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Konzert / Archiv | Beitrag vom 07.01.2021

Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" Dresden Große Musik in jungen Händen

Moderation: Holger Hettinger

Ein historischer Großbau an einem weitläufigen Platz, der mit Schnee bedeckt ist. (dpa-Zentralbild)
Die Hochschule für Musik Dresden ist seit 1981 in diesem stattlichen Bau zu Hause. (dpa-Zentralbild)

Dresden ist ein beliebter Studienort für zukünftige Musiker. Große Orchestertraditionen, der Jazz locken junge Menschen in die Elbestadt. Studierende stellen sich regelmäßig in Konzerten vor, hier mit Werken von Mozart, Chopin, Dvořák und Britten.

Vielfältig, individuell und praxisorientiert - mit diesem Slogan lockt die Musikhochschule in Dresden junge Menschen aus aller Welt in die Elbestadt. Tradition und Erneuerung, Kontinuität und Experiment stehen hier in einem alltäglichen und lebendigen Austausch.

Rund 600 Studierende bereiten sich in Dresden auf ein Leben als Künstler in ganz unterschiedlichen Studiengängen und an diversen Instituten wie dem Jazz, der Komposition oder in den Instrumentalfächern vor. 

Achtung! Rotlicht!

Die Hörprobe präsentiert die 24 deutschen Musikhochschulen sowie die drei eigenständigen Musikabteilungen an den Universitäten Main, Osnabrück und Münster. Junge Musiker stellen wir hier solistisch oder im Ensemble live mit ihrer Musik und im Gespräch vor.

Üben im Homeoffice

Die Corona-Pandemie verlangt auch den Musikhochschulen viel ab. Auch wenn die Studierenden und Lehrenden die schwierge, seltsame Zeit konstruktiv nutzen und ihr zukünftiges Musikerleben auch kritisch und phantasievoll zugleich hinterfragen, bleibt der Weg auf die Bühne für alle derzeit fest verschlossen. Wir senden deshalb eine Hörprobe aus unseren Archiven. 

Konzert im Rückblick

Im März 2010 waren über einhundert junge Musikerinnen dabei, als Kammermusik bzw. Orchesterwerke von Mozart, Britten, Chopin, Dvořak, Schumann/ Zoller bzw. eine Uraufführung in Anwesenheit des Komponisten und Posaunisten Friedrich Schenker im gerade neu eröffneten Konzertsaal der Musikhochschule erklangen.

Auf der Bühne im neuen, in Weiß gehaltenen, leeren Konzertsaal der Musikhochschule in Dresden sitzt ein Mann an einem großen Konzertflügel. (picture alliance / dpa / Matthias Hiekel)Seit 2008 verfügt die Hochschule für Musik in Dresden über diesen Konzertsaal-Neubau. (picture alliance / dpa / Matthias Hiekel)

Die meisten der Solisten sind heute längst fest engagiert, in Musiktheaterensembles in München, Dresden und Altenburg, oder sie sind als freiberufliche Jazzmusiker bzw. Solisten sehr erfolgreich. Doch ihr Weg begann einst in einer der traditionsreichsten Musikhochschulen Deutschlands.

"Hörprobe" - Konzertreihe mit Studierenden deutscher Musikhochschulen
Aus dem Konzertsaal der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" Dresden
Aufzeichnung vom 30. März 2010

Wolfgang Amadeus Mozart
"Die Zauberflöte"
daraus.: Ouvertüre und "Zu Hilfe! Zu Hilfe! Sonst bin ich verloren!"
Solisten der Opernklasse:

Manuel Günther (Tamino)
Patricia Hoffmann (1. Dame)
Jeanett Neumeister (2. Dame)
Claudia Müller (3. Dame)
Orchester der HfM
Leitung: Ekkehard Klemm

Benjamin Britten
"The Turn of the Screw"
daraus: "How beautiful it is" (Arie der Governess)

Eunhye Lim (Sopran)
Orchester der HfM
Leitung: Franz Brochhagen 

Frédéric Chopin
Ballade f-Moll op. 52

Piotr Switen, Klavier

Robert Schumann/Thomas Zoller
Schumann in der Verwandlung/
Veränderungen über die Gesänge der Frühe op. 133/1

Mitglieder des hfmdd jazz orchestra:
Steffen Ehrhardt/Paul Peukert (Gitarre)
Florian Lauer (Schlagzeug)
Paul Berberich (Altsaxophon)
Orchester der HfM
Leitung: Ekkehard Klemm

Friedrich Schenker
aus: "12 Charakterstücke für junge Orchester" (Uraufführung)

Orchester der HfM
Leitung: Ekkehard Klemm

Antonín Dvořák
Konzert für Violine und Orchester a-Moll op. 53
daraus: Allegro giocoso ma non troppo

Fanny Fröde (Violine)
Orchester der HfM
Leitung: Ekkehard Klemm 


 

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