Hörspiel, vom 25.02.2020, 20:10 Uhr

In Erinnerung an Ror WolfDer Chinese am Fenster

Von Ror Wolf

Das Stück gilt als Klassiker der experimentellen Hörspielkunst. Äußerlich eine Collage, die sprachliche Elemente mit Geräusch- und Musikpartikeln verschmilzt, erzählt das Hörspiel mehrere Geschichten auf einmal – triviale und imaginäre, Kriminal- und Science-Fiction-Geschichten. Und in allen kommt eine Figur vor, die sich jeden Moment verändern kann: ein Chinese am Fenster.

Ein schwarz-weiß Porträt des deutschen Schriftstellers Ror Wolf aus dem Jahr 1996.  (laif / SZ Photo/ Anita Schiffer-Fuchs)
Ror Wolf, 1996. (laif / SZ Photo/ Anita Schiffer-Fuchs)

"Der Chinese am Fenster" ist ein Spiel mit Figuren, Worten, Geräuschen, Aktionen und Illusionen. Die Figuren sind nicht fest, sie werden assimiliert von dem, was passiert, und passieren kann alles: auf rasch wechselnden Schauplätzen; in Zimmern, Straßen, Landschaften, Schiffskabinen, Eisenbahnabteilen. 

Der Chinese am Fenster
Von Ror Wolf
Regie: Raoul Wolfgang Schnell
Mit Christoph Bantzer, Michael Thomas, Ludwig Thiesen, Alf Marholm, Alwin Joachim Meyer, Alois Garg, Matthias Ponnier, Eva Garg u.a.
Produktion: WDR/HR 1971

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