im Reich des Todes" geehrt. Sie erhielten dafür den "Leuchtturm", einen Preis des Netzwerkes Recherche. Die Reportage schildert Foltercamps auf dem Sinai. Dort würden Beduinen afrikanische Flüchtlinge malträtieren und von den Angehörigen Geld erpressen.

Das Netzwerk Recherche zeichnete außerdem den freien Journalisten Jochen Wagner mit einem Sonderpreis aus. Er hatte gegen den "Bonner General-Anzeiger" wegen Lohndumpings geklagt und vor Gericht eine Nachzahlung für seine freiberufliche Arbeit in Höhe von 28.000 Euro erstritten.

Wagner zeige Mut, für qualitativen Journalismus eine angemessene Bezahlung einzufordern, hieß es zur Begründung.

Bayerns Justizminister Bausback spricht sich für gütliche Einigung mit Gurlitt aus

Im Streit um den Münchener Kunstfund hat Bayerns Justizminister Winfried Bausback einen neuen Vorschlag unterbreitet.

Der CSU-Politiker sagte der "Welt am Sonntag", im Zuge einer gütlichen Einigung könnte ein Teil der Werke öffentlich ausgestellt werde. Bausback schlug dafür eine Stiftung vor. Berechtigte Rückgabeforderungen sollten jedoch nicht ignoriert werden. Gleichzeitig betonte Bausback, dass eine gütliche Einigung nicht vor weiteren Ermittlungen schützen dürfe. Das Verfahren müsse davon deutlich getrennt werden. Ein Kuhhandel, Strafffreiheit gegen Bilder, sei in einem Rechtsstaat nicht vorstellbar.

Berner Galerist kritisiert Medienhysterie nach Münchener Kunstfund

Aus dem Münchener Kunstfund ist eine regelrechte Medienhysterie entstanden.

Das sagte der Berner Galerist Eberhard Kornfeld der "Neuen Zürcher Zeitung". Er selbst habe mit Cornelius Gurlitt vor etwa 23 Jahren geschäftlichen Kontakt gehabt. Die Darstellung des Kunstfundes in den Medien kritisierte Kornfeld allerdings als "reißerisch" und einseitig. Zugleich schloss er sich der Einschätzung des Vizedirektors des Wiener Belveders, Alfred Weidinger, an. Dieser sagte, es sei kein Geheimnis gewesen, dass diese Sammlung existiert habe. Jeder wichtige Kunsthändler im Süddeutschen Raum habe gewusst, dass es sie gebe, auch in dieser Dimension - "jetzt von einer großen Entdeckung zu sprechen, ist geradezu lächerlich."

Nordkorea bestätigt Festnahme eines US-Bürgers

In Nordkorea ist ein US-Kriegsveteran festgenommen worden.

Laut dem amerikanischen Außenministerium hat die nordkoreanische Regierung die Festnahme bestätigt, aber keine näheren Angaben zur Identität des Mannes gemacht. Zuvor hatte die Familie des 85-Jährigen mitgeteilt, der Mann sei bereits Ende Oktober auf einer Reise nach Nordkorea in Gewahrsam genommen worden.

Nordkorea hält noch einen weiteren US-Amerikaner in seiner Gewalt, den 45-jährige Reiseveranstalter Kenneth Bae. Er wurde vor einem Jahr verhaftet, als er in der Hafenstadt Rason eintraf. Bae wurde wegen angeblicher Umsturzpläne zu 15 Jahren Arbeitslager verurteilt.

Donald Sutherland empört über soziale Verhältnisse in den USA

Die "Tribute von Panem" spiegeln die sozialen Verhältnisse in den USA sehr gut wider.

Dieser Ansicht ist Donald Sutherland, der in den Verfilmungen der Science-Fiction-Reihe den grausamen Präsidenten Coriolanus Snow verkörpert. Die soziale Ungleichheit in den Vereinigten Staaten sei beleidigend, sagte Sutherland der "Süddeutschen Zeitung". Wer dort 30.000 Dollar im Jahr verdiene, zahle 35 Prozent Steuern. Großkonzerne wie Apple, General Motors oder General Electric zahlten dagegen überhaupt keine Steuern. Es gebe in den USA keine zivilisierte Gesellschaft mehr, lautet das Fazit des Schauspielers.

