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Konzert / Archiv | Beitrag vom 11.06.2019

"Hörprobe" live aus Hannover Individuelle Ausbildung für die gemeinsame Kunst

Moderation: Petra Rieß

Das Plakat der Sendereihe "Hörprobe" (Deutschlandfunk Kultur)
Heute ist der Übertragungswagen von Deutschlandfunk Kultur für die "Hörprobe" in Hannover unterwegs (Deutschlandfunk Kultur)

Die Sendereihe "Hörprobe" besucht jeweils eine der 24 deutschen Musikhochschulen. Dort studieren junge Musiker, um an ihre "musikalischen Sehnsuchtsorte" zu gelangen. Wie es sich in Hannover studiert, darüber berichten die Jungmusiker.

Die "Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover" zählt zu den renommiertesten künstlerisch-wissenschaftlichen Hochschulen in Deutschland. Wer hier in Niedersachsen studiert, trifft auf gute Studienbedingungen und zahlreiche internationale Persönlichkeiten aus Kunst, Pädagogik und Wissenschaft.

In der "Hörprobe" von Deutschlandfunk Kultur stellt Petra Rieß Solisten und Ensembles aus den verschiedenen Abteilungen der Musikhochschule mit ihrer Musik und im Gespräch vor.

Begehrtes Institut

Fast 1500 junge Menschen aus aller Welt versuchen in der Musikhochschule in Hannover in den vielen Abteilungen und Instituten tagtäglich eine "eigene" Stimme zu finden. Die exzellente künstlerische Ausbildung in Hannover eröffnet den Studierenden dabei viele Perspektiven und nicht jede ist vorhersehbar oder gar selbstverständlich.

Einfach ist das alles nicht: Grenzen ausloten und überschreiten. Räume für Experimente nutzen. Ein Scheitern inbegriffen auf der Suche nach eigenen künstlerischen Wegen. Spannend aber ist das allemal. Es gilt nicht nur das Handwerk eines Instrumentalisten oder Sängers oder eben auch das eines Schauspielers zu erlernen, sondern auch, einen eigenen Blick auf die Welt zu entwerfen und zu finden. Individualität ist wichtig, zugleich zählt aber auch die gemeinsame Position – denn Mehrstimmigkeit erzeugt eine besonders tiefe Harmonie.

Live aus der Hochschule

Moritz Aring
"Was nun"

Anthony David Williams
"Dream Patches"

Band "Was nun":
Moritz Aring, Saxofon
Marvin Zimmermann, Trompete
Jan Frederic Schmidt, Posaune
Anthony David Milliams, Klavier
Markus Lewyn, Kontrabass
Erik Mrotzek, Schlagzeug

Mili Balakirew
"Islamey", Orientalische Fantasie op. 18

Cunmo Yin, Klavier

Anthony Blog
Three Miniatures für Tuba und Klavier

Péter Kánya, Tuba
Eugene Shon, Klavier

Rebecca Saunders
"Hauch" für Violine solo

Cosima Soulez Larivière, Violine

Darius Milhaud
"Scaramouche" für Saxofon und Klavier
"Modéré" und 'Barzileira'

David Patyra, Saxofon
Mert Yalniz, Klavier

Clara Schumann
Liebesfrühling, op. 12
"Warum willst du andre fragen"

Vera Ivanova
"Un-Now"

Clara Schumann
Sechs Lieder op. 13
"Der Mond kommt still gegangen"

Sofia Gubaidulina
"Aus den Visionen der Hildegard von Bingen"

Clara Schumann
"Loreley" für Stimme und Klavier

Arvid Fagerfjäll, Gesang
Bogna Bernagiewicz, Gesang
Clara Kunzke, Gesang
Jacopo Giovanni, Klavier

Maurice Ravel
"Le tombeau de Couperin" für Holzbläserquintett

Holzbläserquintett der HMTM

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