Hörspiel, vom 10.06.2019, 18:30 Uhr

Hörspiel von Cécile Wajsbrot nach Honoré de BalzacCousine Lisbeth (2/2)

Panorama von Paris mit acht Brücken, Aufnahme von ca. 1900 (imago / The Holbarn Archive Leemage )
Panorama von Paris mit acht Brücken, Aufnahme von ca. 1900 (imago / The Holbarn Archive Leemage )

Madame Marneffe, uneheliches hübsches Kind eines Maréchal, Frau eines Angestellten im Kriegsministerium, baut sich mit Cousine Lisbeths Hilfe einen florierenden Salon auf. Von drei Männern erwartet sie dasselbe Kind – ein Detail, das die Ehe von Hortense mit dem polnischen Grafen und Künstler Steinbock zerstört und den Baron Hulot endgültig ruiniert. Die Familie verarmt, der Baron verschwindet. Cousine Lisbeth übt in aller Stille Rache für eine große Kränkung.

ProduktionsfotosAstrid Meyerfeldt bei den Aufnahmen zu "Cousine Lisbeth" im StudioGustav Peter Wöhler bei den Aufnahmen zu "Cousine Lisbeth"Felix von Manteuffel bei der AufnahmebesprechungLisa Hrdina bei den Aufnahmen zu "Cousine Lisbeth"


Cousine Lisbeth (2/2)
Von Cécile Wajsbrot nach Honoré de Balzac
Übersetzung: Nathalie Mälzer und Paul Zech
Regie: Christiane Ohaus
Mit: Gerd Wameling, Astrid Meyerfeldt, Imogen Kogge, Gustav Peter Wöhler, Felix von Manteuffel, Leonie Rainer, Katja Sieder, Patrick Güldenberg, Lisa Hrdina, Martin Engler, Tonio Arango, Martin Seifert, Marguerite Gateau, Friedhelm Ptok
Komposition: Michael Riessler
Ton: Thomas Monnerjahn
Produktion: Deutschlandradio Kultur/RB 2017
Länge: 89'30

Eine Wiederholung vom 05.06.2017


Cécile Wajsbrot, geboren 1954 in Paris, schrieb Romane, Essays, Hörspiele, übersetzt aus dem Englischen, Mittlerin zwischen Frankreich und Deutschland, lebt in Paris und Berlin. In diesen Stoff fließt ihre leidenschaftliche Balzaclektüre ein.

Honoré de Balzac, 1799 in Tours geboren und am 18. August 1850 in Paris gestorben, schrieb diesen Roman 1846, gleichzeitig mit "Der Vetter Pons", kurz vor seiner Heirat mit Madame Hanska, in großer Hoffnung auf ein schönes Leben mit ihr. Im Oktober 2018 ist "Cousine Lisbeth" mit den Hörspielen "Vater Goriot", "Eugénie Grandet" und "Verlorene Illusionen" im Hörverlag als CD-Edition erschienen.

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