Englisch-Stunden im TGV - Pendler nutzen Sprachkurse

Englisch lernen, während der Zugfahrt.

Im französischen Schnellzug TGV ist das möglich. Die französische Staatsbahn bietet seit kurzem Englischkurse für Pendler an. Den Service "Englisch on track" kann man auf sechs Zuglinien, die nach Paris fahren, nutzen. Die Bahn arbeitet dafür mit einem Sprachinstitut zusammen. Dessen Leiter Calum MacDougall sagte, durch die regelmäßige Praxis beim Pendeln könnten die Teilnehmer schnelle Fortschritte machen. Eine Unterrichtseinheit dauert 45 Minuten. Die Kursteilnehmer arbeiten mit Tablet-Computern.

Nach Stimm-Ausfall: Tenor Villazon kehrt an Metropolitan Opera zurück

Den Albtraum eines jeden Sängers hat er erlebt - jetzt kehrt er an den Ort des Geschehens zurück.

Mitten in der Aufführung von Donizettis Lucia die Lammermoor in der Metropolitan Opera in New York hatte Rolando Villazon 2009 die Stimme versagt. Er hatte eine Erkältung übergangen. Später stellte sich auch heraus, dass sich in seinen Stimmbändern eine Zyste gebildet hatte. Nach einer Operation, langwieriger Rehabilitation und schließlich wieder mehreren Auftritten auf anderen renommierten Bühnen kehrt Villazon heute Abend an die Metropolitan zurück. Wie die Onlineausgabe der Zeitschrift "Time" berichtet, sind fünf Auftritte geplant, beginnend mit dem Lenski aus Tschaikowskys "Eugen Onegin".

Grass rät von Großer Koalition ab

Günter Grass hält nicht sehr viel von einer großen Koalition.

Der Schriftsteller sagte der Deutschen-Presse-Agentur, er könne der SPD und ihren Mitgliedern nur raten, dem Bündnis nicht zuzustimmen. Eine Regierung aus CDU/CSU und SPD wäre so übermächtig, dass für die Opposition praktisch gar keine Chancen mehr bestünden. Das demokratische System drohe dann Schaden zu nehmen. Grass nannte als Ausweg eine Minderheitsregierung von CDU/CSU, geduldet von SPD und Grünen. - Der Schriftsteller fühlt sich seit Jahrzehnten eng mit der Sozialdemokratie verbunden.

Zollitsch kritisiert frühen Weihnachtstrubel

Weihnachtsmärkte und Sonderangebote für Weihnachtsgeschenke in den Geschäften - das ist der katholischen Kirche auch in diesem Jahr zu früh.

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, beklagt den Trend zu vorweihnachtlichem Rummel und Kommerz schon vor der Adventszeit. Er sagte der "Passauer Neuen Presse", der November lade dazu ein, der Toten zu gedenken und sich selbst die Frage nach dem eigenen Leben und Sterben zu stellen - insbesondere am morgigen Totensonntag. Diese Chance sollte man nicht durch Betriebsamkeit und Konsum verstreichen lassen. - In vielen Städten, darunter Hamburg, Berlin, Dortmund und Oberhausen, sind die Weihnachtsmärkte bereits seit einiger Zeit geöffnet. Die Adventszeit beginnt offiziell erst am übernächsten Sonntag, also am 1. Dezember.

Gewalt im Film ist kathartisch, findet Robert De Niro

In den USA kommt man viel zu leicht an Waffen, findet der Schauspieler Robert De Niro.

Darüber sollte man sich eher Gedanken machen, als über Gewaltdarstellungen im Film, sagte De Niro der "Süddeutschen Zeitung". De Niros aktueller Film "Malavita" ist eine Gangster-Geschichte, die wegen ihrer Brutalität kritisiert wird. Dazu meint der Schauspieler: Natürlich gebe es viel überflüssige und willkürliche Gewalt in Filmen, aber persönlich könne er das trotzdem lustig nehmen - weil es eben nicht real sei. Für das Publikum seien solche Bilder durchaus kathartisch.

Waz : 600 Klagen gegen Rundfunkbeitrag

Der Rundfunkbeitrag sei vergleichbar mit einer allgemeinen Steuer.

