Hörspiel, vom 23.06.2020, 20:10 Uhr

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Von Anne Krüger

Wie soll man in einer Welt leben, in der es keine Träume mehr gibt? Doro und Bronsky tun es einfach, wie alle Bürger des Landes: Von acht bis 17 Uhr arbeiten sie, von 18 bis 22 Uhr schauen sie fern, Abendbrot gibt es um 17.30 Uhr. Bis Doro eines Tages zu träumen beginnt.

Schauspielerin Irm Hermann anlässlich der 57. Internationalen Filmfestspiele in Berlin 2007. (imago/Seeliger)
Irm Hermann (imago/Seeliger)

„Mein Traum ist eine Art Wurmloch und mit jeder Nacht saugt es mich tiefer in sich hinein.“ Natürlich fliegen sie auf, kaum ist ein solcher Satz geäußert, stehen zwei Polizisten vor der Tür, und da die Gefängnisse von Rebellen überfüllt sind, zieht der Hauptkommissar kurzerhand bei ihnen ein und überwacht ihren Schlaf. Nachts schlafen die beiden verdrahtet, tagsüber schläft der Kommissar auf seiner Matratze und abends sehen sie gemeinsam fern. Der unbehagliche Mitbewohner ist unauffällig wie ein Möbelstück, nichts scheint sich geändert zu haben. Und doch: „Die Dinge sind nie, wie sie scheinen“, sagte ausgerechnet einer der Polizisten - oder ist er ein Rebell? Woher wissen wir denn überhaupt, ob wir wach sind oder träumen?

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Von Anne Krüger
Komponist: Sabine Worthmann
Regie: Andrea Getto
Mit Mira Partecke, Heiko Raulin, Bjarne Mädel, Gottfried Breitfuß, Heinrich Giskes, Irm Hermann
Produktion: hr 2018

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