Hörspiel, vom 18.08.2021, 22:03 Uhr

Hörspiel über Esoterik und DigitalisierungsglaubenÜberfluss Wüste

Von Robert Woelfl

Vier ambitionierte Informatiker treffen in der Wüste von Nevada zufällig aufeinander. An einem bekannten mystischen Ort, der Bewusstseinserweiterung verspricht, warten sie auf die Inspiration für ein unschlagbares Programm.

Die Mojave-Wüste verspricht Bewusstseinserweiterung und die Protagonisten warten auf Inspiration.  (EyeEm / Darryl Brooks)
Die Mojave-Wüste verspricht Bewusstseinserweiterung und die Protagonisten warten auf Inspiration. (EyeEm / Darryl Brooks)

In der Mojave-Wüste, nahe der amerikanischen Westküste: Sebastian und Finn, IT-Spezialisten aus Stuttgart, und Zoe und Josh aus San Francisco stoßen mitten im Nichts, an den "Quellen der Unsterblichkeit", aufeinander. Ort und Augenblick werden sie inspirieren, glauben sie. Angeblich wird jeder, der dorthin kommt, mit einer fantastischen Idee belohnt. Alle großen Computerpioniere und Internetunternehmer sollen schon dagewesen sein. Während Finn und Sebastian die deutsche Autoindustrie retten wollen, testen Zoe und Josh ihre Programme – das eine sagt den Zeitpunkt des Weltuntergangs voraus, das andere, ob man Gefühle füreinander hegt. Und so warten die vier darauf, dass das Besondere geschieht.


Überfluss Wüste
Von Robert Woelfl
Regie: Jörg Schlüter
Mit: Niklas Draeger, Patrick Mölleken, Nagmeh Alaei, Jonas Baeck
Komposition: Steffen Jahn, Sebastian Nohl
Ton: Jürgen Glosemeyer, Jeanette Wirtz-Fabian
Produktion: WDR 2019
Länge: 54'30


Robert Woelfl, 1965 in Villach geboren, schreibt Theaterstücke, Hörstücke und Videoessays. Zu seinen Auszeichnungen gehören der Reinhold-Lenz-Preis für neue Dramatik (2000) und der Dramatikerpreis des Stadttheaters Klagenfurt (2010). Seit 2011 Lehrauftrag für Szenisches Schreiben am Institut für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Seit 2012 Leitung der Hörspieltage in Neulengbach in Niederösterreich. Hörspiele u.a.: "Neues Leben im falschen" (ORF 2015), "Dunkle Geheimnisse kaufen Kunst" (SRF 2015).

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