Hörspiel, vom 14.11.2018

Hörspiel über das Landleben in WohlstandsdeutschlandDer Marder

Ein Steinmarder schaut aus einem Dachfenster (picture-alliance / dpa / H. Jegen)
Im Bauernhaus von Magda und Ludwig plagt sie ein Marder (picture-alliance / dpa / H. Jegen)

Westdeutschland in den 1980er Jahren: Magda und Ludwig verbringen das Wochenende in ihrem Bauernhaus auf dem Lande. Dort plagt sie ein Marder, der auf dem Dachboden lärmt. Ludwig will ihn loswerden, es wäre ihm am liebsten, auch die alte Kastanie, die dem Marder als Leiter dient und der unzuverlässige Wanderarbeiter Alex würden verschwinden. Der Kampf gegen Mensch, Raum und Tier beschäftigt ihn unentwegt. Magda ahnt, dass sich Ludwigs Unzufriedenheit nicht legen wird, wenn all die Probleme gelöst sind.

Der Marder
Von Helga M. Novak
Regie: Bernd Lau
Mit: Hermann Lause, Donata Höffer, Rolf Zacher, Rose-Renée Roth, Iska Geri, Gerti Fricke, Franz Rudnick, Irene Marhold, Edgar Hoppe, Elke Twiesselmann, Gert Andresen, Ashoka Homeier, Dirk Manfred Laasch, Peter Rührig, Hajo Solinger u.a.
Ton: Walter Jost
Produktion: SDR 1984
Länge: ca. 59'

Helga M. Novak, geboren am 8. September 1935 in Berlin, gestorben am 24. Dezember 2013 in Rüdersdorf bei Berlin, schrieb Prosa, Hörspiele und Lyrik. Wurde 1966 wegen regimekritischer Texte aus der DDR ausgewiesen. Lebte u.a. in Island und Polen. Zahlreiche Hörspiele: ‚Stadtgespräch Nr. 1’ (SDR 1972), ‚Ballade von der kastrierten Puppe’ (WDR/NDR 1972), ‚Musikwalze’ (SDR 1978), ‚Carmen in Peking’ (SDR 1986), ‚Die Eisheiligen’ (RBB 2006). Wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem Droste-Preis der Stadt Meersburg 2012.