Hörspiel, vom 20.11.2019, 22:03 Uhr

Hörspiel über das Glück und Unglück von DemenzTeure Schwalben

Gunda erlebt fantastische Dinge - die Demenz entwickelt ihr eigenes Drama.  (EyeEm / Josef Kubeš)
Gunda erlebt fantastische Dinge - die Demenz entwickelt ihr eigenes Drama. (EyeEm / Josef Kubeš)

"Du träumst wohl von den Hutschwalben!" Nach einem Unfall holt die Tochter die allein lebende Gunda nach Berlin. Gunda hat Schwalben im Hirn. Sie erlebt fantastische Dinge. Vergangenheit reißt auf, führt Gunda an Abgründe und in Gefahren, doch ihre Schwalben machen die Gegenwart groß, witzig, poetisch und trostvoll. Auch für die Tochter setzt sich etwas in Gang. Im Spannungsfeld zwischen den Frauen entwickelt die Demenz ihr eigenes Drama.

Die Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste hat "Teure Schwalben zum Hörspiel des Monats November 2019 benannt.
Die Begründung der Jury finden Sie hier.

ProduktionsfotosJulika Jenkins in unserem StudioIrm Hermann spricht in unserem Hörspielstudio die Gunda.Friedhelm Ptok in unserem StudioRegisseurin Heike TauchIm Regieraum: Tonmeister Christoph Richter und Toningenieur Martin Eichberg (v.lks.)Regieassistentin Lena Demke und Regisseurin Heike Tauch(v.lks.)Julika Jenkins, Martin Eichberg, Christoph Richter, Heike Tauch, Lena Demke, Friedhelm Ptok und Irm Hermann (v.lks.)


Ursendung
Teure Schwalben
Von Irmgard Maenner
Regie: Heike Tauch
Mit: Irm Hermann, Julika Jenkins, Veronika Bachfischer, Sascha Nathan, Florian Lukas, Friedhelm Ptok, Markus Gertken, Judith Engel, Shelly Kupferberg
Komposition: Janko Hanushevsky
Ton: Martin Eichberg
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019
Länge: 56'21


Weitere FotosFriedhelm Ptok bei den Aufnahmen in unserem Studio. Regisseurin Heike Tauch im Studio. Julika JenkinsIn unserem Studio: Irm Hermann als Gunda.

Irmgard Maenner studierte Theaterwissenschaft und italienische Philologie in Berlin und Italien. Sie schreibt Prosa, Hörspiele, Features und lebt in Berlin. Stipendien des Literarischen Colloquiums Berlin, des Berliner Kultursenats auf Schloss Wiepersdorf und der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen. Für Deutschlandradio u.a.: "Wiesau ist das Tor zur Welt" (SDR 1995), "Zwei Frauen verreisen. Eine davon ist mager" (DLR Berlin/SR 1998), "Katzenzungen" (SWR/DKultur 2006), "Lichtbogen" (DKultur 2014). Außerdem Wurfsendungen, zuletzt die Serie "Shortlist" (2017).

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