Hörspiel, vom 09.01.2019

Hörspiel über Einsamkeit und Aggression am JahresanfangDer Monat Januar

Von Karl-Heinz Bölling
Amsterdam im Winter. An einem Brückgeländer stehen zwei Fahrräder mit Schnee bedeckt. Die Bäume sind ebenfalls schneebedeckt und eine Gracht ist zu sehen. Im Hintergrund steht ein Kirchtrum.  (imago/blickwinkel)
Die Straßen sind oft menschenleer in der kalten Jahreszeit (imago/blickwinkel)

"Der Monat Januar ist wie ein Schock für die Menschen. Sie gehen vollkommen verzweifelt in den Innenstädten herum und fragen sich: Das war alles? Man leidet. Ganz Deutschland leidet." Ein Mann, der sich Zeit lässt mit der Berufsergreifung, treibt sich an warmen Orten herum, ohne zu wissen was er da eigentlich will. Im Kaufhausrestaurant, in der Stadtbibliothek und im Museum muss er sich immer wieder mit fremden Menschen auseinandersetzen. Oder sind es immer dieselben? Für alle Fälle hat er ein kleines Messer dabei.


Ursendung
Der Monat Januar
Hörspiel von Karl-Heinz Bölling
Regie: Heike Tauch
Mit: Inka Löwendorf, Florian Lukas, Axel Wandtke, Holger Stockhaus, Şiir Eloğlu und Florian Goldberg
Ton: Thomas Monnerjahn
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018
Länge: ca. 59'

Anschließend:
Multiple Choice für Mütter
Von Sabine Bohnen und Wolfgang van Ackeren
Mit: André Lewski
Musik und Ton: Wolfgang van Ackeren
Produktion: Autorenproduktion 2018
Länge: 7'34


Karl-Heinz Bölling, 1947 in Dortmund-Aplerbeck geboren, zählt zu den produktivsten deutschen Hörspielautoren. Deutschlandradio produzierte zahlreiche seiner absurd-fantastischen Stücke: ‚Das Messer’ (Krimi, 1995), ‚Einmal Park’ (1998), ‚Tschaikowsky oder Eine alleinstehende Frau in ihrer schönen Wohnung’ (1999), ‚Rutscher’ (2000), ‚Hände hoch oder Vermögensbildung in Arbeitnehmerhand’ (2001), ‚Das Zimmer’ (2002), ‚Die Putzfrau’ (2003), ‚Die Eichhörnchen’ (2005), ‚Der Sitzplatz’ (2006), ‚Die Wiese’ (2009), ‚Irgendein Briefträger’ (2011), ‚Der Verfassungsschutz’ (2013) und ‚Irgendwann geht alles kaputt’ (DKultur 2015).