Der Latinpopsong "Despacito" ist nicht nur deshalb zum größten Sommerhit aller Zeiten geworden, weil so viele Nutzer das Video in den sozialen Netzwerken geteilt haben. Hinter den Klickmaschinen steckt noch etwas ganz anderes. Ein Blick hinter die Mechanismen der Hits im Netz.

Luis Fonsis Song "Despacito" ist der meistgestreamte Song aller Zeiten. (imago - Agustin Salinas) Luis Fonsis Song "Despacito" ist der meistgestreamte Song aller Zeiten. (imago - Agustin Salinas)

Der Latinpopsong "Despacito" ist nicht nur deshalb zum größten Sommerhit aller Zeiten geworden, weil so viele Nutzer das Video in den sozialen Netzwerken geteilt haben. Hinter den Klickmaschinen steckt noch etwas ganz anderes. Ein Blick hinter die Mechanismen der Hits im Netz.

 

Aus Solschenizyns Büchern weiß die Welt von Niedertracht und Menschlichkeit im System der stalinistischen Straflager. Dafür musste der Nobelpreisträger seine Heimat verlassen. Als er 1994 nach Russland zurückkehrte, ruhten die Hoffnungen der Opposition auf ihm - die er bitter enttäuschte.

Der russische Schriftsteller Alexander Solschenizyn 1983 im US-amerikanischen Maine (imago / Leemage / Sophie Bassouls) Der russische Schriftsteller Alexander Solschenizyn 1983 im US-amerikanischen Maine (imago / Leemage / Sophie Bassouls)

Aus Solschenizyns Büchern weiß die Welt von Niedertracht und Menschlichkeit im System der stalinistischen Straflager. Dafür musste der Nobelpreisträger seine Heimat verlassen. Als er 1994 nach Russland zurückkehrte, ruhten die Hoffnungen der Opposition auf ihm - die er bitter enttäuschte.

 

Velbert bei Essen, 1940. Nachts leuchtet es hell, eine Eisenbahn dreht ihre Runden um Industrie-Sheddächer, oder etwas, das von oben so aussieht. In Wirklichkeit ist alles Attrappe. Die Krupp'sche Nachtscheinanlage ist nur eine von vielen streng geheimen Scheinanlagen im Zweiten Weltkrieg.

Leitbunker Krupp'sche Nachtscheinanlage Velbert (Holger Bräutigam) Leitbunker Krupp'sche Nachtscheinanlage Velbert (Holger Bräutigam)

Velbert bei Essen, 1940. Nachts leuchtet es hell, eine Eisenbahn dreht ihre Runden um Industrie-Sheddächer, oder etwas, das von oben so aussieht. In Wirklichkeit ist alles Attrappe. Die Krupp'sche Nachtscheinanlage ist nur eine von vielen streng geheimen Scheinanlagen im Zweiten Weltkrieg.

 

Für Kommissar Sejer überschlagen sich die Ereignisse: Ein Schizophrener flieht aus der Anstalt, eine Bank wird überfallen und eine alte Frau in ihrem Haus am Waldrand ermordet. Wie hängt das alles zusammen?

Holzhaus am Waldrand (imago stock&people) Holzhaus am Waldrand (imago stock&people)

Für Kommissar Sejer überschlagen sich die Ereignisse: Ein Schizophrener flieht aus der Anstalt, eine Bank wird überfallen und eine alte Frau in ihrem Haus am Waldrand ermordet. Wie hängt das alles zusammen?

Neuland

Neuland (1/6) DDR Staatschef Erich Honecker mit dem ersten 1-Megabit-Chip am 12. September 1988 in Berlin (dpa / picture alliance/akg-images / Montage: Bens)

Zurück in der Zukunft

Das Jahr 1988: Stolze Ingenieure aus Dresden präsentieren ihrem Staatschef Erich Honecker ein funktionstüchtiges Muster des 1-Megabit-Chips. Im Uranbergwerk „Willi Agatz“ erfahren die Kumpel, wie ihre Zukunft mit der Mikroelektronik verknüpft sein wird. Und beim ökologischen Arbeitskreis packt ein Whistleblower aus.

