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Feiertag - Kirchensendung / Archiv | Beitrag vom 26.12.2011

"Ich sehe den Himmel offen"

Der erste Märtyrer der Christenheit, Stephanus

Das Gemälde "Die Steinigung des Hl. Stephanus" von Giandomenico Tiepolo in der Residenz in Würzburg (picture alliance / dpa / Marcus Führer)
Das Gemälde "Die Steinigung des Hl. Stephanus" von Giandomenico Tiepolo in der Residenz in Würzburg (picture alliance / dpa / Marcus Führer)

Am 2. Weihnachtstag steht Stephanus im Mittelpunkt. Dieser rhetorisch begabte Diakon und Sozialarbeiter der ersten Christinnen und Christen in Jerusalem bezahlt sein Eintreten für den Glauben mit seinem Leben, ein erster Märtyrer. Er wird gesteinigt. Mörderischer Auftakt für eine bis heute nicht abreißende Geschichte von Verfolgungen… und zugleich ein Zeichen für die "Macht der Ohnmächtigen" (Martin Luther King).

"Kommen Sie auch zum Stephanus-Steinigen?" So fragte mich vor einigen Jahren in Bochum ein Student aus dem Münsterland kurz vor Beginn der Weihnachtsferien. Mein verdutztes Gesicht verriet ihm, dass ich nicht wusste, wovon da eigentlich die Rede war. Stephanus-Steinigen, ein alter Brauch in manchen westfälischen Orten,sich am zweiten Weihnachtstag in der Kneipe zu verabreden, zu einem Zug durch die Gemeinde, um den Weihnachtstress "ordentlich zu begießen".Dieses kollektive Betrinken heißt dort im Volksmund "Stephanus-Steinigen". Meine Antwort auf die gestellte Frage war Nein. Denn: Wir waren – wie so manches Jahr am 2. Weihnachtstag – unterwegs, zu Besuch bei der Familie im Münsterland. Aber dort holte mich an diesem zweiten Weihnachtstag die Frage überraschend wieder ein: "Kommen Sie auch zum Stephanus-Steinigen?" Denn in und um Münster wurden pünktlich nach Heiligabend sämtliche Bushaltestellen von einer Brauerei mit einer Werbung plakatiert, die ein paar Steine und ein Glas Bier zeigte – und dazu den Trinkspruch: "Auf den heiligen Stephanus". Bei diesem etwas seltsam anmutenden Brauch des Stephanus-Steinigens hat jeder der zumeist jungen Männer einen Stein in der Tasche. Diesen Stein muss er beim Zug durch die Kneipen auf Anfrage auf die Theke legen. Kann er diesen Stein nicht vorweisen, kostet ihn das eine Lokalrunde. Was die Westfalen da begießen, hat seinen Ursprung im Gedenktag des heiligen Stephanus am 26. Dezember. Ab dem 2. Weihnachtstag bekommt Weihnachten ein anderes Gesicht. Zum Jesuskind vom Heiligen Abend gesellt sich ab heute ein merkwürdiges Ehrengefolge. Unter die Freude über seine Geburt mischt sich die Trauer über bedrohtes und verfolgtes Leben: Da ist als erster eben der Erzmärtyrer Stephanus – heute am 26. Dezember, dann der Apostel und Evangelist Johannes – morgen am 27. Dezember und schließlich die Unschuldigen Kinder von Bethlehem am 28. Dezember…Diese ganz unterschiedlichen Gestalten begleiten nun das Christuskind und gehen auf ganz eigene Weise den Weg Jesu,Schritt für Schritt mit ihrem unverwechselbaren Leben an Christus erinnernd.

