Das Werk des Aktionskünstlers Günter Brus umfasst eine auf den ersten Blick verstörende Welt: In den 1960er-Jahren experimentierte der Österreicher mit Körper-Aktionen. Mal spazierte er schwarzweiß bemalt durch Wien, mal urinierte und onanierte er öffentlich, mal versuchte er, sich selbst zu zerreißen.

Günter BRUS Ausstellung im Belvedere 21 Wien, Belvedere 21, 31.01. 2018 Günter BRUS *** Günter BRUS exhibition at the Belvedere 21 Vienna Belvedere 21 31 01 2018 Günter BRUS (imago stock&people) Günter BRUS Ausstellung im Belvedere 21 Wien, Belvedere 21, 31.01. 2018 Günter BRUS *** Günter BRUS exhibition at the Belvedere 21 Vienna Belvedere 21 31 01 2018 Günter BRUS (imago stock&people)

Das Werk des Aktionskünstlers Günter Brus umfasst eine auf den ersten Blick verstörende Welt: In den 1960er-Jahren experimentierte der Österreicher mit Körper-Aktionen. Mal spazierte er schwarzweiß bemalt durch Wien, mal urinierte und onanierte er öffentlich, mal versuchte er, sich selbst zu zerreißen.

 

„Männer und Frauen haben grundsätzlich die gleichen staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten." - So stand es im Entwurf Parlamentarische Rates für das Grundgesetz. Es hätte kaum mehr als das Wahlrecht für Frauen bedeutet. Der Rechtsanwältin und hessischen SPD-Landtagsabgeordneten Elisabeth Selbert genügte das nicht.

Dr. Elisabeth Selbert in einer zeitgenössischen Aufnahme. Die als "Mutter des Grundgesetzes" bezeichnete SPD-Politikerin sorgte als Mitglied im Parlamentarischen Rat für die Verankerung des Gleichberechtigungs-Grundsatzes. Elisabeth Selbert wurde am 22. September 1896 in Kassel geboren und verstarb ebenda am 9. Juni 1986. | Verwendung weltweit (dpa - Bildarchiv) Dr. Elisabeth Selbert in einer zeitgenössischen Aufnahme. Die als "Mutter des Grundgesetzes" bezeichnete SPD-Politikerin sorgte als Mitglied im Parlamentarischen Rat für die Verankerung des Gleichberechtigungs-Grundsatzes. Elisabeth Selbert wurde am 22. September 1896 in Kassel geboren und verstarb ebenda am 9. Juni 1986. | Verwendung weltweit (dpa - Bildarchiv)

„Männer und Frauen haben grundsätzlich die gleichen staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten." - So stand es im Entwurf Parlamentarische Rates für das Grundgesetz. Es hätte kaum mehr als das Wahlrecht für Frauen bedeutet. Der Rechtsanwältin und hessischen SPD-Landtagsabgeordneten Elisabeth Selbert genügte das nicht.

Muslimische Roma in Düsseldorf Ein Imam in der Sehitlik-Moschee am Columbiadamm in Berlin. (picture alliance / dpa / Rainer Jensen)

Die Moschee am Bahndamm

Seit 17 Jahren kommen sie hier zum Freitagsgebet zusammen - in einem Konfirmandensaal, den sie mit Koransuren und blauen Kacheln geschmückt haben. Iman Ajdini, ein junger Theologe aus dem mazedonischen Skopje, predigt in Romanes, der Muttersprache der Gemeindemitglieder. Die meisten sind in den 60er-Jahren als Gastarbeiter gekommen, Jugoslawen, wie es damals hieß.

Wachdienste Eine Sicherheitskraft vor einem Flüchtlingsheim (picture alliance/dpa/Marijan Murat)

Viel Druck für wenig Geld

Mehr als 250.000 Beschäftigte zählt die Sicherheitsbranche mittlerweile in Deutschland. Seit den Übergriffen des Wachpersonals auf Flüchtlinge in einem Aufnahmelager in Burbach gelten Wachmänner oft als Rechtsradikale in Uniform. Dabei gibt es kaum eine Sparte, in der mehr Menschen mit Migrationshintergrund arbeiten.

Indianer im Regenwald Tenharim, Indigene, Jagd, Amazonas (Deutschlandradio/Thomas Fischermann)

Madarejúwas Entscheidung

Madarejúwa Tenharim, ein junger Indianerkrieger aus dem brasilianischen Amazonasgebiet, steht vor der Entscheidung seines Lebens. Soll er weiter der jahrtausendealten Tradition seines Volkes folgen, also nomadisch im Wald nach Tieren jagen, Nüsse und Früchte sammeln? Oder ist es besser, in die Stadt zu ziehen, eine Schulausbildung abzuschließen, einen Job zu ergreifen und in die Welt der Weißen einzutreten?

Terrorismus Kamel Daoudi sitzt vor dem Hotel, in dem er wohnt und wo sein Hausarrest gilt. (Deutschlandradio / Lea Fauth)

Kamel Daoudi - Leben unter Verdacht

Kamel Daoudi steht seit fast 11 Jahren in Frankreich unter Hausarrest. Der 43-Jährige gilt als islamistischer Gefährder, die französische Staatsbürgerschaft wurde ihm entzogen. Er darf aber nach EU-Recht nicht in sein Geburtsland Algerien abgeschoben werden. Daoudi ist zur Untätigkeit verdammt. Niemand weiß, wie gefährlich er wirklich ist.

Protokoll einer letzten Reise Die Hände eines alten Menschen im Krankenhausbett werden von einer jüngeren Person gehalten. (dpa / picture alliance / Sami Belloumi)

Sterben nach Plan

Sie wollen gemeinsam sterben. Sie sind alt, aber nicht todkrank. Sie kennen den genauen Ablauf der Sterbebegleitung - nur ein wichtiger Protagonist fehlt noch: jemand, der nach dem Tod ihre Leichen identifiziert. Weil Tochter und Pfarrer zögern, Freunde und Nachbarn nichts davon wissen sollen, fragen sie eine Fremde: die Autorin.

Feature-Antenne Das Alibiphon von ca. 1957 war einer der ersten Anrufbeantworter. Das Mikrofon diente zum Aufnehmen der Ansage. (Picture Alliance / dpa / Maximilian Schönherr)

Anrufbeantworter und Sprachnachrichten

War der Anrufbeantworter der Beichstuhl des 20. Jahrhunderts? Warum schicken Jugendliche Sprachnachrichten, anstatt zu telefonieren? Ab wann ist die Technik von morgen wieder von gestern? Die Featureantenne ist ein neues Format in der Radiokunst: kurze Dokustücke, die immer einem Thema, einem Überbegriff, einer Assoziation auf der Spur sind.

Über Klickerfolge im Internet Luis Fonsis Song "Despacito" ist der meistgestreamte Song aller Zeiten. (imago - Agustin Salinas)

Die Hit-Maschine

Der Latinpopsong "Despacito" ist nicht zum größten Sommerhit aller Zeiten geworden, weil so viele Nutzer das Video in den sozialen Netzwerken geteilt haben. Und Jan Böhmermanns kurze Videos sind nicht nur erfolgreich, weil die Inhalte so viele Menschen interessieren. Hinter diesen Klickmaschinen steckt noch etwas ganz anderes. Ein Blick hinter die Mechanismen der Hits im Netz.