Hörspiel, vom 29.05.2011

Von Klaudia Ruschkowski und Giuseppe Maio

Ein Besuch bei dem italienischen Maler und Dichter Giuseppe Zigaina, der seit 84 Jahren im Friuli verwurzelt ist: an der Lagune von Grado, dort wo Italien schon slawisch wird. Hier hat auch Pier Paolo Pasolini gelebt, bevor er nach Rom fliehen musste.

Pier Paolo Pasolini und Anna Magnani bei den Dreharbeiten zu "Mamma Roma", 1962 (AP Archiv)
Pier Paolo Pasolini und Anna Magnani bei den Dreharbeiten zu "Mamma Roma", 1962 (AP Archiv)

Pasolini, der unermüdliche Provokateur. Beide, Zigaina und Pasolini, Grenzüberschreiter, jeder auf seine Art, verbunden in tiefer Freundschaft. Pasolinis gewaltsamer Tod trieb Zigaina, die Zeichen zu dechiffrieren, mit denen Pasolini sein Todesprojekt verschlüsselt hat.

Um Pasolinis gewaltsamen Tod ranken sich Mythen.
Zigaina hat für sich das alchimistische Rätsel gelöst.

Regie: Giuseppe Maio
Übersetzung aus dem Italienischen: Klaudia Ruschkowski u. a.
Mit: Giuseppe Zigaina, Felix von Manteuffel, Markus Meyer u.a.
Produktion: DKultur 2011
Länge: ca. 89"


Klaudia Ruschkowski, geboren 1959, Dramaturgin, Übersetzerin.
Internationale Kunst- und Theaterprojekte.

Giuseppe Maio, geboren 1970 in Italien, lebt als Autor und Regisseur in Berlin.
Zuletzt: "XY- Die Wahrheit kommt ans Licht" (DKultur 2009).