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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 05.10.2011

In Schule und Studium ganz vorn

Vietnamesische Bildungsaufsteiger in Berlin

Von Lisa Steger

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Vietnamesische und chinesische Schülerinnen lernen Englisch auf einem deutschen Gymnasium. (picture alliance / dpa)
Vietnamesische und chinesische Schülerinnen lernen Englisch auf einem deutschen Gymnasium. (picture alliance / dpa)

In die DDR kamen die Vietnamesen vor allem in den 70er-Jahren: als Vertragsarbeiter aus dem befreundeten sozialistischen Staat. In die BRD flüchteten sie in den 80ern-Jahren: als boat-people aus dem ehemals kapitalistischem Süd-Vietnam.

Und noch heute ist der Unterschied zwischen beiden Gruppen deutlich zu spüren: Vor allem in Berlin, der Stadt, in der heute offiziell 12.000 Vietnamesen zu Hause sind - die größte vietnamesische Community Deutschlands überhaupt.

Über ihre Probleme wird jedoch selten gesprochen. Eher über ihre Erfolge, denn keine andere Einwanderergruppe in Deutschland hat in der Schule bessere Noten als die Vietnamesen: Obwohl die Eltern häufig arm sind, schaffen über 50 Prozent ihrer Kinder den Sprung aufs Gymnasium. Und sie studieren auch häufiger als ihre deutschen Mitschüler.

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