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Lesart / Archiv | Beitrag vom 05.08.2015

Helen MacdonaldDie Habicht-Flüsterin

Helen Macdonald im Gespräch mit Joachim Scholl

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Die britische Schriftstellerin Helen Macdonald (Torben Waleczek / Deutschlandradio)
Die britische Schriftstellerin Helen Macdonald (Torben Waleczek / Deutschlandradio)

Schon als Kind beschloss die Engländerin Helen Macdonald, Falknerin zu werden. Als Erwachsene erstand sie ein beeindruckendes Habichtweibchen, das sie auf den Namen Mabel taufte. Über ihre Erfahrungen schrieb sie das preisgekrönte Buch "H wie Habicht".

Schon als Kind beschloss Helen Macdonald, Falknerin zu werden. Sie eignete sich das komplizierte Fachvokabular an, mit dem sich die Falkner wie in einer Geheimsprache untereinander verständigen. Ihr Vater unterstützte sie in dieser ungewöhnlichen Leidenschaft, er lehrte sie Geduld und Selbstvertrauen und blieb eine wichtige Bezugsperson in ihrem Leben.

Als ihr Vater stirbt, setzt sich ein Gedanke in Helens Kopf fest: Sie muss ihren eigenen Habicht abrichten. Sie ersteht einen der beeindruckenden Vögel, ein Habichtweibchen, das sie auf den Namen Mabel tauft, und begibt sich auf die abenteuerliche Reise, das wildeste aller wilden Tiere zu zähmen. Joachim Scholl im Gespräch mit Helen Macdonald.

Helen Macdonald, H wie Habicht
Ullstein Verlag, Berlin 2015
400 Seiten, 20 Euro

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