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Fazit / Archiv | Beitrag vom 11.05.2011

Hildegard Hamm-Brücher empfiehlt FDP neue Positionierung

Politikerin schreibt Freiheitserbe des Liberalismus den Grünen zu

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Hildegard Hamm-Brücher sieht auch Chancen für die Liberalen. (AP Archiv)
Hildegard Hamm-Brücher sieht auch Chancen für die Liberalen. (AP Archiv)

Die FDP-Politikerin Hildegard Hamm-Brücher hat den Liberalen eine neue Ausrichtung empfohlen. Sie sagte anlässlich ihres 90. Geburtstages, die neue Parteiführung solle die Erneuerung des ganzen Gemeinwesens und der Demokratie als Staatsform vorantreiben, aber auch die Bürgerdemokratie als Lebensform. Wenn die FDP dies täte, dann sei sie sicher, dass die Partei auch wieder eine Existenzberechtigung habe.

"Das ist eine historische Geschichte, dass der politische Liberalismus in Deutschland immer zwei Strömungen gehabt hat, die rechte und die linke", sagte Hamm-Brücher über ihre frühere Partei: "Heute eiert sie wieder genauso. Sie können im Grunde den jetzigen Konflikt wieder in rechts und links teilen und es ist noch gar nicht abzusehen, wie sich die neue FDP mit neuen Leuten positionieren wird."

Auf die Frage, was sie dem neuen Parteivorsitzenden Philipp Rösler empfehle, antwortete sie: "Mal nachzulesen, was die großen Liberalen über den politischen Liberalismus gesagt haben, und da können sie bei Theodor Heuss fündig werden."


Das vollständige Gespräch mit Hildegard Hamm-Brücher können Sie bis zum 11.9.2011 als [url=http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2011/05/11/drk_20110511_0909_b956f01b.mp3
title="MP3-Audio" target="_blank"]MP3-Audio[/url] in unserem Audio-on-Demand-Angebot nachhören.

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