Hörspiel, vom 21.08.2021, 20:05 Uhr

Hörspiel von wittmann/zeitblomTell me something good, Stockhausen!

Von wittmann/zeitblom

1956 revolutionierte Karlheinz Stockhausen mit dem "Gesang der Jünglinge" die elektroakustische Kunst. Inspiriert von seinen Ideen meditiert das Hörspielduo wittmann/zeitblom über einen neuen Schöpfungsmythos.

Karlheinz Stockhausen (1928 - 2007), Foto um 1960 (picture-alliance / akg-images)
Karlheinz Stockhausen (1928 - 2007), Foto um 1960 (picture-alliance / akg-images)

"Change the method! – New methods change the experience. New experiences change man." – Ein halbes Jahrhundert nach Stockhausens legendärem Vortrag "Four Criteria of Electronic Music" verändern die beiden Autoren des Hörspiels ihre Methode und treiben, inspiriert vom "echten Leben", auf einem Strom der hyperrealen Klangsynthese. Mensch und Maschine adaptieren und transformieren sich gegenseitig und in voller Absicht. In digitalen Gesängen wird die Maschine zur Solistin. Alles Organische ist in ihr aufgegangen. Ein neues Wesen, "Enhance", steuert uns durch Beobachtungen aus unserem von disruptiven Technologien und Denkschablonen geprägten Alltag und propagiert die Notwenigkeit des Datazentrismus. 


Tell me something good, Stockhausen!
Von wittmann/zeitblom
Realisation: wittmann/zeitblom
Mit: Alice Dwyer, Sabin Tambrea, PURE Vox Machine, Christian Wittmann, Mika Bajinski und Sinclair Zedecks
Gesang: Mika Bajinski, Sinclair Zedecks
Ton und Technik: Boris Wilsdorf
Produktion: NDR/Deutschlandfunk/BR 2020
Länge: 61‘06


Christian Wittmann, geboren 1967 in München, Schauspieler, Regisseur, Hörspielmacher.

Zeitblom (Georg Falk-Huber), 1962 in Rosenheim geboren, Komponist, Musiker, Autor, Produzent. Als wittmann/zeitblom realisieren sie seit 2010 zusammen Radioprojekte zwischen experimenteller Musikcollage, Radio-Oper und performativem Konzert. Außerdem erarbeiten sie audiovisuelle Installationen und Live-Performanceprojekte, auch im öffentlichen Raum. 2020 Hörspielpreis der Kriegsblinden für "Audio.Space.Machine" (Deutschlandfunk/NDR/SWR in Zusammenarbeit mit IMF 2019). Zuletzt: "r_crusoe™" (Deutschlandfunk/SWR 2021).
 

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