Neuland (2/6) Uranbergbaubetrieb Willi Agatz, Dresden (Fuciker (Jürgen Obiegli) / Montage: Bens)

Alles machen ohne nichts

Das Jahr 1986: In Jena entwickeln die Dresdner Mikroelektroniker einen ehrgeizigen Plan. Doch das Embargo des Westens behindert die Entwicklung. Im Bergwerk Gittersee wird vor der Schließung im Raubbau noch rausgeholt was geht. Und im westdeutschen Hanau brechen vier Ingenieure zu einer ungewöhnlichen Dienstreise auf.

Neuland (3/6) VEB Spurenmetalle Freiberg, April 1989. Der Betrieb war zu DDR-Zeiten Entwickler und Produzent von Reinststoffen und Halbleitergrundmaterial für die gesamte elektronische Bauelementeindustrie der DDR. (dpa /ZB / Wolfgang Thieme / Montage: Bens)

Investitionen

Das Jahr 1987: Geräuschlose U-Boote durchkreuzen die Pläne eines Handels zwischen Japan und der DDR. Stattdessen fahren Dresdner Ingenieure nach Westdeutschland. Kurze Zeit später liefern die Westdeutschen „Spielzeug“ nach Dresden. In Gittersee, dem Standort des Uranbergwerks, wächst die Angst vor einer Umweltkatastrophe.

Neuland (5/6) Demo DDR, Herbst 1989 (Rigo Pohl)

Die große Gleichzeitigkeit

Das Jahr 1989: Das Westfernsehen kommt nach Gittersee. Die Bürger werden mutiger, die Proteste gegen das Werk lauter. Noch werden Demonstranten niedergeknüppelt und ins Gefängnis gesteckt. Die Dresdner Ingenieure ahnen, dass der Wind sich dreht. Und die Kumpel in Gittersee stehen vor einer ungewissen Zukunft.

Neuland (6/6) Knapp vier Wochen nach dem 40. Jahrestag der DDR kommt es am 4.11.1989 in Ostberlin zu der bislang größten nichtstaatlichen Demonstration in der DDR. Über 500.000 Menschen gehen auf die Straße, um für mehr Demokratie, Bürgerrechte und Reformen in ihrem Land zu demonstrieren. (dpa-Bildarchiv / Wolfgang Weihs)

Transformationen

Die Jahre 1989/90: Das DDR-Regime gibt sich geschlagen, die Umweltbewegung feiert einen Erfolg und der ökologische Arbeitskreis bekommt einen Preis. Das Megabit-Projekt wird vorzeitig abgeschlossen und in Gittersee fahren die Kumpel ein letztes Mal in den Schacht ein. Für den Chip findet sich eine neue Verwendung.

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Hörspiel

Das Hörspiel zu Babylon Berlin Der nasse Fisch - Das Hörspiel zu Babylon Berlin (Deutschlandradio / Nova)

Der nasse Fisch

Die Hörspiel-Serie zum TV-Event ist eine Zeitreise ins Berlin der 20er Jahre. Kommissar Gereon Rath stößt bei seinen Mordermittlungen in ein Wespennest. Und dabei ahnt er nicht, dass das personifizierte Böse jeden seiner Schritte genau beobachtet.

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Feature

 

Das Jahr 1988: Stolze Ingenieure aus Dresden präsentieren ihrem Staatschef Erich Honecker ein funktionstüchtiges Muster des 1-Megabit-Chips. Im Uranbergwerk „Willi Agatz“ erfahren die Kumpel, wie ihre Zukunft mit der Mikroelektronik verknüpft sein wird. Und beim ökologischen Arbeitskreis packt ein Whistleblower aus.

Uranbergbaubetrieb Willi Agatz, Dresden / 1-Megabit-Chip-Übergabe an DDR-Staatschef Erich Honecker 1988 (Fuciker (Jürgen Obiegli) / Bundesarchiv Koblenz/Franke / Collage: Bens) Uranbergbaubetrieb Willi Agatz, Dresden / 1-Megabit-Chip-Übergabe an DDR-Staatschef Erich Honecker 1988 (Fuciker (Jürgen Obiegli) / Bundesarchiv Koblenz/Franke / Collage: Bens)

Das Jahr 1988: Stolze Ingenieure aus Dresden präsentieren ihrem Staatschef Erich Honecker ein funktionstüchtiges Muster des 1-Megabit-Chips. Im Uranbergwerk „Willi Agatz“ erfahren die Kumpel, wie ihre Zukunft mit der Mikroelektronik verknüpft sein wird. Und beim ökologischen Arbeitskreis packt ein Whistleblower aus.