Das ist wohl der Hauptvorwurf gegen den Rundfunkbeitrag in Deutschland. Laut einer Umfrage der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" sind bei den zuständigen Gerichten zur Zeit 600 Klagen anhängig, sowohl von Bürgern als auch von Unternehmen. Auch Schwerbehinderte, die nicht mehr vollständig von der Zahlung befreit sind, zögen häufiger vor Gericht. Der neue Rundfunkbeitrag hatte im Januar die Rundfunkgebühr abgelöst. - Seit dem Wechsel vom alten GEZ-Gebührenmodell zum neuen Rundfunkbeitrag am 1. Januar 2013 richtet sich die Abgabe nicht mehr nach Zahl und Art der Geräte, sondern wird pro Haushalt fällig. Ein Haushalt zahlt 17,98 Euro im Monat. Bei Firmen oder Kommunen richten sich die Beiträge nach Betriebsstätten und Fahrzeugflotte.

Französischer Regisseur Georges Lautner 87-jährig in Paris gestorben

Der französische Regisseur George Lautner ist tot.

Er starb im Alter von 87 Jahren in Paris. Zu Lautners bekanntesten Filmen gehörte "Mein Onkel, der Gangster". Während seines jahrzehntelangen Schaffens arbeitete der Regisseur mit vielen bekannten Schauspielern zusammen, darunter Lino Ventura, Alain Delon und Jean-Paul Belmondo.

Bauhaus Dessau: Nach Rauswurf des Direktors tritt der Beirat zurück

Am Bauhaus Dessau bleibt derzeit kein Stein auf dem anderen.

Zuerst wurde gestern der Direktor Philipp Oswalt abgesetzt. Aus Protest gegen diese Entscheidung trat wenig später auch der wissenschaftliche Beirat geschlossen zurück. Die Entscheidung, den Vertrag mit Oswalt nicht zu verlängern, sei "ausschließlich politisch begründet", schimpfte der Beirat. Dadurch werde auch das eigene Gremium desavouiert. Im wissenschaftlichen Beirat sitzen in- und ausländische Kunst-, Design- und Architekturexperten. - Die Bauhaus-Hochschule für Gestaltung war 1919 in Weimar entstanden und 1925 nach Dessau umgezogen. Beide Stätten gehören zum Weltkulturerbe.

Ägyptischer Archäologe : Antike Schätze per Satellit überwachen

In Ägypten sollten historische Kunstschätze mit GPS-Sendern vor Plünderungen geschützt werden.

Das schlägt der frühere Chef der Antikenverwaltung Zahi Hawass vor. In einem Gespäch mit der Deutschen Presseagentur warb der Archäologe für eine zentrale Satellitenüberwachung in dem Land. Nur so könnten illegale Ausgrabungen aufgespürt werden. Notwendig sei auch eine schnelle Eingreiftruppe zum Schutz der Güter. Während der Revolution in Ägypten sollen zahlreiche Kunstschätze verschwunden oder gestohlen worden sein.

Innsbruck: Aktionsbündnis plant Demonstration gegen Burschenschaftlertreffen

Innsbrucker sollten ein Zeichen setzen.

Das ist Auffassung eines "Aktionsbündnis gegen Faschismus", das zu einer Demonstration gegen ein Treffen von Burschenschaftlern in der österreichischen Stadt aufgerufen hat. Es wirft den Burschenschaften vor, sich radikalisiert zu haben. Insbesondere kritisieren sie den Beschluss, künftig einen Arier-Nachweis für eine Mitgliedschaft einzufordern.

Der Dachverband "Deutsche Burschenschaft" erwartet nach Behördenangaben rund 150 Mitglieder. Die Gegendemonstranten gehen für ihre Veranstaltung von rund 2.000 Teilnehmern aus. Hunderte Polizisten sollen die Gegendemonstration begleiten.

Gewalt im Film ist kathartisch, findet Robert De Niro

In den USA kommt man viel zu leicht an Waffen, findet der Schauspieler Robert De Niro.

Darüber sollte man sich eher Gedanken machen, als über Gewaltdarstellungen im Film, sagte De Niro der "Süddeutschen Zeitung". De Niros aktueller Film "Malavita" ist eine Gangster-Geschichte, die wegen ihrer Brutalität kritisiert wird. Dazu meint der Schauspieler: Natürlich gebe es viel überflüssige und willkürliche Gewalt in Filmen, aber persönlich könne er das durchaus lustig nehmen - weil es eben nicht real sei. Für das Publikum seien solche Bilder durchaus kathartisch.

