Seit 17:05 Uhr Studio 9

Montag, 18.11.2019
 
Seit 17:05 Uhr Studio 9

Zeitreisen / Archiv | Beitrag vom 10.10.2012

Im Angesicht des Bösen

Erfahrungsberichte von Polizisten, Pathologen und Forensikern erobern den Buchmarkt

Von Vanja Budde

Wahre Verbrechen als Feierabendlektüre. (Stock.XCHNG / Peter Saddington)
Wahre Verbrechen als Feierabendlektüre. (Stock.XCHNG / Peter Saddington)

Sie heißen: "110. Ein Bulle hört zu", "Knast" oder "Im Angesicht des Bösen". Bücher, die in diesem Sommer lange auf den Bestsellerlisten standen. Geschrieben wurden sie von Polizisten, Pathologen, Forensikern und Gefängnisärzten.

Auch im Herbst geht der Trend weiter: "True crime"-Geschichten, wahre Verbrechen, erobern den Buchmarkt. Angefangen hat dieser Hype 2009 mit dem Erfolg des Berliner Rechtsanwaltes Ferdinand von Schirach: Seine Kurzgeschichten, die auf realen Kriminalfällen beruhten, verkauften sich millionenfach.

Seitdem schreiben immer mehr Kriminalisten Sachbücher über ihren mitunter blutigen Arbeitsalltag. Woher aber kommt das Interesse an dieser Literatur?

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

Zeitreisen

GesellschaftFlaneure der Aufmerksamkeit
Er liebt den Boulevard und die große Pose. Julian F.M. Stoeckel auf dem Kurfürstendamm in Berlin. (Tim Wiese)

Was zeichnet Prominenz aus? Warum gilt sie als so erstrebenswert und ermöglichen die neuen Medien tatsächlich jedem 15 Minuten Berühmtheit, wie es Andy Warhol einst prognostiziert hat?Mehr

Kultivierte NaturDie Welt im Kleinen retten
Jemand begießt Salatpflanzen mit Wasser. (picture alliance / dpa)

Seit einigen Jahren sprechen viele von einer Renaissance des Gartens. Landzeitschriften und Gartenbücher erreichen hohe Auflagen. Dabei ist das eigentlich kein neuer Trend: Auch im letzten Jahrhundert stand Gartenarbeit hoch im Kurs.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur