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Hörspiel / Archiv | Beitrag vom 04.04.2018

Hörspiel über ein multimediales Lebensarchiv Audiobiografie

Von Alfred Behrens

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Ein Geschenk, mit dem alles anfing: Der Tonbandkoffer (AP Archiv)
Ein Geschenk, mit dem alles anfing: Der Tonbandkoffer (AP Archiv)

"Eigentlich hat alles angefangen, als dein Alter dir den Tonbandkoffer geschenkt hat. Das Grundig TK14. Wir holen uns im Amerika-Haus Schallplatten zum Überspielen. Betty Smith, Billie Holiday, Bird, Trane, Charles Mingus, Eric Dolphy, Don Cherry." Ein Siebzigjähriger blickt auf sein Leben zurück, ein inneres Depot voller Stimmen und Bildern aus Hamburg, Paris, Westberlin, London, New York. Halb Archiv, halb Sammelsurium, mit ungültigen Adressen und Zitat-Schnipseln aus Büchern, Songs, Filmen, Fotografien und Zeitungsartikeln und Radiosendungen.

Von Alfred Behrens
Regie: der Autor
Mit: Rüdiger Vogler, Mirco Kreibich, Christian Brückner, David Fischbach, Jill Holwerda, Jana Klinge, Anna Kurek, Mateja Meded, Nadja Schulz-Berlinghoff, Laura Wilkinson und Conny Wolter
Ton: Holger König
Produktion: MDR 2016

Länge: 57'22

Alfred Behrens, geboren 1944 in Hamburg, absolvierte eine Ausbildung zum Verlagskaufmann und studierte an der Akademie für Grafik, Druck und Werbung in Berlin. Er arbeitete als Programm Assistent beim deutschen Programm (German Service) der BBC in London und ist seit 1968 Journalist, Übersetzer, Autor, Dramaturg und Regisseur. Seit 2004 ist er Professor im Studiengang Drehbuch/Dramaturgie der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg. Alfred Behrens erhielt zahlreiche Auszeichnungen, zum Beispiel den Adolf-Grimme-Preis für die Serie "Familienkino" (1979), den Deutschen Filmpreis für "Berliner Stadtbahnbilde" (1982) und den Deutschen Drehbuchpreis für "Kein Wort von Liebe" (1995). Auszeichnung mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden für "Das Große Identifikationsspiel" (1973), dem Frankfurter Hörspielpreis (1987), dem Hörspielpreis der Akademie der Künste (1987) und dem "Premios Ondas" (1994). 2007 verlieh ihm die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig den Günter-Eich-Preis für sein Lebenswerk in der Gattung Hörspiel. Weitere Stücke: "Ich dachte, in Europa stirbt man nie" (mit Sarah Schreier, RBB 2015), "Amok Koma" (RBB 2007) und "You'll never walk alone – Europäische Stadiensounds" (RB/HR/NDR/RBB 2006), "Damascus Requiem" (an der Filmuniversität Babelsberg entstandenes Projekt in Zusammenarbeit von deutschen Filmstudenten mit drei geflüchteten Syrern, RBB 2017).

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