Klangkunst, vom 04.01.2019, 00:05 Uhr

Hörstück über das Leben der InuitThe Qikiqtaaluk Deep Map

Der Eisberg vor der Nordküste von Baffin Island im kanadischen Territorium Nunavut. (picture-alliance / dpa / Silvia Pecota)
Der Eisberg vor der Nordküste von Baffin Island im kanadischen Territorium Nunavut. (picture-alliance / dpa / Silvia Pecota)

"Die Landschaft ist extrem ruhig. Das Eis reflektiert Klänge und absorbiert kaum. Man hört Kilometer weit entfernte Geräusche. Das erzeugt eine sehr transparente Landschaft." (Robin Minard)

"Qikiqtaaluk" – so nennen die Inuit die Baffin Insel in der kanadischen Region Nunavut. Dorthin reiste der Klangkünstler Robin Minard im Winter 2012/2013. Sein Ziel: Die Suche nach Spuren der Inuit Kultur. In und um die Stadt Iqaluit nahm er eine Vielzahl von Klängen auf. Krach, Stille, akustische Stadt- und Landschaftsbilder treffen auf Inuit-Kehlgesang und Interviewfragmente. "Die Inuit sind traditionell ein sehr geduldiges Volk", sagt eine Inuk aus Iqaluit. "Sie werden daher die Geduld haben, das Alte und Neue in einer modernen Lebensweise zu verflechten."


The Qikiqtaaluk Deep Map
Klangkunst von Robin Minard
Produktion: WDR/DKultur/Freunde Guter Musik/Elektronisches Studio der TU Berlin 2014
Länge: 49'33


Der kanadische Klangkünstler Robin Minard im  Jahr 2017  (dpa)Robin Minard (dpa)Robin Minard wurde 1953 in Montréal geboren. Seit 1997 ist er Professor an der Bauhaus Universität Weimar und an der HfM Franz Liszt Weimar, wo er das "Institut für Neue Musik und Jazz" und das "Studio für elektroakustische Musik" (SeaM) leitet. Für Deutschlandradio: "Australian Indigenous Radio Art Project-AIRAP" (DKultur 2008).

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