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Literatur / Archiv | Beitrag vom 23.04.2013

Hitler-Satire in 29 Ländern

In einer Übersetzerwerkstatt mit Timur Vermes

Von Tim Hannes Schauen

Autor Timur Vermes während einer Internationalen Übersetzerwerkstatt in Straelen (picture alliance/ dpa/ Horst Ossinger)
Autor Timur Vermes während einer Internationalen Übersetzerwerkstatt in Straelen (picture alliance/ dpa/ Horst Ossinger)

Die Grundidee des Romans ist so einfach wie verheerend: Nach einer Zeitreise, von der noch nicht mal er selbst etwas weiß, erscheint Adolf Hitler im Berlin des Jahres 2011. Er ist ganz der alte Verbrecher, doch Deutschland hält ihn für einen Comedian – und so landet er im Privatfernsehen und bei Youtube.

"Er ist wieder da" - das Buch von Timur Vermes, ist im September 2012 erschienen: weit über 400.000 verkaufte Exemplare, Platz Eins der Bestsellerlisten- soeben ist die 15. Auflage erschienen, auch das Hörbuch verkauft sich gut. Dem Journalisten Timur Vermes, 1967 in Nürnberg als Sohn einer Deutschen und eines Ungarn geboren, gelang mit dieser etwas bösen Satire ein großer Erfolg, den allerdings stets die leicht irritierte Diskussion begleitet: Lachen über Hitler. Darf man das?

Dessen ungeachtet haben bis jetzt 29 Länder die Übersetzungslizenz erworben – sie möchten auch über Hitler lachen. Damit dies gut gelingt, hat sich der Autor eine Woche lang am Niederrhein zur Übersetzer-Werkstatt mit Kollegen getroffen, im Europäischen Übersetzer-Kollegium in Straelen am Niederrhein, gleich an der Grenze zu den Niederlanden.

Anwesend waren neben dem Autor Timur Vermes Übersetzerinnen und Übersetzer aus England, Spanien, Italien, der Tschechischen Republik, Schweden, Norwegen, Bulgarien, Mazedonien, Griechenland, Portugal und China.

Das Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument und im barrierefreien Text-Format.

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Downloads:

"Er ist wieder da" (TEXT)
"Er ist wieder da" (PDF)

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