Freispiel, vom 08.04.2019, 00:05 Uhr

Hörspiel: Agentengeschichte in neo noirNachts im Ozean

Der Autor Michel Decar (Deutschlandradio / René Fietzek)
Der Autor Michel Decar (Deutschlandradio / René Fietzek)

Ein absoluter Glücksfall: Autor M erhält einen Stückauftrag für eine Bühne in Montevideo. Das Schreiben fluppt, sein Drama "Nachts im Ozean" wird inszeniert, Auftraggeber C zahlt gut und pünktlich, sogar Flug und Hotelzimmer zur Premiere. Hier nimmt die Glückssträhne jedoch ein jähes Ende. Das Theater existiert nicht, dafür taucht Agentin N auf, knackt sein Handy und gewinnt Kontrolle über alle seine Netzwerke und sein Konto.

Ausschnitt


Ursendung
Nachts im Ozean
Hörspiel von Michel Decar
Regie: der Autor
Mit: Lukas Darnstädt, Lisa Hrdina und Bernhard Schütz
Komposition: Lukas Darnstädt
Ton und Technik: Alexander Brennecke, Jan Fraune, Gunda Herke und Robert Stokowy
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019
Länge: 54'32


Michel Decar, geboren 1987 in Augsburg, Autor für Theater und Hörspiel. Studierte Germanistik und Geschichte an der LMU München, wo er an der Studiobühne seine ersten Stücke selbst inszenierte, anschließend Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Förderpreis für neue Dramatik beim Berliner Theatertreffen 2012 für "Jonas Jagow". Kleist-Förderpreis 2014 für "Jenny Jannowitz". Decars Stücke wurden u.a. am Maxim Gorki Theater Berlin, Thalia Theater Hamburg und Residenztheater München uraufgeführt. Hörspiele für Deutschlandfunk Kultur: "Jonas Jagow" (2014), "Jenny Jannowitz oder der Engel des Todes" (2015), "Schere Faust Papier" (2016, Hörspiel des Monats Januar 2017), "Philipp Lahm" (2018). Sein Roman "Tausend deutsche Diskotheken" erschien 2018, dafür erhielt er 2019 den Bayern2-Wortspiele-Preis.

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