 

In der Jugend eine Folk-Ikone mit sirenenhaftem Sopran. 30 Jahre später eine lebende Legende mit brüchigem Alt. Was an Joni Mitchell fasziniert, berührt, manchmal auch verstört, das erzählt ihre Stimme.

Joni Mitchell im Jahr 2013 in Toronto, Kanada  (picture-alliance / dpa / Aaron Vincent Elkaim) Joni Mitchell im Jahr 2013 in Toronto, Kanada  (picture-alliance / dpa / Aaron Vincent Elkaim)

In der Jugend eine Folk-Ikone mit sirenenhaftem Sopran. 30 Jahre später eine lebende Legende mit brüchigem Alt. Was an Joni Mitchell fasziniert, berührt, manchmal auch verstört, das erzählt ihre Stimme.

 

Zwei Menschen, ein Himmel. Über Israel und Palästina. Kann der Himmel nicht ein geeinter, utopischer Raum sein? Der palästinensische Meteorologe Ayman Mohsen und die israelische Kriminologin Anat Berko stehen im Mittelpunkt einer Sendung jenseits der Frontlinien, über den Köpfen der Menschen.

Kraniche ziehen am Himmel an einem Halbmond vorbei (imago/photo2000) Kraniche ziehen am Himmel an einem Halbmond vorbei (imago/photo2000)

Zwei Menschen, ein Himmel. Über Israel und Palästina. Kann der Himmel nicht ein geeinter, utopischer Raum sein? Der palästinensische Meteorologe Ayman Mohsen und die israelische Kriminologin Anat Berko stehen im Mittelpunkt einer Sendung jenseits der Frontlinien, über den Köpfen der Menschen.

 

Von 1940 bis 1944 wurden auf Schloss Hartheim bei Linz geistig Behinderte von der SS getötet und verbrannt. Bei Recherchen vor Ort traf der Autor auf Misstrauen und ausgeprägtes Vergessenwollen. Das Feature wurde nicht gesendet. Es gehört zu den Vorboten bundesdeutscher Dokumentarliteratur. Ende der Anfrage

Der ehemalige Warteraum in der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein in Pirna (Sachsen), aufgenommen am 15.09.2017. In der nationalsozialistischen Euthanasie-Anstalt wurden in den Jahren 1940 bis 1941 insgesamt 14.751 vorwiegend psychisch Kranke und geistig behinderte Menschen ermordet. (dpa-Zentralbild / Arno Burgi) Der ehemalige Warteraum in der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein in Pirna (Sachsen), aufgenommen am 15.09.2017. In der nationalsozialistischen Euthanasie-Anstalt wurden in den Jahren 1940 bis 1941 insgesamt 14.751 vorwiegend psychisch Kranke und geistig behinderte Menschen ermordet. (dpa-Zentralbild / Arno Burgi)

Von 1940 bis 1944 wurden auf Schloss Hartheim bei Linz geistig Behinderte von der SS getötet und verbrannt. Bei Recherchen vor Ort traf der Autor auf Misstrauen und ausgeprägtes Vergessenwollen. Das Feature wurde nicht gesendet. Es gehört zu den Vorboten bundesdeutscher Dokumentarliteratur. Ende der Anfrage

 

Jeder kennt sie, die Bücher mit Blümchen oder Cupcakes auf dem Cover. Sogenannte Frauenromane gehören zu den erfolgreichsten Büchern hierzulande. Warum eigentlich? Und sind sie tatsächlich so trivial und klischeehaft wie ihr Ruf, vielleicht sogar Instrumente des Patriarchats?

Frau im Rapsfeld (Symbolbild) (imago / Westend 61) Frau im Rapsfeld (Symbolbild) (imago / Westend 61)

Jeder kennt sie, die Bücher mit Blümchen oder Cupcakes auf dem Cover. Sogenannte Frauenromane gehören zu den erfolgreichsten Büchern hierzulande. Warum eigentlich? Und sind sie tatsächlich so trivial und klischeehaft wie ihr Ruf, vielleicht sogar Instrumente des Patriarchats?

