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Die Reportage / Archiv | Beitrag vom 15.06.2014

Hinter der Schleuse

Leben im Maßregelvollzug

Von Svenja Pelzel

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Blick durch die verschließbare Luke einer Sicherheitstür in der Maßregelvollzugsklinik in Dortmund. (picture alliance / dpa /Bernd Thissen)
Blick durch die verschließbare Luke einer Sicherheitstür in der Maßregelvollzugsklinik in Dortmund. (picture alliance / dpa /Bernd Thissen)

Psychisch kranke Straftäter erscheinen vielen als besonders gefährlich, weil sie für unberechenbar gehalten werden. Fernseh-Krimis greifen oft auf diese Stereotype zurück, auch Fälle wie der des norwegischen Attentäters Breivik machen Angst.

Wer in Deutschland eine Straftat im Wahn begeht, gilt als psychisch krank und kommt nicht ins Gefängnis, sondern in den Maßregelvollzug, also in ein gefängnisähnliches Krankenhaus. Was viele nicht wissen: die Kranken bleiben dort im Durchschnitt viel länger als im Gefängnis, im Durchschnitt sind es sechs Jahre.

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