Hörspiel, vom 21.04.2021, 22:03 Uhr

Hörspiel über subtile sexualisierte Gewalt es gibt diese namen / es gibt diese wut

Von Kollektiv HALM
Der Schatten einer Frau steht vor einem gelben Vorhang. Sie hat lange gelockte Haare und eine Hand fasst an ihre Stirn.  (picture alliance / empics / Anna Gowthorpe)
Hörspiel über subtile sexualisierte Gewalt (picture alliance / empics / Anna Gowthorpe)

Sexismus im Literaturbetrieb – begünstigt durch Networking, das hilfreich, sogar unerlässlich ist, wenn man dabei sein will. Viele junge Autor:innen machen schmerzhafte Erfahrungen mit dem Thema. Studierende des Studiengangs für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien haben ihre Erfahrungen und Gedanken dazu aufgeschrieben. Entstanden ist eine Stimmencollage über Victimblaming, Täter:innen, Angst und Scham. Über Seilschaften, Vernetzung und Ausgrenzung. Über das Sagen und das Nichtsagen. Über misogyne Aussagen. Über Verletzung. Über Wut.

Das Stück wurde von den Studierenden während des Lockdowns im Frühjahr 2020 via Google Docs zusammen entwickelt und geschrieben.


es gibt diese namen / es gibt diese wut
Von Kollektiv HALM
Mit: Rosalia Warnke, Lea Taake, Josefine Hochbruck, Leon Rüttinger
Komposition: Dean Ruddock
Ton: Samson Fischer
Produktion: Autorenproduktion 2020
Länge: 22'29

Anschließend:
A Woman’s Work
Von ongoing project
Weiter Informationen siehe hier.


Kollektiv HALM: Maë Schwinghammer (*1993), Autorin, Lyrikerin; Anouk Doujak (*1998), Autorin, Grafikerin; Hannah Bründl (*1996), Autorin für Theater, Hörspiel und Multimediaprojekte; Laura Bärtle (*1999), Autorin, Lyrikerin. Sie alle studieren Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien.

"es gibt diese Namen/es gibt diese Wut" wurde von den Studierenden in Kooperation mit dem studio brut in Wien produziert.

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