Hörspielmagazin, vom 10.03.2018

HörspielmagazinAusgabe März 2018

In dieser Ausgabe stellen wir Ihnen die argentinische Klangkünstlerin Sol Rezza vor, wir rezensieren eine Studie des Flensburger Germanisten Günter Rinke zum sogenannten Pop-Hörspiel und sprechen mit dem Regisseur Alexander Schumacher über seine Inszenierung des Hörspiel des Monats „Der Sprung vom Trottoir“ von Hubert Wiedfeld.

Mischpult im Hörspielkomplex (Deutschlandradio/David Golyschny)
Mischpult im Hörspielkomplex (Deutschlandradio/David Golyschny)
  • Alexander Schumacher inszeniert Hubert Wiedfeld

    "Der Sprung vom Trottoir" ist ein komplexes, zweiteiliges Hörspiel, das dem letzten vollendeten Manuskript des 2013 verstorbenen Radioautors Hubert Wiedfeld folgt. Die Jury der Akademie der Darstellenden Künste hob besonders bervor, wie raffiniert in diesem Stück Visuelles in eine akustische Form gebracht wird. Der Regisseur Alexander Schumacher gewährt Einblicke in seine Inszenierung im Gespräch mit Michael Langer.

  • Die argentinische Klangkünstlerin Sol Rezza

    Sie gilt als eine der einflussreichsten Stimmen der lateinamerikanischen Radio- und Klangkunst. Zur Zeit ist sie Artist in Residence des Internationalen Radiokunst-Stipendiums, das vom Goethe Institut und von Radio Corax in Halle ausgerichtet wird. Ein Portrait der Künstlerin von Tina Klatte.


  • "Das Pophörspiel. Definition – Funktion – Typologie"

    Es ist nicht oft der Fall, daß das Hörspiel in den Blick der Wissenschaft gerät. Umso bemerkenswerter ist es, wenn sich die Literaturwissenschaft einem Phänomen zuwendet, das analytisch schwer zu fassen ist: das Pop-Hörspiel. Der Germanist Günter Rinke veröffentlichte nun im Bielefelder Transcript Verlag seine Studie "Das Pophörspiel. definition - Funktion - Typologie". Eine Rezension von Jochen Meißner.