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Hörspiel / Archiv | Beitrag vom 06.05.2018

Hörspiel: Abgründe einer KünstlerfamilieEin kleines persönliches Taschenrequiem

Von Gabriel Josipovici

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kDie Schauspielerin und Schlagersängerin Cornelia Froboess im Jahr 2012 (picture-alliance / dpa / Karlheinz Schindler)
Die Schauspielerin Cornelia Froboess im Jahr 2012 (picture-alliance / dpa / Karlheinz Schindler)

Sein Leben lang fühlte Alan Tiarchs einzig Verantwortung gegenüber seinem Werk, der Schriftstellerei. Er ließ alles Private zu Dichtung werden, und seine reale Familie litt unter ihm. Als er vom Tode gezeichnet ist, finden sich seine erwachsenen Kinder am Krankenlager ein. Sie konfrontieren ihn mit Vorwürfen und hoffen, dass er nun nicht mehr auszuweichen vermag.

Von Gabriel Josipovici
Übersetzung: Hubert von Bechtolsheim
Regie: Ulrike Brinkmann
Mit: David Hirsch, Cornelia Froboess, Paul Burian, Elfriede Irrall, Greger Hansen, Christine Oesterlein, Tatja Seibt, Reinhard Bülow
Ton: Gerd Puhlmann, Susanne Baltes
Produktion: RIAS 1992

Länge: 78’05

Gabriel Josipovici, 1940 in Nizza geboren. Er wuchs in einer ägyptisch-russisch-jüdischen Familie auf, in Südfrankreich und Kairo. 1956, während der Suezkrise, emigrierte seine Mutter mit ihm nach England. Josipovici studierte Englische Literatur und lehrte von 1963 bis 1998 als Professor für Literaturwissenschaft an der Universität von Sussex. Daneben schrieb er Kurzgeschichten, Romane, Theaterstücke und zahlreiche Hörspiele für die BBC, von denen außer dem ‘Taschenrequiem’ noch weitere für das deutsche Radio inszeniert wurden: ‘Nachruf auf L.S.’ (RIAS Berlin 1990), ‘Vergil stirbt’ (RIAS Berlin 1991). 2007 Professor für Vergleichende Literaturwissenschaft an der University of Oxford. 2014 erschien der Roman ‚Hotel Andromeda’. Er lebt in Sussex und London.

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