Die Apostelgeschichte erzählt von den Anfängen der Christenheit, von Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten, wie die erste Gemeinde in Jerusalem entsteht und sich entwickelt. Immer mehr Menschen schließen sich der kleinen Schar der Apostel an,nicht nur einheimische Männer und Frauen, die aramäisch sprechen,sondern auch Menschen aus dem Ausland, Menschen aus der Fremde, griechisch sprechende Juden aus der Diaspora, gerade bei ihnen treffen die Freunde Jesu auf offene Ohren und so wird die Gemeinde mit der Zeit immer unübersichtlicher, wenn ganz verschiedene Kulturen und Sprachen aufeinander treffen – den einen zu eng, den anderen zu offen. Schwierigkeiten und Spannungen entwickeln sich, immer mehr Arme sind zu betreuen und zu versorgen. Und da werden Menschen leicht übergangen und übersehen, fühlen sich ungerecht behandelt und beginnen zu murren. Menschen, die notwendig auf Hilfe zu ihrem Lebensunterhalt angewiesen sind, etwa auf eine Art Tafel, auf einen täglichen Mittagstisch. Da kann keine Rede mehr davon sein: "ein Herz und eine Seele" in der Gemeinde. Solche Konflikte rufen nach einer Lösung. Die Gemeinde braucht neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die wachsenden Aufgaben. Die zwölf Apostel sind offensichtlich überfordert,sie können nicht mehr alles allein schaffen. Die anfallende Arbeit muss auf mehrere Schultern verteilt werden, sieben Diakone sollen dafür ausgesucht werden. Und so erzählt die Apostelgeschichte weiter:
Ein Mann namens Stephanus, "voll Kraft und Gnade", wird in diese Gruppe der sieben Diakone gewählt, sie sollen sich um die Versorgung der griechisch sprechenden Gemeinde kümmern und die Spannungen zwischen den beiden Teilen der Gemeinde abbauen helfen. Und Stephanus spielt in diesem Leitungsteam eine besondere Rolle. Und bald ist dieser Stephanus in aller Munde; für die einen ein Verräter des alten Glaubens, für die anderen ein Verfechter des neuen Glaubens an Jesus Christus. Der weise Stephanus, der Stephanus, der so viel Wundervolles vollbringt, der Stephanus, der so gut reden und diskutieren kann… Und so kommt es, wie es kommen muss: Auffällige Auftritte in der Öffentlichkeit, überraschende Wunder und Zeichen machen Eindruck und wecken zunehmend Widerspruch. Gerade unter den besonders frommen Juden aus der griechisch sprechenden Diaspora, aus Nordafrika und dem Gebiet der heutigen Türkei, gerade aus diesen Gruppen und Kreisen, aus denen auch Stephanus stammt, kommen seine Gegner.

Da beginnt sich die Trennung von Juden und Christen zu vollziehen. Seine Gegner wollen nichts hören von Kritik am Tempel und am vertrauten Kult, und dann noch Jesu Kritik am überlieferten Gesetz und der Glaube an Christus, das alles geht zu weit. Das ist nicht akzeptabel. Und das findet immer mehr Anklang auch im Volk, das sich aufhetzen lässt, bei vielen Ältesten und Schriftgelehrten, die mit Stephanus diskutieren. Sie können ihm aber im offenen Streitgespräch nichts anhaben, sie kommen ihm nicht bei, sie haben seinen Worten nichts entgegenzusetzen. Und so bricht über die griechisch sprechende Gemeinde eine Hetzjagd herein, Stephanus wird regelrecht auf Schritt und Tritt verfolgt. Eine Verleumdungskampagne setzt ein, der Konflikt eskaliert.

Die Gegner stiften falsche Zeugen an, die Stephanus anschuldigen, von Blasphemie, von Gotteslästerung ist die Rede. Darauf steht die Todesstrafe. Die Gegner wollen Stephanus um jeden Preis mundtot machen.Und so wird er schließlich verhaftet und verklagt, vorgeführt und verhört. Er muss sich ebenso wie Jesus vor Gericht verantworten, vor dem Hohen Rat. Es kommt zum Prozess: Da wird dann von seinen Gegnern behauptet, Stephanus habe gesagt: Jesus von Nazareth wolle den Tempel zerstören und das geltende Gesetz, die jüdischen Gebräuche verändern. So wird er vom Hohenpriester zu diesen Vorwürfen zur Rede gestellt und befragt: Ist das so? Stephanus antwortet ausführlich und - man höre und staune - er strahlt dabei: sein Gesicht strahlt etwas aus, "wie das Gesicht eines Engels" heißt es in der Apostelgeschichte. Dieses Strahlen des Angeklagten irritiert die Richter. Und Stephanus wird sie noch mehr überraschen.