 

Zwei Jungen werden von einer ugandischen Miliz verschleppt und als Kindersoldaten rekrutiert. Jetzt steht der eine als Kriegsverbrecher vor dem Internationalen Strafgerichtshof - der andere arbeitet für die Institution.

Internationaler Strafgerichtshof IStGH, Gebäude des neuen Strafgerichtshofs in Den Haag mit Fahne,  09.06.2017 (imago / Peter Seyfferth) Internationaler Strafgerichtshof IStGH, Gebäude des neuen Strafgerichtshofs in Den Haag mit Fahne,  09.06.2017 (imago / Peter Seyfferth)

Zwei Jungen werden von einer ugandischen Miliz verschleppt und als Kindersoldaten rekrutiert. Jetzt steht der eine als Kriegsverbrecher vor dem Internationalen Strafgerichtshof - der andere arbeitet für die Institution.

 

Der Schwangerschaftsabbruch ist in Deutschland einer der häufigsten gynäkologischen Eingriffe: Rund 100.000 Mal im Jahr lassen Frauen abtreiben. Die wenigsten sprechen darüber, kaum ein Arzt bekennt sich dazu, denn Abtreibung ist strafbewehrt. Hinter dem Tabu hat sich gefährliches Unwissen angestaut.

Eine junge Frau auf einem Steg blickt ins Wasser (imago) Eine junge Frau auf einem Steg blickt ins Wasser (imago)

Der Schwangerschaftsabbruch ist in Deutschland einer der häufigsten gynäkologischen Eingriffe: Rund 100.000 Mal im Jahr lassen Frauen abtreiben. Die wenigsten sprechen darüber, kaum ein Arzt bekennt sich dazu, denn Abtreibung ist strafbewehrt. Hinter dem Tabu hat sich gefährliches Unwissen angestaut.

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Magazin

otic - das Studentenradio Sybella Perry von otic. radio (Sybella Perry)

Wo Radio-Essay auf Live-Elektronik trifft

Live-Lesungen, Hörspiele und Klangkunst: Das otic. radio an der Kölner Kunsthochschule für Medien (KHM) bewegt sich zwischen aufwendigen Produktionen und amateurhaften Versuchsanordnungen. Ein Angebot nicht nur für die Studierenden, sondern für alle, die sich für radiophone Experimente begeistern.

Ausstellung "Radiophonic Spaces" "Radiophonic Spaces" Ausstellung im Haus der Kulturen der Welt in Berlin, 2018 (HKW / Katy Otto)

Wachmacher nicht nur für die Ohren

Das Berliner Haus der Kulturen der Welt ist kein ethnologisches Museum. Aber wer es derzeit betritt, könnte meinen, dass ein Schamane das Radio zum Gegenstand eines archaischen Kults erkoren hat. Doch es geht auch um Kritik: Wer darf im Radio sprechen - und wer nicht? Fragt der Künstler Anton Kats.

Hörspielmagazin: Gespräch Uranbergbaubetrieb Willi Agatz, Dresden / DDR-Staatschef Erich Honecker mit erstem 1-Megabit-Chip 1988 (Collage) (Fuciker (Jürgen Obiegli) / picture alliance/akg-images / Collage: Bens)

"Neuland" - sechsteilige Feature-Serie im Dlf

Anhand des Kosmos der Mikroelektronik erzählt die Autorin Dörte Fiedler in sechs Teilen ein Stück deutsch-deutsche Wirtschafts- und Sozialgeschichte aus den letzten Jahren der DDR und der Wendezeit. Im Gespräch mit Sabine Küchler berichten sie und Redakteur Wolfgang Schiller über die Entstehung der Feature-Serie.

Klang macht Geschichte Die Klangkünstlerin Marie Guérin steht vor einer Wand im Halbmondlager in Wünsdorf und nimmt mit einem Mikrofon auf. (Anne Kropotkine)

Und plötzlich singen Geister

Die französische Klangkünstlerin Marie Guérin tourt im November und Dezember mit einer Performance durch Deutschland. Im Interview spricht sie über bretonische Kriegsgefangene, die aus dem Ersten Weltkrieg in die Gegenwart funken.

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Kriminalhörspiel

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Wurfsendung

Klangkunst