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Sonntag, 21.04.2019
 
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Jazz / Archiv | Beitrag vom 31.01.2019

HighlightsJazz im Februar

Von Matthias Wegner

Tamara Lukasheva  (Taisija Chernishova)
Tamara Lukasheva (Taisija Chernishova)

Mitschnitte von international bedeutenden Festivals wie Jazz à la Villette in Paris, Jazzbaltica und Copenhagen Jazzfestival prägen unsere Februar-Sendungen ebenso, wie zahlreiche Neuvorstellungen und Interviews u.a. mit dem Pianisten Joachim Kühn und der Sängerin Tamara Lukasheva.

Montag, 4. Februar / Tonart am Vormittag, 11:45 Uhr
"Heimat ist unterwegs zu sein" - die Sängerin Tamara Lukasheva

Tamara Lukasheva (Taisija Chernishova)Tamara Lukasheva (Taisija Chernishova)

Die Sängerin Tamara Lukasheva wurde 1988 in Odessa (Ukraine) geboren. Sie studierte am dortigen Konservatorium und setzte ihr Studium ab 2010 in Köln fort. Schon während dieser Zeit war Lukasheva Mitglied im Bundesjugendjazzorchester und gründete weitere Bands. Seit acht Jahren arbeitet sie sehr konstant mit ihrem Quartett zusammen, mit dem sie 2017 den "Neuen Deutschen Jazzpreis" gewann. Auf ihrem aktuellen Album "Homebridge" unterstreicht Tamara Lukasheva ihren charaktervollen und sehr persönlichen Zugang zum Jazzgesang.

Moderation: Matthias Wegner

Montag, 04. Februar / In Concert, 20:03 – 21:30 Uhr 
Große emotionale Kraft:  das Avishai Cohen Trio "Gently Disturbed"

Der israelische Jazz-Musiker Avishai Cohen an seinem Instrument, dem Kontrabass.     (picture alliance / dpa / Foto: Balazs Mohai)Der israelische Jazz-Musiker Avishai Cohen an seinem Instrument, dem Kontrabass. (picture alliance / dpa / Foto: Balazs Mohai)

Der israelische Jazzbassist, Komponist und Sänger Avishai Cohen füllt mit seiner Musik weltweit große Säle und erreicht ein Riesen-Publikum. Seine Auftritte sind stets einzigartig und von großer emotionaler Kraft. Das Konzert seines Trios "Gently Disturbed" war einer der Höhepunkte des Pariser Festivals "Jazz à la Villette" Ende August 2018. 

Avishai Cohen, Bass
Shai Maestro, Klavier
Noam David, Schlagzeug

Jazz à la Villette
Philharmonie de Paris, 31.08.2018

Moderation: Matthias Wegner

Dienstag, 05. Februar / Tonart Jazz, 1:05 – 5:00 Uhr
Als der Jazz den Funk kennenlernte – zum 80. Geburtstag von Joe Sample

Der amerikanische Jazzmusiker Joe Sample bei den Dresdner Jazztagen. (picture alliance / dpa / Arno Burgi)Der amerikanische Jazzmusiker Joe Sample bei den Dresdner Jazztagen. (picture alliance / dpa / Arno Burgi)

Schon Anfang der 60er Jahre gründete der gebürtige Texaner Joe Sample die "Jazz Crusaders". Erst später, als der Sound der Band populärer wurde, strich man den Jazz aus dem Namen. Mit den "Crusaders", aber auch unter eigenem Namen wurde Joe Sample zu einem erfolgreichen und stiloffenen Jazz-Allrounder. Sein Markenzeichen: das funky Klavierspiel und eingängige Riffs. Am 1. Februar 2019 wäre Joe Sample 80 Jahre alt geworden. Wir erinnern an ihn und an eine aufregende Jazz-Ära.

Moderation: Vincent Neumann

Mittwoch, 06. Februar / Tonart am Vormittag, 11:05 Uhr / 16:30 Uhr
Kolumne: Das muss man gehört haben im JAZZ

Mit neuen Alben von Alexander Hawkins, Yonathan Avishai und Philipp Schiepek.

Autor: Ulrich Habersetzer

Donnerstag, den 07. Februar / Tonart am Vormittag, 11:05 Uhr
Die große Eigenwillige zwischen Jazz und Pop: Blossom Dearie

"Mehr New York zu sein als diese Frau ist schlicht undenkbar", hat der amerikanische Kritiker Terry Teachout einst über die Sängerin und Pianistin Blossom Dearie geschrieben. Dearie gehörte bereits Anfang der Fünfziger zum Kreis um den legendären Arrangeur Gil Evans und den revolutionären Trompeter Miles Davis, bevor sie – weiß, blond, petite, mit einer Stimme, die zum Jazz so gar nicht passen wollte – ihre ureigene Vision einer "Birth of the Cool" kreierte, unter anderem mit sechs unnachahmlichen Alben auf dem Verve-Label. Nebenbei hat Blossom Dearie so unterschiedliche Künstler wie Bill Evans, Kylie Minogue oder Norah Jones beeinflusst. Sky Nonhoff über eine der großen Frauengestalten des Jazz, eine eigenwillige Elegante zwischen Cole Porter und Coolness, Bebop und dem trockensten Martini, der je zwischen New Yorker East und West Side serviert wurde.

