Ist der Phlegmatiker das positive Gegenbild zur hyperaktiven Multitasking-Gegenwart? Ist „Lebe gesund, werde Phlegmatiker!“ der neue Seelenfrieden stiftende Imperativ? Könnte Phlegmatismus eine Reaktion auf die Überforderungen des modernen Alltags sein?

Ein Mann sitz einsam an einem Bootssteg. (imago/ Wilfried Feder) Ein Mann sitz einsam an einem Bootssteg. (imago/ Wilfried Feder)

Ist der Phlegmatiker das positive Gegenbild zur hyperaktiven Multitasking-Gegenwart? Ist „Lebe gesund, werde Phlegmatiker!“ der neue Seelenfrieden stiftende Imperativ? Könnte Phlegmatismus eine Reaktion auf die Überforderungen des modernen Alltags sein?

 

Hat der Mensch die Fähigkeit zu Veränderung? Ist eine andere Gesellschaft möglich? „Am scheußlichsten aller Orte“ – so Raza Kazim über Pakistan – gründete er, einst teuerster Rechtsanwalt des Landes, das Sanjan Nagar Institut, um diesen Fragen auf den Grund zu gehen.

Raza Kazim (Mobeen Ansari) Raza Kazim (Mobeen Ansari)

Hat der Mensch die Fähigkeit zu Veränderung? Ist eine andere Gesellschaft möglich? „Am scheußlichsten aller Orte“ – so Raza Kazim über Pakistan – gründete er, einst teuerster Rechtsanwalt des Landes, das Sanjan Nagar Institut, um diesen Fragen auf den Grund zu gehen.

 

„Ihr sprecht nur davon, mit denselben schlechten Ideen weiter zu machen, die uns in dieses Chaos gebracht haben. Die einzig vernünftige Sache ist es, die Notbremse zu ziehen.“ An Greta Thunbergs nüchterner Feststellung arbeiten sich eine Philosophin, ein IT-Experte und ein Wissenschaftshistoriker ab.

Klima-Demonstration im australischen Melbourne am 20. September 2019. Zu sehen ist ein Schild, das in die Höhe gehalten wird: Eine Figur umarmt die Erdkugel, darüber steht "Keep on caring". (James Ross/imago-images.de) Klima-Demonstration im australischen Melbourne am 20. September 2019. Zu sehen ist ein Schild, das in die Höhe gehalten wird: Eine Figur umarmt die Erdkugel, darüber steht "Keep on caring". (James Ross/imago-images.de)

„Ihr sprecht nur davon, mit denselben schlechten Ideen weiter zu machen, die uns in dieses Chaos gebracht haben. Die einzig vernünftige Sache ist es, die Notbremse zu ziehen.“ An Greta Thunbergs nüchterner Feststellung arbeiten sich eine Philosophin, ein IT-Experte und ein Wissenschaftshistoriker ab.

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Das Bild zeigt ein Portrait der ermordeten maltesischen Journalistin Daphne Caruana Galizia, die am 16. Oktober 2017 durch eine Autobombe getötet wurde. (AFP/Matthew Mirabelli)

Malta und der Mord an Daphne Caruana Galizia„Mit Freuden würden sie mich tot sehen"

Mit allen Mitteln wollte man sie zum Schweigen bringen: Mit gezielten Kampagnen in den Medien, Drohungen, Verleumdungsklagen, und der Sperrung ihrer Konten - aber ein Mord? Die Tat hat Malta aufgerüttelt. Daphne Caruana Galizia deckte Maltas größte Skandale auf, doch die korrupten Politiker wurden wiedergewählt. Kurz darauf, am 16. Oktober 2017, war die Journalistin tot. Ermordet mit einer Autobombe.

Von Verstrickungen und Freiheiten Die Erde im Zentrum des globalen Kommunikationsnetzwerks (www.imago-images.de)

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Vernetzung und Netzwerke sind die Stichworte der Stunde. Der Raum, den Maschen, Systeme und Verbindungen begrenzen, wird dichter und enger. Nichts darf entrinnen, niemand durchfallen - keine Beute, kein Verbrecher, kein Nutzer, kein Gedanke, kein Sozialfall. Und ist man einmal drin, führen Selbstbefreiungsversuche meist zu noch größeren Verstrickungen.