Hörspiel, vom 11.02.2012

HörspielDas Treffen in Valladolid

Von Anthony Burgess

Man schreibt das Jahr 1616. Cervantes und Shakespeare sind tot, beide am gleichen Tag gestorben. An Shakespeares Grab treffen sich ein englischer Schauspieler und ein spanischer Poet. Sie erinnern sich an die englisch-spanischen Friedensverhandlungen in Valladolid.

Das beschädigte Bildnis William Shakespeares von Otto Lessing (1846-1912) aus Gips, aufgenommen  in Weimar. (picture alliance / dpa - Martin Schutt)
Das beschädigte Bildnis William Shakespeares von Otto Lessing (1846-1912) aus Gips, aufgenommen in Weimar. (picture alliance / dpa - Martin Schutt)

Beide hatten zu der Friedensdelegation gehört. Ein zerrissenes Europa, das einen dauerhaften Frieden braucht, unter dem die King James Bible und die Lutherbibel, Hamlet und Don Quichote zum allgemeinen europäischen Kulturgut gehören würden. - 1991 wurde das von der EBU in Auftrag gegebene Hörspiel von allen Mitgliedsländern in ihrer Sprache produziert und zeitgleich ausgestrahlt zusammen mit allen Anstalten der ARD.


Aus dem Englischen von Karin Graf
Regie: Hans Gerd Krogmann
Mit Otto Sander, Gerd Baltus, Derval de Faria, Anke Tegtmeyer, Josef Meinertzhagen, Angelika Thomas u.a.
DLF/ARD/SRG/ORF 1991/72'40