Hörspiel, vom 17.07.2019, 22:03 Uhr

Hörspiel translunar: Apollo 11 und das Zeremoniell AgnicaynaDie Gesänge der Raumfahrer

Von Patricia Görg
Der Start der Saturn V- Rakete mit der Raumfähre Apollo 11 am 16. Juli 1969  in Cape Kernnedy/USA.  (picture-alliance / dpa)
Der Start der Saturn V- Rakete mit der Raumfähre Apollo 11 am 16. Juli 1969 in Cape Kernnedy/USA. (picture-alliance / dpa)

Juli 1969: Drei Familienväter in weißen Druckanzügen liegen in einer Blechbüchse, die zum Mond fliegt. Sie packen Lachssalat aus und spielen sich Lieder auf einem schwebenden Kassettenrekorder vor. Die Leere, die die Raumfahrer der Apollo 11 umgibt, schweißt zusammen. Gäbe es keine Musik an Bord, wären Armstrong, Aldrin und Collins verloren. Feuer und vedische Gesänge rufen Gott Agni, Gott des Feuers, für den Weg in den Himmelsraum: Agnicayana, das Raubvogelzeremoniell.

Hauptmannschaft der Mondlandungsmission Apollo 11: Neil A. Armstrong, Michael Collins und Edwin E. Aldrin (Foto der NASA)   (picture alliance / Mary Evans Picture Library)Hauptmannschaft der Mondlandungsmission Apollo 11: Neil A. Armstrong, Michael Collins und Edwin E. Aldrin (Foto der NASA) (picture alliance / Mary Evans Picture Library)


Ursendung
Die Gesänge der Raumfahrer
Ein Fernlehrgang 
Von Patricia Görg
Regie: Anouschka Trocker
Mit: Maria Hartmann, Anne Müller, Martin Engler,  Michael Rotschopf, Matthias Bundschuh, Tilla Kratochwil, Walter Kreye
Ton: Jean Szymczak
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019
Länge: ca. 56’30


Die Autorin Patricia Görg (Deutschlandradio / Philip Bartkowiak)Patricia Görg (Deutschlandradio / Philip Bartkowiak)Patricia Görg, geboren 1960 in Frankfurt/Main, studierte Theaterwissenschaft, Soziologie und Psychologie. Sie lebt als Autorin von Essays, Romanen, Hörspielen in Berlin. Zahlreiche Preise, zuletzt 2013 Schubart-Literaturförderpreis der Stadt Aalen, 2014 Stipendium der Stiftung Preußische Seehandlung. Im Herbst 2013 erschien der dem Hörspiel zugrundeliegende Roman "Glas". Für Deutschlandradio Kultur: "Vater, Mutter, Zuckerstreuer" (2009), "Die Unkontaktierten" (2013), "Kunckels Kunst" (DKultur 2017). Patricia Görg wurde mit dem Italo-Svevo-Preis 2019 ausgezeichnet.