Seit 22:30 Uhr Studio 9 kompakt

Mittwoch, 24.04.2019
 
Seit 22:30 Uhr Studio 9 kompakt

Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 27.06.2011

Hermes, Nautilus und Rabits

Wie die EU-Agentur Frontex an den europäischen Außengrenzen operiert

Von Caroline Nokel

Podcast abonnieren
FRONTEX beschäftigt sich unter anderem mit den Flüchtlingen, die von Afrika nach Lampedusa kommen. (AP)
FRONTEX beschäftigt sich unter anderem mit den Flüchtlingen, die von Afrika nach Lampedusa kommen. (AP)

Seit 2005 überwacht die gemeinsame Grenzschutzagentur Frontex die Außengrenzen der Europäischen Union. Die Aufgaben der in Warschau ansässigen Organisation: Migrationsrouten beobachten, Sammelabschiebungen organisieren und Grenzschutzbeamte ausbilden.

Frontex prognostiziert, an welchen EU-Grenzabschnitten die meisten Flüchtlinge in die EU gelangen wollen. Dann schlägt die Agentur gemeinsame europäische Abwehroperationen vor, die meist die Namen griechischer Gottheiten tragen, aktuell ist es "Hermes" auf Lampedusa. Für diese Operationen sammelt Frontex Personal und technische Ausrüstung aus den Mitgliedsstaaten ein.

Im November 2010 rückten erstmals in der Geschichte von Frontex schnelle Grenzeinsatzkräfte nach Griechenland aus, darunter auch 40 deutsche Grenzschutzbeamte. Menschenrechtsorganisationen kritisieren die Arbeit der Agentur, deren Budget sich seit der Gründung mehr als verzehnfacht hat.

Manuskript zur Sendung als PDF oder im barrierefreien Textformat

Links zum Thema:

Die Agentur Frontex

Über das Mandat von Frontex

Menschenrechte ohne Grenzen

Zeitfragen

Die USA unter TrumpVerunsichert, aber debattenfreudig
Ein Wandgemälde im Stil der "La Pasionaria": Alexandria Ocasio-Cortez, die junge als radikal angesehene demokratische Abgeordnete und Hoffnungsträgerin, auf einer Mauerwand in New York. (Getty Images North America/Drew Angerer)

In den USA wird offener diskutiert als je zuvor: über die Grenzen der Meinungsfreiheit, den Sozialismus oder den Zugang zur Bildung. Nur was Trump-Nachrichten angeht, scheint eine Müdigkeit eingezogen zu sein, beobachtet die Autorin Esther Dischereit.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur