Hörspiel, vom 05.09.2021, 18:30 Uhr

Hörspielklassiker nach William ShakespeareDer Sturm

Nach dem Theaterstück
Bearbeitung: Peter Goslicki

Schiffbruch, Herkunftsrätsel, Zauberei und Magie, überraschende Zufälle sowie eine unerwartete Liebe. Shakespeares „Sturm“ zieht auf und lässt auf einer abgelegenen Insel Könige, bizarre Geister und absonderliche Inselwesen aufeinandertreffen.

Prospero, der seine Tochter Miranda im Arm hält, betrachtet Caliban. Illustration von John Gilbert (1817-1897)  (picture alliance / Photo12/Ann Ronan )
Prospero, der seine Tochter Miranda im Arm hält, betrachtet Caliban. Illustration von John Gilbert (1817-1897) (picture alliance / Photo12/Ann Ronan )

"Wir sind vom gleichen Stoff, aus dem die Träume sind" – wohl der berühmteste Satz aus dem "Sturm", jener nachdenklichen Komödie aus Shakespeares letzter Schaffensperiode, die in den vergangenen Jahren durch verschiedene Neuinszenierungen glanzvoll Wiederauferstehung feierte. Das Stück lebt durch seine Hauptfigur, den Zauberer Prospero. Gleich am Beginn steht der große Sturm, durch Zauberkraft von Prospero selbst entfacht, bei dem Alonso, König von Neapel, und Antonio, Herzog von Mailand, mit ihrem Gefolge Schiffbruch erleiden und auf einer einsamen Insel stranden. Prospero war vor zwölf Jahren selbst Herzog von Mailand gewesen, wurde aber von seinem intriganten Bruder Antonio entthront und zusammen mit seiner Tochter Miranda auf ebenjene Insel verbannt.


Der Sturm
Nach dem Theaterstück
Von William Shakespeare
Übersetzung aus dem Englischen: Michael Hamburger
Bearbeitung: Peter Goslicki
Regie: Fritz Göhler
Mit: Siegfried Göhler, Ute Göring, Gert Gütschow, Waltraud Kramm, Wolf Goette, Fred Alexander, Wolfgang Jakob, Alfred Driesener-Tressin, Günter Grabbert, Hans-Joachim Hegewald, Fred Delmare, Hans Teuscher, Werner Godemann
Komposition: Siegfried Matthus
Ton und Technik: Erika Schüttauf, Margit Hahn
Produktion: Rundfunk der DDR 1966
Länge: 83'40


William Shakespeare (1564–1616), englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler. Seine Komödien und Tragödien gehören zu den bedeutendsten Bühnenstücken der Weltliteratur und sind die am häufigsten aufgeführten und verfilmten.

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