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Einstand | Beitrag vom 08.02.2021

Hochschulen und CoronaMusikstudium neu gedacht

Mit Carola Malter

Ein Roboter mit Tastaturmund und großen Augen sitzt vor einer Klaviatur und Mikrofon und scheint zu musizieren.  (IMAGO / Arnulf Hettrich)
In der Coronakrise: Musikhochschulen auf neuen Wegen. (IMAGO / Arnulf Hettrich)

Die Musikhochschulen sind seit fast einem Jahr im Lockdown. Susanne Rode-Breymann, Vorsitzende der Rektorenkonferenz, spricht über diese Herausforderung: über das Studieren auf Distanz, innovative Konzertformate und die Eroberungen neuer Konzerträume.

Der Berliner Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb zieht jedes Jahr viele Studierende aus Deutschland an. Beim regelmäßig im Januar stattfindenden Treffen können sich die Solisten und Ensembles schon einmal "warmlaufen" für die großen, internationalen Wettbewerbe.

Die künstlerischen Anforderungen sind hoch. Wer sein Repertoire einstudiert hat und nach Berlin reisen darf, hat schon eine erste erhebliche Hürde genommen und darf sich vor der Jury und dem Publikum ganz der Musik widmen. Die Konkurrenz ist vielleicht nicht ganz so groß, doch die Ohren der renommierten Juroren sind unbestechlich und "gnadenlos".

Corona greift in Wettbewerbskalender ein

41 Geigerinnen und 17 Klaviertrios haben sich für den Wettbewerb 2021 angemeldet, doch die Corona-Pandemie hat den Zeitplan durcheinandergebracht: Der Wettbewerb wurde verschoben und findet nun vom 10. bis 15. September 2021 statt.

Studium neu gedacht

In den 24 Musikhochschulen herrscht auch mit der Pandemie kein Stillstand. Die digitale Lehre ist vielerorts ein großes Experiment. Doch welche Perspektiven haben interaktive Konzertformate, die neuen Arbeits-, Lehr- und Lernkulturen und andere Innovationen tatsächlich. Dazu äußert sich die Vorsitzende der Rektorenkonferenz der Musikhochschulen und Präsidentin der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover Susanne Rode-Breymann.

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