Stephanus wird der Prozess gemacht. Aber vor Gericht verteidigt sich Stephanus nicht gegen die Anklage, sondern dreht den Spieß um: Er erhebt seinerseits eine radikale Anklage gegen die, die ihn vor Gericht geschleppt und auf die Anklagebank gebracht haben. Zuerst erinnert er an die großartige Geschichte des Volkes Israel mit Gott, an das gemeinsame Wurzelwerk von Juden und Christen, erinnert an die Erzväter und Mose, an David und Salomo, den Erbauer des Tempels. Dann aber verlässt er diesen Weg der Erinnerung, nimmt kein Blatt mehr vor den Mund: "Gott wohnt nicht in Tempeln, die Menschen erbauen…" und schleudert schließlich seine Anklage den Richtern ins Gesicht: "Ihr Halsstarrigen, ihr seid noch schlimmer als eure Väter; Sie haben die Propheten umgebracht, die den Gerechten ankündigten; ihr aber seid seine Mörder geworden. Das Gesetz habt ihr aus den Händen der Engel empfangen, aber gehalten habt ihr es nicht, trotz all eurer Gesetzlichkeit. Weiter kommt er nicht mehr. Da muss er seine Rede abbrechen. Jetzt sind alle Zuhörerinnen und Zuhörer aufs äußerste gereizt, sie geraten so in Rage, dass sie vor Wut unbeherrscht mit den Zähnen knirschen. Sie schreien und halten sich die Ohren zu, um nicht noch mehr von dieser Botschaft hören zu müssen. Aber Stephanus scheinen diese Reaktionen nicht zu beeindrucken. Er schert sich nicht um den Zorn seiner Zuhörer. Noch hält er durch seine geisterfüllten Worte alle in Schach. Und so folgt auf diese dramatische Szene ein totaler Blickwechsel, Stephanus ist nicht mehr fixiert auf die Richter, auf die Zeugen oder auf die Zuhörer, nein, auf einmal sieht Stephanus mehr, entdeckt einen neuen Horizont, eine andere Wirklichkeit, eine Vision wird Gestalt, und was er sieht, teilt er laut mit. "Ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn, Jesus, zur Rechten Gottes". Jetzt wissen die Leserinnen und Leser der Apostelgeschichte unmissverständlich, das wird nicht gut ausgehen, das Schicksal dieses Mannes ist besiegelt. Denn: Stephanus identifiziert Jesus mit dem "Menschensohn", jener jüdischen Hoffnungsgestalt, die fromme Juden bis heute erwarten. So als wäre er sich gar nicht der Gefahr bewusst, in der er schwebt, bekennt er sich zu dem gekreuzigten und erhöhten Christus. Und das ist zuviel für fromme Ohren, unerhört, diese Worte gellen den Zuhörern in den Ohren: Gotteslästerung – Wie sich zeigen wird, buchstäblich: Stein des Anstoßes. Ein Tumult bricht los.

Der Prozess wandelt sich zu einem Vorgeschmack auf spätere Pogrome. Alle stürzen sich auf den einen, auf Stephanus, packen ihn, schleppen und zerren ihn vor das Tor der Stadt. Und dort vor der Stadtmauer wird er umgebracht, von seinen Anklägern gelyncht, gesteinigt.

Aber auch in dieser brutalen Szene führt uns die Apostelgeschichte einen Menschen vor Augen, der ruhig und gelassen bleibt – wie Jesus am Kreuz. Stephanus wendet sich vertrauensvoll an Jesus, den er gerade noch gesehen und wahrgenommen hat. Worte eines jüdischen Abendgebets: "Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!" Und dieses bewegende Bild der Ruhe vertieft sich, Stephanus bricht nicht etwa im Steinhagel zusammen, sondern er sinkt in die Knie und betet sterbend für seine Widersacher, für seine Feinde: "Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an!" Auch mit diesen Worten der Versöhnung bleibt er auf den Spuren Jesu, denn schon der sterbende Jesus am Kreuz legt seinen Geist in die Hände Gottes und betet für seine Henker: "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!"

