Hörspielmagazin, vom 17.08.2019, 21:30 Uhr

Im Gespräch mit der Autorin Ursula KrechelMein Hörspiel "Shanghai fern von wo"

"Ich wollte gar nicht schreiben. Ich wollte quasi ein schriftliches Museum anlegen." Das sagt die Schriftstellerin Ursula Krechel. Quelle ihrer Auseinandersetzung mit Shanghai waren Dokumente, die Zeugnis vom Leben der Exilanten in der asiatischen Großstadt geben.

Die Schriftstellerin Ursula Krechel hockt gedankenversunken in einer Ausstellung. Auf Stellwänden sind Zeichnungen von Vögeln und Gräsern zu sehen. (Paul Alexander Englert)
Die Schriftstellerin Ursula Krechel in einer Ausstellung (Paul Alexander Englert)

1998 entstand das zweiteilige Hörspiel "Shanghai fern von wo" von Ursula Krechel. Ein Stück über das Schicksal der jüdischen Emigranten, die 1938 nach Shanghai kamen. 2008 folgte der gleichnamige Roman, in dem die Überlebensgeschichten der "Shanghailänder" weitererzählt wurden.

Im Gespräch mit Sabine Küchler erläutert Ursula Krechel ihre Recherchearbeit und spricht über Fragen der ästhetischen Zeitgenossenschaft.

Historische Aufnahme des Shanghai International Settlement: In dieser exterritorialen Zone lebten von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis etwa 1950 Menschen, die sich Shanghailänder nannten. Sie stammten meist aus westlichen Ländern (CPA Media/Pictures From History)Historische Aufnahme des Shanghai International Settlement, einer britisch geprägten Zone, in der insbesondere Einwanderer aus westlichen Ländern lebten. (CPA Media/Pictures From History)

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