Nach Stimm-Ausfall: Tenor Villazon kehrt an Metropolitan Opera zurück

Den Albtraum eines jeden Sängers hat er erlebt - jetzt kehrt er an den Ort des Geschehens zurück.

Mitten in der Aufführung von Donizettis Lucia die Lammermoor in der Metropolitan Opera in New York hatte Rolando Villazon 2009 die Stimme versagt. Er hatte eine Erkältung übergangen. Später stellte sich auch heraus, dass sich in seinen Stimmbändern eine Zyste gebildet hatte. Nach einer Operation, langwieriger Rehabilitation und schließlich wieder mehreren Auftritten auf anderen renommierten Bühnen kehrt Villazon heute Abend an die Metropolitan zurück.

Wie die Onlineausgabe der "Time" berichtet, sind fünf Auftritte geplant, beginnend mit dem Lenski aus Tschaikowskys "Eugen Onegin".

WDR-Gremien wählen umstrittene Hörfunk-Direktorin Weber

Der neue WDR-Intendant Tom Buhrow bekommt die Führungsmannschaft, die er sich ausgesucht hat.

Der Rundfunkrat folgte seinem Vorschlag und wählte mit großer Mehrheit Jörg Schönenborn zum neuen Fernseh-Direktor und Valerie Weber zur Hörfunk-Direktorin. Schönenborn war bisher WDR-Chefredakteur, viele Zuschauer kennen ihn auch als Wahl-Experten. Valerie Weber als neue Hörfunk-Direktorin kommt von außen und wird sicher einen schwierigeren Start haben. Sie leitet bisher den Privatsender Antenne Bayern. WDR-Mitarbeiter hatten den Personalvorschlag massiv kritisiert und erklärt, sie stehe mit ihrem bisherigen Sender für "seichten Pop, reißerische Eigenwerbung und ständige Gewinnspiele".

Rapper Bushido muss vorerst nicht vor Gericht

Der Bambi-Preisträger Bushido muss erst mal doch nicht vor Gericht.

Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten lehnte es ab, ein Hauptverfahren gegen den Rapper zu eröffnen. Wegen seines Liedes "Stress ohne Grund" gab es mehrere Anzeigen. Der Text ist als jugendgefährdend eingestuft, weil er zur Gewalt aufruft. Mehrere Politiker werden namentlich darin genannt. Das Gericht fand nun, dies sei von der Freiheit der Kunst gedeckt. Die Staatsanwaltschaft will Beschwerde einlegen.

Homo-feindliche Angriffe gegen Berliner Inszenierung in Russland

Ein Schweinekopf vor dem Theater.

Dieser und anderer Provokationen sah sich Thomas Ostermeier in Sankt Petersburg ausgesetzt. Er hält sich mit der Berliner Schaubühne zu einem Gastspiel dort auf. Seine Aufführung widmete er den Homosexuellen, die in Russland in jüngster Zeit immer wieder verfolgt werden. Die Folge waren dann der Schweinekopf und schwulenfeindliche Parolen, die ans Theater geschmiert wurden. Ostermeier erklärte, er habe in Russland Flagge zeigen wollen. Beim Sankt Petersburger Winter-Theaterfestival zeigte er seine Inszenierung "Der Tod in Venedig / Kindertotenlieder".

Bahnhof in der Uckermarck soll Kulturzentrum werden

Im Bahnhofsgebäude im brandenburgischen Wilmersdorf werden schon lange keine Zugfahrkarten mehr verkauft.

Trotzdem sollte das Haus nicht einfach so zerfallen. Mehrere Künstler haben es daher gekauft und lassen dort einen Ort für kulturellen Austausch und Kunstprojekte entstehen. Wie das Geothe-Institut berichtet, laden die Organisatoren heute zur ersten Ausstellung ein. Zu sehen sind unter anderem Werke der Objekt- und Performance-Künstlerin Irene Pätzig oder des Bildhauers Paul Darius. Dazu gibt es ein Live-Konzert und mehrere DJ-Auftritte.

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Karl der GroßeKunstsinniger Barbar
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Er war einer der Gründungsväter Europas: Karl der Große hat die karolingische Renaissance eingeleitet. Eigentlich sei es ihm aber nur um die Legitimierung seiner Macht gegangen, meint Kunsthistoriker Michael Imhof. Mehr

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