Das Feature, vom 04.04.2017, 19:15 Uhr

Im GrenzbereichEine deutsche Chirurgin im Nothilfeeinsatz im Südsudan

Von Jörn Klare

Es ist Carla Böhmes zwölfter Einsatz für eine Hilfsorganisation im Ausland. Meistens ging es für die Chirurgin aus Leonberg, die sonst in einer deutschen Klinik arbeitet, nach Afrika, und dabei immer in Regionen, in denen es irgendwelche Kämpfe oder Kriege gab.

Flüchtlinge warten am 14.07.2016 am Flüchtlingslager. Zu sehen sind nackte, schmutzige Füße. (dpa/picture-alliance/Beatrice Mategwa)
Der Bürgerkrieg im Südsudan ist einer der Hauptgründe für die große Hungersnot im Land. (dpa/picture-alliance/Beatrice Mategwa)

Viele der Wunden, die sie oftmals unter primitiven Bedingungen behandeln musste, stammten von Kugeln, Speeren oder Pfeilen. Diesmal reist sie im Auftrag von Ärzte ohne Grenzen. Allein die deutsche Sektion der 1999 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten internationalen Organisation schickt jährlich an die 300 Mitarbeiter in eines der zurzeit gut 60 Einsatzländer.

Böhmes Ziel ist diesmal eine kleine Klinik im Südsudan. Auch dort wird gekämpft. Viele Opfer fordert auch das Schwarze Fieber, eine Tropenkrankheit. Die 63-Jährige weiß nicht genau, was sie erwartet. Sicher ist: Sie sucht nicht die Gefahr, sie will helfen. Sie ist einverstanden, dass der Autor sie in den ersten Tagen ihres Einsatzes begleitet.

Produktion: DLF/BR 2015

Eine deutsche Chirurgin im Nothilfeeinsatz im Südsudan (PDF)

Eine deutsche Chirurgin im Nothilfeeinsatz im Südsudan (Text)

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