Stephanus, der sich an Jesus orientiert – dieses Beispiel soll lebendig bleiben für die ersten Christinnen und Christen, gerade in Zeiten der Verfolgungen, die bald folgen. Und da reiht sich am Ende der Erzählung von dieser Hinrichtung auch eine überraschende Randfigur ein: "Die Zeugen legten ihre Kleider zu Füßen eines jungen Mannes nieder, der Saulus hieß… Saulus aber war mit dem Mord einverstanden." Am Rande steht Saulus, aus dem später der Apostel Paulus wurde. Das sollte hier unbedingt angemerkt werden. Stephanus wird unter seinen Augen gesteinigt. Noch spielt Saulus keine Hauptrolle, kommt eher beiläufig ins Spiel. Nur soviel wird vorerst erwähnt: Er stimmt dieser Lynchjustiz zu und macht sich damit zum Komplizen der Mörder. Am Ende der Steinigung ist Stephanus tot.

Angst breitet sich aus, besonders unter den griechischsprachigen Christen. So zerstreut sich dieser Teil der Gemeinde in alle Winde. Und zugleich verbreitet sich damit der christliche Glaube wie ein Lauffeuer von Jerusalem aus in alle Welt, das will die Apostelgeschichte in besonderer Weise deutlich machen. Überall wird das Evangelium, die gute Nachricht, von Jesus Christus erzählt. Und damit auch die Geschichte von Stephanus, dem besonders begabten Diakon. Er wird später als der erste Märtyrer angesehen, einer wie ein Heiliger, einer aus der "Gemeinschaft der Heiligen", einer aus der "Wolke der Zeugen", die bis zu uns reicht und uns anrühren will. Und so haben sich nicht nur im Mittelalter Menschen an seinem Leben und Sterben ein Beispiel genommen: Kleine und große Kirchen tragen später den Namen des Stephanus, Künstler setzen sich mit Stephanus auseinander, ob auf Bildern oder in Plastiken, so zum Beispiel auch in unserer Zeit der katholische Künstler Sieger Köder aus Württemberg. Er hat für die Stephanus-Kirche in seinem Geburtsort Wasseralfingen am Fuße der schwäbischen Ostalb einen Kreuzweg gemalt. Den Namensgeber der Kirche, den Märtyrer Stephanus, den hat der Künstler in die Erfahrungen auf dem Kreuzweg eingezeichnet. Auf dem Platz vor der Kirche in Wasseralfingen hat Sieger Köder noch ein anderes Kunstwerk geschaffen,den Stephanus-Saulus-Brunnen. Da wird die Geschichte weiter erzählt. Dieser Brunnen bezieht die Passanten ein – in diese öffentliche Hinrichtung, die Menschen auf dem Weg in die Kirche, in den Gottesdienst. Dieser Brunnen fragt jeden Einzelnen: Für wen trittst du ein? Hebst du Steine auf und wirfst du sie? Machst du dich zum Handlanger von Gewalt und Verfolgung? Oder - erschrickst du vor dir selbst, angesichts dessen was Menschen anrichten? So wie die große Gestalt, der entsetzte Saulus, der da zu sehen ist. Er beugt sich über den toten Stephanus, der ausgestreckt am Boden liegt. Saulus hat die Hände vor seinem Gesicht zusammengeschlagen – wie ein stummes Gebet - voller Verzweiflung über sich selbst. Der Brunnen ist übersät mit mörderischen Pflastersteinen. Und doch ist es ein Brunnen, und wie jeder Brunnen ein Zeichen des Lebens, Erinnerung an den Quell des Lebens, an die "Macht der Ohnmächtigen", die sich durchsetzt gegen den Tod und seine Helfershelfer. Wasser, das verwandelt – schon hier wird aus Saulus Paulus. Nicht zufällig legt dann die spätere Stephanus-Legende dem Kirchenvater Augustinus in den Mund: "Das Lamm (Stephanus), das von den Wölfen ertötet ward, das machte aus dem Wolf (Saulus) ein Lämmlein; der zuvor gewütet hat in der Verfolgung, der bereitet sich zu gehorchen." (1)