Autor: Sky Nonhoff

Montag, den 11. Februar / Tonart am Vormittag, 11:45 Uhr
Tuba im Jazz? Tuba im Jazz – der Brite Theon Cross

Theon Cross (Andy Earl)Theon Cross (Andy Earl)

Autor: Sky Nonhoff

Dienstag, 12. Februar / Tonart Jazz, 1:05 – 5:00 Uhr
Die Posaune im Jazz

Moderation: Oliver Schwesig

Montag, den 18. Februar / Tonart am Vormittag, 11:45 Uhr
Krautjazz: Wie der Krautrock den Jazz beeinflusste

Autor: Wolf Kampmann

Montag, 18. Februar / In Concert, 20:03 – 21:30 Uhr 
Lars Danielsson – Artist in Residence / Jazzbaltica 2018

Lars Danielsson (Jan Soederstroem)Lars Danielsson (Jan Soederstroem)

Der schwedische Bassist und Cellist Lars Danielsson ist seit vielen Jahren eine wichtige Größe im europäischen Jazz. Er agiert feinnervig, variabel und technisch erstklassig. Aus Anlass seines 60. Geburtstages im vergangenen Jahr durfte Danielsson als Artist in Residence bei der Jazzbaltica gleich drei seiner Ensembles vorstellen. Besonders hervorzuheben ist dabei sein Quartett "Liberetto", mit dem Danielsson einen wunderbar transparenten Sound kultiviert.      

Lars Danielsson "Liberetto"
Grégory Privat, Piano 
John Parricelli, Gitarre
Lars Danielsson, Bass, Violoncello
Magnus Öström, Schlagzeug

Jazzbaltica 2018
Aufzeichnung vom 22.06.2018

Moderation: Matthias Wegner

Dienstag, 19. Februar / Tonart Jazz, 1:05 – 5:00 Uhr
Jazzfestivals in Dänemark – Höhepunkte 2018

Der Jazz in Dänemark hat eine 100jährige Tradition. In vielen Clubs und auf zahlreichen Festivals pulsiert das Jazzleben. Im Juli findet zum Beispiel jedes Jahr das renommierte Aarhus Jazz Festival statt, das sich über die ganze Stadt verteilt. Junge Talente, wie die Gebrüder Sørensen (Rasmus am Piano und Jakob auf der Trompete), waren dort 2018 zu erleben. Beim Copenhagen Jazz Festival wiederum gastierte im vergangenen Jahr der brasilianische Multiinstrumentalist Hermeto Pascoal. Und wenn es um Jazz aus Dänemark geht, dürfen Aufnahmen der renommierten DR Big Band nicht fehlen, u.a. mit der Pianistin und Vokalistin Eliane Elias und anderen prominenten Gästen.

Moderation: Lothar Jänichen

Mittwoch, 20. Februar / Tonart am Vormittag, 11:05 Uhr / 16:30 Uhr
Kolumne: Das muss man gehört haben im JAZZ

Autor: Jan Tengeler

Montag, den 25. Februar / Tonart am Vormittag, 11:45 Uhr
Der Pianist Joachim Kühn würdigt Ornette Coleman

Joachim Kühn (Joachim Kühn)Joachim Kühn (Joachim Kühn)

Die US-amerikanische Jazzlegende Ornette Coleman (1930 – 2015) verzichtete jahrzehntelang auf einen Pianisten in seiner Band. Nur ganz selten machte er Ausnahmen. Den deutsche Pianisten Joachim Kühn hatte er allerdings in sein Herz geschlossen. Die beiden traten jahrelang gemeinsam im Duo auf und für jedes dieser Konzerte schrieben sie neue Stücke, die zum großen Teil nur ein einziges Mal gespielt wurden. Einige davon hat Joachim Kühn nun aus den Schubladen geholt und auf seinem neuen Solo-Album neu interpretiert. Eine Herzensangelegenheit. 

Autor: Matthias Wegner

Dienstag, 26. Februar / Tonart Jazz, 1:05 – 5:00 Uhr
Good Vibes: Die Vibraphonistin Izabella Effenberg

Die Vibraphonistin Izabella Effenberg (M. Striegl)Die Vibraphonistin Izabella Effenberg (M. Striegl)

Die in Nürnberg lebende polnische Musikerin und Komponistin Izabella Effenberg ist eine der wenigen Vibraphonistinnen im Jazz. Mit ihrem Trio erzeugt sie impressionistische Klanggebilde. Als Liebhaberin ungewöhnlicher Instrumente organisiert Effenberg seit fünf Jahren das "Vibraphonissimo Festival" in Nürnberg. Soeben hat sie ihr neues Album "Crystal Silence" veröffentlicht.

Moderation: Manuela Krause

Konzert

Debüt im Deutschlandfunk Kultur Plötzlich berühmt
Der Oboist Mariano Esteban Barco (Christian Alvarez)

Im letzten Debüt-Konzert der Saison 2018/19 präsentiert Deutschlandfunk Kultur wieder zwei hervorragende Solisten und einen aufstrebenden Dirigenten. Mit Mariano Esteban Barco, Philipp Kopachevsky und Valentin Uryupin stellen wir junge Musiker erstmals in Berlin vor, denen wir eine steile internationale Karriere zutrauen. Mehr

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