Mit dem gewaltsamen Tod des Stephanus kommt hinter der Krippe von Bethlehem zugleich das Kreuz von Golgatha in den Blick und klärt auf über das Leben. Es ist gut, dass einer wie Stephanus – stellvertretend – mit an der Krippe steht, seinen Platz hat am 2. Weihnachtstag und ausstrahlt über Weihnachten hinaus. Das haben Menschen in früheren Zeiten miteinander fröhlich gefeiert, mit Brot und Wein, mit Stephansbrot und Stephansminne. Das Stephansbrot wurde an die Armen verteilt. Später sind daraus die Pflastersteine geworden, die für die mörderischen Steine stehen. Welch ein süßer Wechsel: aus den tödlichen Wurfgeschossen wird weißes Weihnachtsgebäck, Lebkuchen, ein Vorgeschmack des Lebens. Und dazu gesegneter Wein, in liebevoller Erinnerung zu trinken, an Christus und an Stephanus, von Trinksprüchen begleitet: "Trinke die Stärke, das Feuer, den Geist des hl. Stephanus". Da lässt sich ganz anders anstoßen: Nicht nur "Auf den heiligen Stephanus", sondern "Auf das Leben!" Auf das Leben aller Menschen! Und so haben in den letzten Jahren katholische wie evangelische Christinnen und Christen wieder angefangen, den 2. Weihnachtstag als den Tag des Stephanus neu zu entdecken und diesen Tag in besonderer Weise zu verstehen und zu gestalten als "Gebetstag für verfolgte Christinnen und Christen" in unserer Zeit. (2)Damit verbindet sich die Hoffnung, nicht nur an diesem Tag der Verfolgten in aller Welt zu gedenken – in Solidarität mit allen, die ausgeliefert und entehrt, die gequält und geschunden werden – sondern auch gleichzeitig für Menschen zu beten, die für ihren christlichen Glauben unterdrückt, gefoltert und getötet werden. Und zugleich sich selbst zu fragen, was verdrängen und was vergessen wir, wann ist es angesagt: Farbe zu bekennen - wie Stephanus.

Quellenangaben:
(1) Zitiert nach Giulio Romano; Die Steinigung des heiligen Stephanus, Frankfurt/Main 1996, S.56 - nach der dt. Übersetzung der Legenda aurea des Jacobus de Voragine von Richard Benz, Jena 1917, S. 203, eine der nach der Bibel populärsten religiösen Schriften des Spätmittelalters (13.Jh.)

(2) Angestoßen u.a. von der Dt. Bischofskonferenz 2003 und von der Ev. Landeskirche in Württemberg 2007.


Musikangaben:
Variationen von "Ich steh an deiner Krippen hier (EG 37)"

Musik 1: Paul Gerhardt, Die schönsten Vorspiele und Choralsätze für Bläser.

Musik 2 : Paul Gerhardt, Meditation zur Weihnachtszeit, Thomanerchor Leipzig.

Musik 3: Hans-Jürgen Hufeisen/ David Plüss/ Thomas Adam, Der Morgenstern. Musik zur Advents- und Weihnachtszeit.

Musik 4: Sarah Kaiser, Gast auf Erden. Paul Gerhardt neu entdeckt.

Musik 5: Dieter Falk, A Tribute to Paul Gerhardt.


Die redaktionelle und inhaltliche Verantwortung für diesen Beitrag liegt beim Senderbeauftragten für Deutschlandradio und Deutsche Welle für den Medienbeauftragten der Evangelischen Kirche in Deutschland.

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